Oktoberfest 2018 Wiesn-Newsblog: Vorbei! Kehraus markiert den Schlusspunkt

, aktualisiert am 08.10.2018 - 06:52 Uhr
Wiesn-Stillleben: Nach 16 Tagen ist der Wahnsinn auf der Theresienwiese erstmal wieder vorbei. Foto: Felix Hörhager/dpa

Das Oktoberfest 2018 in München ist vorbei. In unserem News-Blog finden Sie alle Informationen von der Theresienwiese und alles, was Sie zum größten Volksfest der Welt wissen müssen.

München - 16 Tage Wiesn-Wahnsinn – den Newsblog zum Oktoberfest gibt's hier nochmal zum Nachlesen.


+++ Vielen Dank fürs Mitlesen +++

Liebe Leser, mehr als zwei Wochen lang haben wir Sie hier im Wiesn-Newsblog über alle wichtigen Ereignisse und Entwicklungen auf dem Oktoberfest informiert. Mit dem untenstehenden Eintrag zum Wiesn-Kehraus verabschieden wir uns an dieser Stelle und bedanken uns recht herzlich fürs Mitlesen. Bis bald!

+++ Aus is! Kehraus markiert Wiesn-Ende +++

Mit dem traditionellen Wiesn-Kehraus am letzten Abend endete das Oktoberfest. Wunderkerzen, tanzende Bedienungen und Musik-Klassiker sorgten für ein emotionales Ende. Hier gibt's die Bilder.

+++ Wiesn-Hit 2018 steht fest +++

Der Wiesn-Hit des Jahres 2018 ist der Titel "Cordula Grün". Die Ballade des Wiener Musikers Josh führe die Hitliste an, gefolgt vom alten Partisanenlied "Bella Ciao", sagte Festleiter Josef Schmid (CSU) am Sonntag zum Abschluss des Oktoberfestes in München.

+++ Bilanz zum Schluss: Festleitung ist sehr zufrieden +++

Nach 16 Tagen Wiesn-Wahnsinn gibt es jetzt die vorläufige Bilanz. Dieses Jahr besuchten 6,3 Millionen Gäste das Oktoberfest, die Festleitung ist "sehr zufrieden", auch die Polizei präsentiert eine "gute Sicherheitsbilanz". Hier gibt's die Zahlen und Fakten.

+++ Pro Maß ein Euro Spende +++

Die Aktion "Prostspenden" läuft weiter. Pro getrunkener Maß auf der Wiesn sollen Besucher einen Euro an die Münchner Tafel spenden. Weil die Initiatorin Liesl Weapon trotz Unterstützung der Wiesnwirt auf dem Oktoberfestgelände selbst keine Spenden einsammeln darf, wird online unter prostspenden.de gespendet. Bislang kamen so rund 20.000 Euro zusammen. Wer noch spenden will, kann das weiter auf prostspenden.de machen.

+++ FC Bayern zu Besuch auf der Wiesn +++

Die Krise ist da. Nach der 0:3-Niederlage daheim gegen Gladbach stand am Sonntagmittag der traditionelle Besuch auf dem Oktoberfest an. Die AZ zeigt die Bilder der FC-Bayern-Wiesn.

+++ Ein Hauch von Staatsbesuch +++

Kurz vor dem Ende der Wiesn geben sich nochmal zahlreiche Prominente die Ehre. So zeigte sich erstmals der amerikanische Ex-Präsident Bill Clinton mit seiner Familie auf dem Volksfest. Hier gibt es Bilder von einer aufregenden Promi-Party. 

+++ Kater-Stimmung bei den Bayern +++

Der Rekordmeister wird heute, am letzten Wiesn-Sonntag, auf dem Oktoberfest erwartet. Allerdings ist fraglich ob der FC Bayern angesichts der schlechten Wiesn-Bilanz in Feierstimmmung ist. Vier sieglose Pflichtspiele während der Wiesn gab es zuletzt 1999. Mittlerweile stellt sich die Frage, wie lange sich Niko Kovac noch auf dem Trainerstuhl halten kann


+++ Bundespolizei: "Gewalt am laufenden Band - Hitziger Start ins letzte Wiesn-Wochenende +++ 

