Trends fürs Okoberfest 2018 Karohemden sind out - Die neue Trachten-Eleganz

, aktualisiert am 20.09.2018 - 13:48 Uhr
Vorfreude auf die Wiesn: (Fast) alles dreht sich um das richtige Outfit. Foto: Lodenfrey

Rotweiße Karohemden? Carmenblusen? Bloß nicht! Die Lodenfrey-Experten verraten in der AZ, wie samtig, unifarben und edel es auf der Wiesn zugeht.

München - Der Wiesn-Aufbau läuft, die neuen Trachten-Kollektionen hängen im Laden. Doch wie punktet frau/man heuer modisch auf dem Oktoberfest? Die Experten von Lodenfrey erklären in der AZ die neuen Trachten-Trends.

Trachten-Trends für die Wiesn 2018: Das gilt für Frauen

"Weniger ist mehr", sagt Gabriele Hammerschick . "Die Blusen ein bisserl hochgeschlossener, die Röcke etwas länger." Natürlich bleibt es sexy, aber nicht mehr so offensiv. "Es wird weniger Haut gezeigt, aber mehr Eleganz." Toll sind die neuen Baumwoll-Blusen von Lodenfrey, die nicht gebügelt werden müssen. Besonders angesagt: "Neben den Leinen-Dirndl in Salbei, Hellblau oder Rot sind die Samt-Dirndl in Viola, Pfirsich oder rauchigem Grün der Knaller." Dazu modern und anders: Korbtaschen mit Blumengesteck, die schon jetzt zur Sommermode trendy sind.

Die Lodenfrey-Expertin rät: "Bei Schuhen ist fast alles erlaubt, Hauptsache, die Trägerin fühlt sich wohl und kann sich gut bewegen." Sehr out sind schulterfreie Carmenblusen. "Die haben unter dem Dirndl nix verloren."

Trachten-Trends für die Wiesn 2018: Das gilt für Männer

Breaking News für alle Buam: Finger weg von karierten Hemden - vor allem in Rotweiß. Lodenfrey-Experte. Johann Maurer erklärt's so: "Die rotweißen Karohemden wurden inflationär, sodass sie heute wie eine billige Verkleidung ausschauen. Also bloß nicht! Für die Männer gilt ab sofort: unifarben! Weiße Hemden schauen toll zur Lederhosn aus, sonst gehen auch zarte Hellblau- oder Taupe-Töne."

Trotzdem ahnt er: "Rotweiße Karohemden werden immer noch auf der Wiesn auftauchen, leider. Ganz wegzukriegen ist diese Vereinstracht nicht mehr. Umso positiver fällt jeder Mann auf, der sich dem edel widersetzt." Außerdem wichtig: Die Weste sollte schmal geschnitten sein. "Keine Wirtshausweste", wie Maurer sagt.

Jetzt zur Lederhosn. Das sollte Mann wissen: "Die Anprobe muss eine leichte Quälerei sein, unbedingt eine Nummer zu klein kaufen, die Hose weitet sich noch. Sämisch gegerbtes Hirschleder empfehle ich gern, ein aussterbendes Handwerk, was natürlich seinen Preis hat. Heiß begehrt sind ansonsten die Lederhosn in hellem Beige mit Grauschleier."

 

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