Oktoberfest Wiesn 2013: Die Bilanz des Roten Kreuzes

Über den Durst getrunken wie auf dem Symbolfoto: Das Rote Kreuz musste heuer 638 Menschen wegen Alkohol- oder Mischvergiftungen behandeln. Foto: dpa

Trotz des enormen Einsatzes eine normale, um nicht zu sagen ruhige Wiesn”, zieht Peter Behrbohm vom Bayerischen Roten Kreuz Bilanz.

 

MÜNCHEN 7511 hilfsbedürftige Wiesnbesucher versorgte das Rote Kreuz – im Vergleichsjahr 2011, als ebenfalls die Oide Wiesn stattfand, waren es 9596.

3916 Patienten davon benötigten sanitätsdienstliche Hilfeleistungen wie Pflaster, 3635 ärztliche Hilfe, meist aufgrund von Verletzungen.

638 Personen mussten wegen Alkohol- oder Mischvergiftungen (mit Drogen) medizinisch überwacht werden.Die meisten waren zwischen 18 – 30 Jahren alt, ein Drittel weiblich. 27 waren unter 16 Jahre alt.

Bei Schnitt- und Platzwunden verletzen sich Männer und Frauen geschlechtsspezifisch: Während Frauen sich mit Schuhwerk wie Stoffballerinas durch Glasscherben an den Füßen verletzen, sind bei Männern eher Hände und Gesicht gefährdet, etwa wenn ein Krug beim Zuprosten zersplittert.

 

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