Fünf Gewaltdelikte, vier davon innerhalb nur einer halben Stunde, haben in der Nacht zum Samstag die Einsatzkräfte der Bundespolizei unmittelbar kurz nach Mitternacht beschäftigt - alle Fälle spielten sich im Bereich der Bahn ab: Ein 20-Jähriger aus Pasing trat kurz nach Mitternacht einem 39-jährigen Security-Mitarbeiter der Deutschen Bahn in die Genitalien, wie die Beamten berichteten. Der Täter war betrunken. Das Opfer musste vom Arzt versorgt werden. Fast zeitglich stellte ein 20-Jähriger auf der Fußgängerbrücke nahe der Hackerbrücke einer 16-Jährigen "durch gezieltes Treten" ein Bein, sodass diese stürzte. Die Jugendliche aus Krailling erlitt Blessuren an Händen und Knien, zudem wurde ihr Dirndl zerrissen. Gegen 0.15 Uhr ohrfeigte zudem eine 30-Jährige einen 18-Jährigen Lüstling, der ihr an den Hintern gefasst hatte. Die Polizei ging dazwischen, bevor der Streit eskalierte. Um 00.30 Uhr schubsten ebenfalls am Ostbahnhof drei Unbekannte einen 28-Jährigen, der stürzte und dessen Handy zu Bruch ging. Um 05.30 Uhr mussten Bundespolizisten zudem bei einem handfesten Streit  zwischen zwei Männern (36 und 40 Jahre alt) einschreiten. Die beiden hatten am Hauptbahnhof am Ausgang der Bayerstraße mit  Fäusten aufeinander eingeschlagen. Die Bilanz der Bundespolizei: Es sei ein "hitziger Start ins letzte Wiesn-Wochenende" gewesen - mit "Gewalt am laufenden Band". 

+++ Wiesn-Rundgang mit Josef Schmid +++

Wiesn-Chef Seppi Schmid zeigt seine Lieblingsorte auf der Festwiese – kurz vor seinem Abschied. Hier geht's zum gesamten Artikel.

+++ Schmid: Festleistung ist zufrieden +++

In zwei Tagen endet das Oktoberfest 2018 – am Freitag gab Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU) eine erste Prognose zu den Besucherzahlen ab. Demnach könnten es bis zum Ende des Festes wohl mindestens 6,2 Millionen Gäste werden. Hier geht's zur gesamten Meldung.

+++ Wiesn-Ding: Ich packe meinen Koffer +++

Stellen Sie sich vor, Sie kommen nach Hause und der Mensch, mit dem sie mal vorhatten, alt zu werden, kocht in dieser Schürze (18 Euro) für Sie Schweinshaxe mit Kraut. Das finden Sie 30 Sekunden lang lustig, dann packen Sie ihre Koffer und nehmen im Rausgehen noch eine Gabel Sauerkraut zum Probieren. Selbst wenn das Kraut gut ist: Niemand mag solche Schürzen!

+++ Wiesn-Monaco: Der nächste Wiesnhit +++

Auf der Mittagswiesn hüpfte mein Herz, weil lustige Musikanten vor dem Weinzelt das Trompetenecho gespielt haben und zwei Damen so schön tanzten, als würden nicht alle zusehen. Ich schätze so ein Trompetenecho mehr als Hits mit unschönen Namen wie Cordula Grün, ein Partisanenlied, das zum Sauflied verkommt, oder den Gabalier, den ich überhaupt nicht schätze.

Ich sehe aber ein, dass das Trompetenecho schwer mitzugröhlen ist. Deshalb habe ich in meine geerbte Avsenik-Schallplatte reingehört. Der Weisheit letzter Schluss: Wiesnhit 2019 muss "Franz, der Maurerg’sell" werden! Es geht um einen Maurer, der auf dem Bau Bier trinkt. Das ist thematisch nah an der Wiesn, ein bisserl unkorrekt und nicht annähend so doof wie Ciao Cordula Palu.

Jasmin Menrad

+++ S-Bahn-Halt an der Hackerbrücke entfällt +++

Wie der Streckenagent der Münchner S-Bahn meldet, fahren einige S-Bahnen wegen des erhöhten Fahrgastaufkommens die Haltestelle Hackerbrücke nicht an. Auf dem Weg zur oder von der Wiesn drängen sich so viele Menschen auf dem Bahnsteig, dass es regelmäßig zu Ausfällen kommt. In dem Gedränge kam es am Donnerstag auf zu Handgreiflichkeiten, die für eine Person im Krankenhaus endete. Sollte man jemand ins Gleis fallen, sind die Mitarbeiter des Deutschen Bahn vorbereitet. Wie, erfahren Sie hier.

+++ 30 Jahre später - eine Glosse von AZ-Reporterin Jasmin Menrad +++

Mein Adoptivonkel (eh klar: der Adoptivsohn meines Opas) hat eine Tante, die kurz vor der 100 ist. Meine alte Adoptivgroßtante war seit etwa 30 Jahren nicht mehr auf der Wiesn. Weil sie was erleben wollte, hat mein kracherter Adoptivonkel sie aufs Oktoberfest geschleppt. Die Adoptivgroßtante, so erzählt es der Adoptivonkel, muss begeistert gewesen sein. Die Wiesn 30 Jahre später hat ihr besser gefallen als die Wiesn zu Zeiten, als sie noch gut zu Fuß war. In einige Zelte hat sie sich mit ihrem Rollstuhl reinfahren lassen, um sich die üppige Dekoration anzuschauen. Mittag haben sie in einem kleinen Wiesnzelt gemacht – in denen war das Essen schon immer besser, soll sie gesagt haben. Dann wollte sie ein paar Fahrgeschäfte besuchen (Krinoline, Zugspitzbahn), wo sie sich anschaute, wie Leut’ ihre Runden drehen – und war ganz begeistert, weil die Wiesn nimmer so grob ist. Da hat sie mein Adoptivonkel schnell von der Festwiese geschoben, bevor mit der Dunkelheit die grobe Wiesn losgeht.

