Von Bieslrinnen bis Rolltreppen Die Wiesn in verrückten Zahlen

, aktualisiert am 20.09.2018 - 14:08 Uhr
Menschen über Menschen - auch dieses Jahr werden wieder mehrere Millionen Besucher erwartet. Foto: dpa/Tobias Hase

Das Oktoberfest steht vor der Tür, die Vorbereitungen sind in der ganz, ganz heißen Phase. Dabei fallen Details auf, die verblüffen. 

München - 21 kleine Wiesnzelte gibt es und 16 große - deren Aufbau ist  - neben den Fahrgeschäften - immer das größte Stück Arbeit auf dem größten aller Volksfeste. 

Nicht nur, dass es eine Menge an Helfern braucht, das ganze kostet auch eine Stange Geld. Satte 100.000 bis 500.000 kostet der Aufbau eines kleine Zeltes, beim großen Zelt ist man mit unglaublichen 1,5 Millionen Euro dabei. 

Die Wiesn verblüfft immer wieder

Aber auch sonst lässt einen die Wiesn in Zahlen immer wieder staunen. Hier ein paar kuriose Zahlen von münchen.de und den Stadtwerken:

Während dem Oktoberfest fahren die Rolltreppen am U-Bahnhof Theresienwiese 18 Zentimeter pro Sekunde schneller als sonst. Kein Wunder: Irgendwie muss die Masse an Besuchern, welche mit den 6.000 zusätzlichen U-Bahnen und Bussen hin- und wieder wegtransportiert werden ja auch bewältigt werden. Auch die Deutsche Bahn hilft mit und stellt 500 zusätzliche Fahrten bereit.

Auf dem Oktoberfest arbeiten rund 8.000 Menschen fest angestellt, dazu kommen 5.000 wechselnde Arbeitskräfte

Auf der Wiesn sind insgesamt rund 62 Kilometer an Stromkabeln verlegt. Dazu kommen zehn Kilometer an Wasserleitungen, um die Bierzelte, Aussteller und Fahrgeschäfte mit knapp 120 Millionen Litern Wasser zu versorgen.

Allein im Hofbräuzelt, der größten der großen Festhallen, haben fast 10.000 Leute (9.992) Platz. Das größte Zelt war aber die Bräurosl im Jahr 1913, damals hatten dort 12.000 Besucher Platz. Alle Gastronomen zusammen bieten 119.000 Sitzplätze

Die bestbesuchte Wiesn seit 1980 war das Oktoberfest 1985 mit 7,1 Millionen Besuchern

Es gibt allein fünf Autoscooter, vier Achterbahnen und vier Geisterbahnen. Sechs Hühner- und 29 (!) Wurstbratereien.

Die Herren können sich an insgesamt gut einem Kilometer Biesel-Rinne erleichtern, außerdem gibt es 1.400 Sitzplätze auf den Toiletten.  

2017 wurden 3,25 Millionen Kilowattstunden Strom verbraucht und 224.000 Kubikmeter Erdgas

7,7 Millionen Maß wurden getrunken, und die Ordner nahmen Andenkenjägern rund 120.000 Maßkrüge ab.

Apropos Bier: Auch die obligatorische Preiserhöhung für das Hopfengebräu bleibt in diesem Jahr nicht aus. Zwischen 10,70 Euro und 11,50 Euro muss man dieses Jahr für die Maß auf den Tisch legen, im Vorjahr waren es noch zwischen 10,60 Euro und 10,95 Euro.

Das Wiesn-Fundbüro meldete zum Abschluss 4.055 Fundstücke.

Oktoberfest 2018: Immer auf dem Laufenden bleiben

Man darf gespannt sein, ob die Wiesn 2018 diese Zahlen toppen wird. In unserem Wiesn-Countdown halten wir sie vor und dann auch während des Oktoberfest über alles Neue, Kuriose und Wissenswerte auf dem Laufenden. 

Alle harten Fakten und Infos finden Sie außerdem hier: Wiesn 2018: Was, wann, wie und wie viel? - Alle Informationen

 

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