Oktoberfest 2018 Spontan ins Wiesn-Zelt: So klappt's auch ohne Reservierung!

, aktualisiert am 20.09.2018 - 13:54 Uhr
Die Plätze in den Zelten sind begehrt und teils hart umkämpft - besonders an den Wochenenden. Foto: Sven Hoppe/dpa

In drei Wochen startet das Oktoberfest 2018 – die meisten Tische in den Festzelten sind bereits reserviert. Die AZ gibt Tipps, wie man trotzdem auch noch spontan an einen der begehrten Plätze kommen könnte.

München - Nicht mehr lange, dann startet das Oktoberfest 2018, in diesem Jahr bereits zum 185. Mal. Am 22. September ist es wieder soweit und es heißt: "O'zapft is!"

Wenn Sie noch nicht so viel Vorfreude verspüren oder grundsätzlich lieber spontan sind, haben Sie sich vielleicht noch keine Gedanken darüber gemacht, wann Sie der Wiesn gerne einen Besuch abstatten würden und somit wohl auch noch keinen Tisch reserviert.

Für alle, die spontan ins Zelt wollen, haben wir ein paar Tipps, die den Zutritt erleichtern können.

Oktoberfest 2018: Spontanreservierungen möglich

Grundsätzlich gilt: Wer reserviert hat, kommt rein – auch wenn die Zelte wegen Überfüllung eigentlich schon geschlossen sind. Der Zeitraum für die Reservierungen in den verschiedenen Zelten startet allerdings schon zwischen Januar und Mai. Deshalb sind jetzt, wenige Wochen vor Beginn des Oktoberfests, nur noch wenige Tische frei. Bei "Wiesnkini" können Sie sehen, in welchen Zelten Sie auch jetzt noch reservieren können.

Die gute Nachricht: 2017 wurden auf Drängen der Wirte der Fischer Vroni erstmals Spontanreservierungen getestet. Das bedeutet: Bis zu 24 Stunden im Voraus kann man Plätze, die wieder zurückgegeben werden mussten, reservieren. Dabei muss man nicht einmal einen ganzen Tisch nehmen, sondern auch nur einzelne Plätze. Und: Es ist kein Mindestumsatz erforderlich.

Zudem bieten auch die Biergärten - zumindest bei gutem Wetter - immer eine gute Möglichkeit, noch spontan einen Platz zu ergattern. Der Grund: Die Plätze im Biergarten sind von Reservierungen ausgeschlossen.

Auch zum Reservierungswechsel am späten Nachmittag/frühen Abend kann sich ein Gang ins Zelt lohnen, falls sie noch geöffnet sind. Vor allem zu den Boxen: Hin und wieder kommt es vor, dass Firmen Tische reserviert haben und der ein oder andere Platz unbesetzt bleibt.

Oktoberfest 2018: Oide Wiesn als Alternative

Klappts trotzdem nicht, empfiehlt sich ein Besuch der Oidn Wiesn, die grundsätzlich weniger stark besucht und ruhiger ist. Zudem sind Essen und Trinken günstiger, lediglich drei Euro Eintritt werden verlangt. Auch die kleineren Zelte auf der Theresienwiese - 22 sind es an der Zahl - sind weniger begehrt als die 16 großen.

Wer werktags vor 14.30 Uhr und am Wochenende und an Feiertagen bereits vor 11 Uhr aufs Festgelände kommt, hat ebenfalls gute Chancen auf einen Zeltplatz.

Ist der Haupteingang schon zu, lohnt sich immer ein Blick auf die Seiten, die Nebeneingänge bleiben oft etwas länger geöffnet. Sind die auch schon geschlossen, stehen Sie am besten trotzdem dort Schlange und nicht am Haupteingang.

Wegen des Rückgangs der Besucherzahlen in den vergangenen Jahren schließen die Zelte meist nicht mehr kurz nach Öffnen. Tipp: Auf dem Wiesnbarometer der Stadt München können Sie sehen, zu welchen Zeiten sich am wenigsten Besucher auf der Theresienwiese aufhalten. Das Barometer beruht auf Erfahrungen aus den vergangenen Jahren, deshalb sind es lediglich Prognosen, was auch in diesem Jahr wohl wieder zu erwarten ist.

Grundsätzlich gilt hier: Unter der Woche und mittags ist es am ruhigsten, besonders besucht ist das Oktoberfest am zweiten Wochenende, dem sogenannten "Italiener-Wochenende". Dann sollten Sie einen Spontan-Besuch am besten vermeiden.

 

5 Kommentare

Kommentieren

  1. null