+++ Auftritt von Seiler&Speer fällt ins Wasser +++

Entgegen erster Informationen wird es heute Abend keinen Auftritt von Seiler&Speer im Hackerzelt geben. Die beiden sind zum allerersten Mal auf der Wiesn unterwegs und wären auch gerne aufgetreten, doch eigentlich sind solche Auftritte nicht erlaubt. Die Fans des Duos dürften recht enttäuscht sein.

+++ Betrunken unterwegs +++

Zwei völlig betrunkene Männer haben sich nachts auf Münchens Straßen ziemlich skurrile Schlafplätze ausgesucht - ein dritter kippte einfach vom Radl. Die drei recht unterhaltsamen Geschichten lesen Sie hier.

+++ Kostprobe: Ein Traum von Butterbröseln +++

Marillenknödel sind eine heikle Sache, denn meine Oma machte die besten Marillenknödel. Allerdings streute sie keine essbare Blume drüber, und nie dekorierte sie mit Beeren. Mal davon abgesehen, dass im Goldenen Hahn die Marillenknödel aus Wachauer Marillen in Butterbröseln (13,80 Euro) nicht meine Oma gemacht hat, sind sie ein süßer Traum, an dessen Ende man sich in den Butterbröseln panieren und selbst ablecken möchte. Ähm, stopp!

+++ Die Saubermacher des Oktoberfests +++

Bei durchschnittlich sechs Millionen Besuchern pro Jahr fällt auf der Wiesn auch ein ordentlicher Berg Müll an. Damit die Feiernden nicht schon nach wenigen Tagen knietief im Müll waten, schieben die Mitarbeiter der AWM Zusatzschichten. Jedes Jahr kommen dabei circa 1.000 Tonnen Abfall zusammen. Der, genau wie der Hausmüll, recylcelt wird. Der Abfall landet in verschiedenen Containern für Glas, Papier und Restmüll. 28 der sogenannten Press-Container stehen dort, wo sie am meisten benötigt werden: Zwischen den Zelten.

Jede Nacht werden acht bis zehn davon vom Gelände transportiert - zwei bis drei Fuhren sind dafür notwendig. „Das Oktoberfest ist hinsichtlich der Abfallentsorgung eine logistische Meisterleistung“, sagt Kristina Frank, Kommunalreferentin. „Sie kann nur stattfinden, wenn keine Festbesucher mehr unterwegs sind, also nachts.“

Zusätzlich dazu gibt es die großen Müllbehälter auf und um das Gelände, die täglich geleert werden, notfalls auch häufiger. Zusätzlich dazu fahren die Kehrfahrzeuge. Kurios ist auch, was gegen Ende des Oktoberfests alles auf der Festwiese abgeladen wird: „Manchmal finden die Mitarbeiter des AWM Gegenstände in den Containern, die dort nicht landen sollen“, erzählt Frank. Da landen schon mal Teppiche, Fernseher und sogar einmal ein Kühlschrank im Abfall.

+++ Die Polizei als Wiesn-DJ +++

Wenn im Wiesn-Suff die Hemmungen fallen, dann kann der Heimweg auch mal gefährlich werden. Um die beschwipsten Gäste bei Laune zu halten und von etwaigen Dummheiten abzuhalten, hat sich die Polizei etwas Besonderes einfallen lassen: Während der Wiesn engagiert sie sich als DJ. "Leute, die tanzen, prügeln nicht", sagt Heiko Müller. Der Beamte ist mit seinen Kollegen von der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin aus dem Bonner Raum angereist. Was hinter den Party-Polizisten steckt, lesen Sie hier.

+++ Flirten und Grapschen auf der Wiesn - eine Glosse +++

Manche Männer sollen starr vor Angst sein und ihre Hände in den Lederhosntaschen vergraben, um nicht als Wiesngrapscher weggesperrt zu werden. Als Frau - aber da bin ich als Opfer subjektiv - find ich’s gut, dass Grapschen nicht mehr als Kavaliersdelikt behandelt wird. Aber was weiß ich prüde Redakteurin, die ich schon Watschn verteilt habe, weil mein Hintern wohl zum Drauflangen einlädt und die Herren nicht verstehen können, dass ein solcher Hintern nicht der Allgemeinheit zur Verfügung steht.

