Oper Bayreuth ohne Brünnhilde

Angela Denoke 2011 als Emilia Marty im Salzburger Grossen Festspielhaus in der Oper "Die Sache Makropulos" des Komponisten Leos Janacek Foto: Joensson/dapd

Bayreuth braucht neue Brünnhilde: Angela Denoke sagt den Jubiläums-"Ring" 2013 ab

Die Sopranistin Angela Denoke hat die Partie der Brünnhilde in der Bayreuther „Ring“-Inszenierung 2013 abgesagt. Der Sprecher der Richard-Wagner-Festspiele, Peter Emmerich, bestätigte am einen Bericht des Berliner „Tagesspiegel“, wonach Denoke am Mittwoch ihren Vertrag für die Produktion des Regisseurs Frank Castorf gelöst habe, die der künftige Bayerische Generalmusikdirektor Kirill Petrenko dirigieren soll.

 

„Jetzt muss jemand gefunden werden, der die Partie übernimmt“, sagte Emmerich. „Das wird nicht einfach, denn nächstes Jahr wird landauf, landab Wagner gespielt.“ Die Zeitung berichtete, die Besetzung der Rolle mit Denoke sei von Anfang an heftig kritisiert worden.

2013 ist Richard-Wagner-Jahr, weltweit feiern die Bühnen den 200. Geburtstag des Komponisten. In Bayreuth soll der Intendant der Berliner Volksbühne, Frank Castorf, Wagners „Ring des Nibelungen“ neu inszenieren. Die Brünnhilde ist eine der wichtigsten Rollen in dem vierteiligen Monumental-Epos.

 

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