Wer sich ernsthaft fragt, ob Flirten schon eine Straftat ist, der nehme sich den rotzbesoffenen Australier zum Vorbild, der mir eine Rose geschenkt hat. Dann schaute er mich mit großen Känguru-Augen an und fragte, ob er mich umarmen dürfe, weil, ich sei so schön. Wer so nett fragt, der darf natürlich feste umarmen. Als er mir dabei nicht beherzt an den Hintern gegriffen hat, sondern nach der Umarmung selig weggetorkelt ist, da hätte ich ihn am liebsten noch mal umarmt.

+++ Wiesn-Kostprobe: Was Südkoreaner von den Biergarten-Schmankerln halten +++

Zu dritt zwei Schweinswürstl mit Sauerkraut (9,60 Euro) im Hackerbiergarten zu essen, ist albern. Aber eigentlich wollten wir der Bekannten aus Südkorea auch nur zeigen, was wir in Bayern so essen: „Like Kimchi“, sagt sie über das schlonzig-süße Sauerkraut, das allen sehr mundet. Den Schweinswürstln vom Rost fehlt leider a bisserl der Biss. Südkorea merkt fachmännisch an, Weißwürste hätte sie mehr gemocht.

+++ Herrliches Video: Löwen-Spieler fahren Toboggan +++

Die Toboggan-Bahn ist immer wieder eine Schau für die Wiesn-Besucher. Im Gegensatz zu den anderen Fahrgeschäften haben hier nämlich die Zuschauer genauso viel Vergnügen wie die Mitfahrer selbst, wenn es für die das lange Laufband zum Turm hinauf geht. Nun haben sich auch die Löwen hinreißen lassen und sich ganz uneitel nach dem traditionellen Bierzeltbesuch in die Schlange vor dem Toboggan eingereiht. Hier gibt es das herrlich alberne Video der Fußballprofis zu sehen. 

+++ Wiesn-Besucher - eine Typologie +++

+++ Dirndl und Lederhose: Tradition oder Partygewand? +++

Auf dem Oktoberfest trägt heutzutage fast jeder Tracht, oder zumindest etwas, das er dafür hält. Doch wie viel hat das mit der traditionellen Wiesn von damals zu tun? In diesem Text gehen wir der Frage auf den Grund. 

+++ S-Bahn-Halt Hackerbrücke entfällt vereinzelt +++

Nach der Arbeit und vor dem Feiertag ist der Andrang auf der Wiesn besonders groß. Um die Menschenmassen zu bewältigen - und eine Gefahr für die Besucher auszuschließen - hält die S-Bahn vereinzelt nicht an der Hackerbrücke. Der S-Bahn-Stau hat natürlich Auswirkungen auf die gesamte Stammstrecke. Der Streckenagent meldet Verspätungen von bis zu zehn Minuten. 

+++ Goldener Herbst lockt zum Wiesn-Enspurt +++

Das Schmuddelwetter zum Wochenstart hat für lange Gesichter bei den Wiesn-Fans gesorgt. Ab Donnerstag dürften die Mundwinkel aber wieder nach oben gehen, denn zum Enspurt ziehen die Temperaturen an. Ob Sie die Strumpfhose unter dem Dirndl und die Wadlwärmer ganz weglassen können, erfahren Sie hier in unserem Wetter-Artikel

+++ Sicherer Heimweg für Frauen +++

Immer wieder melden sich Frauen in Not am Security-Point der Aktion "Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen" und bekommen dort Hilfe. Wer sich auf dem Heimweg von der Wiesn fürchtet kann sich auch eine App installieren, die im Notfall Hilfe ruft. Hier lesen Sie mehr über die Notfall-App für Frauen.

+++ Bitte mit Zitrone +++

Diät ist schön und gut und muss manchmal sein, hat auf der Wiesn aber nix verloren. Trotzdem kam das halbe Hendl im Schützenzelt (11,50 Euro) etwas zu untergewichtig daher. Geschmacklich dagegen gab’s nichts zu bemängeln: außen resch, innen saftig. So soll das sein. Das Manko zum Abschluss: Ein Zitronentuch, um die Finger vom Hendlfett zu reinigen, wurde leider nicht mitgeliefert. Schade. 

 

+++ Schmuddel-Wetter zum Start in die neue Woche +++

Nach einem Sonnen-Sonntag zeigt sich das Wetter zum Start in die neue Woche von seiner greisligen Seite. Wolken ohne Ende und immer wieder Regen – da schlendert man gewiss nicht gerne über die Wiesn. Dass die Besucher da lieber ins trockene Bierzelt pilgern, ist auch klar, aktuell sind alle Zelte zwischen 70 und 95 Prozen gefüllt!

+++ Wiesnblaulicht vom Montag +++

Eine betrunkene Zwölfjährige und mehrere Gewaltdelikte – auch am Sonntag hatte die Polizei wieder mächtig was zu tun. Hier gibt's die aktuellsten Fälle vom Oktoberfest.

+++ Zwillingstreffen auf der Oidn Wiesn +++

Am Samstag trafen sich Zwillingspaare jeden Alters im Festzelt Tradition. Hier geht's zur Meldung.

+++ Halbzeitbilanz: Festleitung ist zufrieden +++

Mehr Besucher als im Vorjahr und auch das Wetter spielt noch mit: Die Festleitung zeigte sich bei der Halbzeitbilanz äußerst zufrieden. Hier gibt's die ersten Infos und Zahlen.

+++ Gedenken beim Standkonzert +++

Wie passend: Bei Kaiserwetter startete das Platzkonzert der Oktoberfest-Kapellen mit dem Kaiserjägermarsch. Danach wurde dem verstorbenen Wiesn-Besucher gedacht. Moderator Michael Harles: "Angesichts des Todes eines Mannes gebietet sich ein kleiner Moment des Innehaltens."

Auch Wirtesprecher Peter Inselkammer äußerte sich zum Vorfall: "Ich möchte im Namen aller Kollegen den betroffenen Angehörigen mein Beileid aussprechen. Im Grunde ist die Wiesn ein friedliches Fest – das wünschen wir uns für die zweite Woche." Nach dem Gedenken sprach Inselkammer dann über seine neue Aufgabe und dirigierte anschließend den Tölzer Schützenmarsch.

+++ Volles Programm am zweiten Wiesn-Sonntag +++

Das "Italiener-Wochenende" ist fast schon wieder vorbei – am zweiten Wiesn-Sonntag gibt es nochmal volles Programm: Um 11 Uhr findet das traditionelle Standkonzert zu Füßen der Bavaria statt. Mit dabei: Alle Festzelt-Kapellen sowie Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter als Dirigent. Um 13 Uhr stellt die Wiesn-Festleitung dann die Bilanz zur Oktoberfest-Halbzeit vor. Hier im Newsblog halten wir Sie natürlich über die aktuellen Geschehnisse auf dem Laufenden!

+++ Schlägerei endet tödlich - Mann stellt sich der Polizei +++ 

Das hat es seit über 20 Jahren nicht mehr gegeben - eine tödliche Auseinandersetzung auf der Wiesn. Bei einem Streit im Raucherbereich des Augustiner-Festzeltes  so schwer verletzt worden, dass er kurz darauf starb. Der Täter war zunächst flüchtig. Am Samstag meldete sich zunächst eine gesuchte Zeugin des Vorfalls, später stellte sich ein Mann der Polizei. Alle aktuellen Infos zu dem Fall finden Sie hier.

+++ Charmanter Westenträger gesucht +++

Die Wiesn hat auch schöne Seiten. Etwa für eine junge Frau, die am Anstichsamstag im Hacker-Zelt einen netten jungen Mann kennengelernt hat und ihn nun gerne wiedersehen würde. Das Handy ertrank in einer Maß, drum wird ganz klassisch um Kontaktaufnahme per Brief gebeten. Am S-Bahnhof Donnersbergerbrücke hängte sie diese Suchanzeige samt einer "Phantomzeichnung" auf. Wir finden's einfach nur liab! (Auf das Bild klicken für größere Darstellung)

+++ Preis-Explosion auf dem Oktoberfest: D-Mark-Preise von damals jetzt in Euro +++

Klar teurer wird's immer. Wie sich die Preise auf dem oktoberfest genau entwickelt haben, kann Helmut Dietl bezeugen. Er sammelt seit vielen Jahren Speisekarten aus den Wiesn-Festzelten. Wir haben uns in seiner Sammlung mal ein bisschen umgeschaut. Das günstige Bier der Wiesn gibt's übrigens beim Schichtl. Die Maß kostet 10,70 Euro und finanziert sogar noch ein Varieté mit. So erklärt das Wiesn-Original seine Preispolitik.

+++ Wo die Lederhosen noch handgefertigt werden +++

Die Preise beginnen bei 3.000 Euro. Am Sendlinger Tor stellt Thomas Wilhelm Beckert in seiner Werkstatt echte Luxus-Lederhosen her. Wir haben den Handwerker besucht. 

+++ In diesen Zelten ist das Flirt-Potential am größten +++

Für viele Münchner und Touristen ist das Oktoberfest ein beliebter Flirt-Hotspot. Doch in manchen Wiesn-Zelten fällt das Obandln leichter als in anderen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage.

+++ Harry G über Tradition auf der Wiesn +++

 "A Scheißdreck!" - Comedian Harry G grantelt über Oide-Wiesn-Gänger. Hier geht's zum Video!

+++ "Cordula Grün" der Favorit für Wiesnhit 2018 +++

Die Ballade "Cordula Grün" ist der Favorit für den diesjährigen Wiesnhit. "Ich bin auch der Meinung, dass es ziemlich stark in Richtung 'Cordula Grün' gehen könnte", sagte Festleiter Josef Schmid (CSU) am Freitag. Viel gespielt werde aber auch das "Bella ciao", das auf ein Partisanenlied zurückgeht – und "Hulapalu". Der Song von Andreas Gabalier hatte es im vergangenen Jahr schon zum zweiten Mal zum Wiesnhit geschafft. "Das ist unschlagbar, das kann die ganzen Welt mitsingen", sagte Schmid.

Bei dem alljährlich gesuchten und am Ende von der Festleitung bekanntgegebenen Wiesnhit geht es nicht nur um reine Zahlen, sondern um einen Trend bei neuen Songs, die gut ankommen. Laut Schmid strömen so viele Besucher wie schon lange nicht mehr in diesen Tagen bei bester Witterung in München aufs Oktoberfest. "Wir haben ein Superwetter – und durchgehend eine hervorragende Stimmung." Allein der Vortag sei so gut besucht gewesen wie sonst ein Sonntag – an die 400.000 Besucher könnten es gewesen sein.

An diesem Sonntag wird Schmid seine Halbzeitbilanz ziehen. Im vergangenen Jahr kamen an 18 Festtagen rund 6,2 Millionen Gäste. "Wenn es jetzt 6,5 Millionen an 16 Tagen werden, dann ist es eine sehr hervorragende Wiesn." Schmid betonte aber: "Wir brauchen keine Rekorde."

+++ Schon wieder viele Besucher +++

Das Wochenende steht vor der Tür und mit ihm der nächste große Besucheransturm. Das zeichnete sich zumindest schon am Freitagmittag ab. Die Hackerbrücke wurde wegen des erhöhten Fußgängeraufkommens für den Straßenverkehr gesperrt.

+++ Wiesnblaulicht vom Freitag +++

Auch am Donnerstag hatte die Polizei wieder einiges auf der Wiesn zu tun. Unter anderm musste sie sich mit einem Prügeltrio beschäftigen und einen illegalen Drohnenflug unterbinden. Das gesammelte Wiesn-Blaulicht finden Sie hier.

+++ Wiesn aus dem Fünfer-Looping +++

Unser Fotograf hat sich in den Fünfer-Looping gesetzt – mit seiner Kamera. Es gelang ihm sogar, auf dem Kopf stehend auf den Auslöser zu drücken. So sieht das Oktoberfest aus dem ersten Wagen aus.

+++ Nachhaltiges Oktoberfest +++

Zwei Wirte sind die Bio-Vorreiter auf dem Oktoberfest 2018: Die Die Hühner- und Entenbraterei Ammer und das Herzkasperlzelt auf der Oiden Wiesn – auch wenn’s mit Enten und Schnaps Probleme gibt. Hier lesen Sie mehr dazu.

+++ Wiesn, Tag 7: Chemnitzer schrieb Wiesn-Dauerhit +++

Hätten Sie's gewusst? Die Biertrinker-Hymne "Ein Prosit der Gemütlichkeit" stammt aus der Feder von Bernhard Dietrich aus Chemnitz. Der Sohn eines Kneipiers machte sich insbesondere in seiner Heimatstadt einen Namen als Komponist, Chorleiter und Sänger.

Der Vater von sechs Töchtern war unter anderem Mitbegründer des Theodor Schneider'schen Männergesangverein und dessen langjähriger Dirigent. Darüber hinaus sang er in dem nach ihm benannten Doppel-Quartett "B.D.". Dieses würdigte Dietrich in der Traueranzeige nach dessen Tod im Alter von 62 Jahren als Mann mit "edlen Charaktereigenschaften", dessen Andenken "in seinen köstlichen Liedergaben" fortleben wird.

Bernhard Dietrich wurde am 19. August 1840 in Chemnitz geboren. Bis zu seinem Tod am 23. Oktober 1902 arbeitete er fast 40 Jahre lang als kaufmännischer Angestellter und Buchhalter bei einer Textilfirma. Sein Lied vom Prosit der Gemütlichkeit kam wahrscheinlich durch den Nürnberger Wirt Georg Lang (1866-1904) aufs Oktoberfest und wurde dort zum Wiesn-Dauerhit.

+++ Löwenbräu-Festzelt: Wirtschaftsprüfer findet Ungereimtheiten +++

Beim dienstältesten Wirt des Oktoberfest, Wiggerl Hagn, gibt es Ungereimtheiten bei der Umsatzpacht. Weil offenbar bei der Verrechnung von Freibier und Bediengeld im Löwenbräu-Zelt nicht alles rechtens zugegangen sein soll, droht dem Wirt eine sechsstellige Nachzahlung.

+++ Das Wiesn-Monaco: War die Wiesn früher noch viel wilder? +++

Eine Glosse von AZ-Wiesn-Reporterin Jasmin Menrad

So mancher Münchner behauptet, seit Jahren nicht mehr auf der Wiesn gewesen zu sein, weil’s früher schee war und heute nur noch Kommerz und Ballermann sei. Ich als Schwäbin kann das schwer beurteilen. Wir waren als Teenies auf dem Cannstatter Wasen und veranstalten etwas ähnliches wie Komasaufen, nur gab’s den Begriff nicht. Schee war’s auf jeden Fall nicht.

Am Mittwoch saß ich mit einer Gruppe von Profis zusammen, alle arbeiten seit Jahrzehnten auf dem Oktoberfest – und die packten Gschichten von früher aus. Dagegen war meine Wasen-Jugend ein schnarchiges Wachkoma. Wirklich keine der Geschichten war jugendfrei und meine Ohren standen knallrot und wild wackelnd vom Kopf ab. Halb ohnmächtig vor Scham wanderten meine Augen zum Aloisius im Himmel vom Hofbräuzelt. Keine Unterwäsche weit und breit. So schee. So schee fad.

+++ Das Wiesn-Ding des Tages: Single-Tasche +++

Singles kennen die Situation, wenn jemand sagt: "Mensch, du bist doch so hübsch und cool. Ich kann gar nicht verstehen, warum du Single bist." Wer diese Tasche (2 Euro) vom Oktoberfest Souvenir-Standl zu Beginn der Schaustellerstraße bei sich hat, ist vor solch dämlichen Aussagen sicher. Kitschrosen, ein nackertes Engerl und "Wiesn-Single on Tour". Diese Tasche ist ein Hilferuf, den niemand hören will.

+++ Wiesnblaulicht vom Donnerstag +++

So bandelt man bitte nicht an! Wegen zweifacher sexueller Belästigung hat die Polizei am Mittwoch einen Italiener auf der Wiesn festgenommen. Er hatte eine Frau gegen ihren Willen auf den Mund geküsst und einer weiteren an den Po gegrapscht. Mehr dazu lesen Sie hier.

Zur falschen Zeit am falschen Ort: So erging es am Mittwochabend einem 42-jährigen Rumänen. Er hatte in einem Festzelt erst seine fast leere Maß gegen eine unbeaufsichtigte volle ausgetauscht, und anschließend eine fremde Jacke mitgehen lassen. Dummerweise wurde er dabei von den Taschendiebfahndern der Polizei beobachtet und festgenommen.

+++ MVG-App gibt's wieder auf "boarisch" +++

Kann man mögen, muss man aber nicht: Die MVG-App gibt es passend zur Wiesn wieder auf bairisch. Mitsamt zugehöriger Pressemitteilung. Das klingt dann so: "Habt’s es scho gseng? Zur Wiesn und aa danoch is in der MVG Fahrinfo München ois auf Boarisch. Am Anfang werd ma g‘frogt: 'Mia dadadn zua Wiesn boarisch redn. Mogst?' Nei ab heuer is: Etz gibt’s aa die Äppl-Äpp mit dem Betriebssystem iOS auf Boarisch." Neu in diesem Jahr: Die Einstellung, alles auf "boarisch" angezeigt zu bekommen, kann man nun immer haben. Wer's mag...

+++ Wiesn-Wache live +++

Die Münchner Polizei wird – das ist inzwischen fast schon Tradition – auch dieses Jahr wieder 12 Stunden alle ihre Einsätze live twittern. Los geht's am Freitag um 12 Uhr, bis Mitternacht (also nach Schankschluss) kann auf dem offiziellen Twitterkanal verfolgt werden, was alles auf dem größten Volksfest der Welt passiert.

+++ Wiesn, Tag 6: Wenn der Oktoberfest-Besuch früher endet - acht kuriose Fälle +++

Seit ein paar Tagen fließt in München das Bier in Strömen, Menschen aus aller Welt reisen an - zum fröhlichen Feiern auf dem Oktoberfest. Aber manchmal endet der Besuch anders als geplant. Wir haben acht Fälle gesammelt, die einen wahrlich kuriosen Grund für das Ende des Wiesn-Besuchs hatten. Mehr dazu hier.

+++ Damenwiesn bei Käfer +++

Die ersten Gäste waren am Mittwoch bereits um 10.30 Uhr am Eingang des Käferzelts, obwohl es eigentlich erst um 11 Uhr losging. Die Society-Ladys wollten eben nicht länger draußen stehen und bei herrlichem Sonnenschein im Biergarten plaudern, trinken und schlemmen. "Wir machen heute eine Ausnahme. Eigentlich öffnet das Zelt ja erst um 11.30 Uhr", so eine strahlende Wiesn-Wirtin Clarissa Käfer zur Abendzeitung.

Wir warne für Sie dabei. Hier gibt's das Video von der Veranstaltung.

+++ Musikalischer Besuch bei den Wiesn-Sanis und ein Hausmittelchen +++

Die Ärzte und Sanitäter der Aicher-Ambulanz nehmen ihren Job (soweit möglich) wirklich mit Humor. Heute berichten sie von Guiseppe aus Neapel, der sie mit seinem Gesangstalent beglückte, am Ende aber trotzdem ins Krankenhaus musste. Und ein Besucher aus der Schweiz, der - aus Gründen - den Vorrat an Hausmitteln aufstockte.   

+++ Historisches aus dem Stadtarchiv +++

Heutzutage regen wir uns über Hendl-, oder Bierfass-Hüte auf, oder amüsieren uns darüber. Oder fragen uns zumindest, wer das kauft. Das Stadtarchiv zeigt uns aber, dass kuriose Kopfbedeckungen kein Privileg der neueren Jahre sind: 

 

+++ Die AZ im Wiesn-Einsatz +++

Unser Reporter-Team war auch heute wieder auf dem Oktoberfest im Einsatz. Worum es ging, erfahren Sie später im Video:

Immer im Einsatz: Die AZ-Reporter hier mit Regine Sixt auf der Theresienwiese.

+++ Wiesnblaulicht vom Mittwoch +++

Kellner wird am Arbeitsplatz im Zelt verhaftet

Szenen wie im Fernseh-Krimi: Zivile Einsatzkräfte haben einen Kellner aufgestöbert, der per Haftbefehl gesucht wurde. Den Tipp hatten sie von Kollegen aus Würzburg bekommen. Hier lesen Sie die ganze Meldung.  

Wiesn-Besucher beleidigen und schlagen Taxifahrer 

Ein 56 Jahre alter Mann aus dem Münchner Landkreis, seine thailändische Frau und ihre Besucher aus Thailand haben einen Taxifahrer an der Schwanthalerhöhe rassistisch beleidigt und zu mehreren auf ihn eingeschlagen. Am Ende griff die Frau noch zu einer ungewöhnlichen "Waffe". 

Schon 15 verlorene Kinder

Bis Mittwochmittag wurden auf dem Oktoberfest heuer schon fünf Kinder bei der Wiesnwache als vermisst gemeldet. Zehn weitere Kinder haben Polizisten gefunden, bevor es zu einer Vermisstenmeldung kam oder wurden von anderen Wiesnbesuchern an die Einsatzstreifen auf dem Gelände übergeben. In allen 25 Fällen konnte man Kinder und erleichterte Eltenr schnell wieder vereinen, so die Polizei.

Trodem weist die Wiesn-Wache darauf hin, dass gerade zu Zeiten mit sehr hoher Besucherdichte, Kinder sehr schnell verschwinden können und Eltern deshalb einen besonders guten Blick auf die Zwergerl haben sollten.

Praktischer Tipp der Polizei: "Eine einfache zusätzliche Hilfe, um für den Fall des Falles eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen ist, mit ihren Kindern für diesen Fall das richtige Verhalten zu besprechen (sich an Standbetreiber oder Polizei wenden) und eine Mobilfunkerreichbarkeit auf den Unterarm des Kindes mit wasserfestem Stift zu notieren."  

+++ Bachelorette turtelt beim Käfer - Schlagerstars feiern im Marstall +++

Auch am Dienstag war wieder Promi-Alarm auf der Wiesn. Diesmal zum Beispiel Bachelorette Nadine Klein, eine Gebürtige Münchnerin. Die feierte auch noch Geburtstag und hatte sichtlich Spaß - zusammen mit ihrem Auserwählten Alex Hindersmann.

Glänzende Laune hatten auch die Promi-Gäste im Marstall: Dort trafen sich die Stars der Schlagerbranche am Dienstag zum Stammtisch von "Gute Laune TV", einem Digital-Sender. Mit dabei zum Beispiel der frischvermählte Ralph Siegel und Claudia Jung.

 

+++ Achtung, umherfliegende Handys +++

Unsere Wiesnreporterin Jasmin Menrad ist den Cyperspace gefahren – und hätte beinahe ihre Zähen verloren. Ihr Wiesn-Monaco-Bericht dazu;

Ich bin ein Schisser. Zwar fahre ich jedes Fahrgeschäft leidenschaftlich gern. Aber das scheint mehr aus dem Herzen zu kommen, denn Körper und Kopf brüllen laut Nein. Im Kopfkino öffnet sich der Bügel, ich baumle noch kurz am Sitz, kann mich aber wegen der schweißnassen Hände und meiner Unsportlichkeit nicht halten. Tot.  Jetzt ist eine neue, viel greifbarere Angst hinzugekommen. Seitdem ich in der Gondel im Cyber Space neben einem Typen saß, der (offenbar nicht ganz dicht) das bis zu 100 Stundenkilometer schnelle Zurasen auf den Boden im Selfiemodus mit seinem locker in der Hand gehaltenen Handy gefilmt hat, fürchte ich um meine Zähne. Ich habe doch nicht jahrelang unter einer Zahnspange gelitten und gehe widerwillig, aber brav zweimal im Jahr zum Zahnarzt, um mir dann auf 45 Metern Höhe die Kauleiste von einem umherfliegenden Telefon ausschlagen zu lassen.

+++ Böhmermann kommt auf die Wiesn +++

TV-Entertainer Jan Böhmermann ("Neo Magazin Royale") wird am kommenden Sonntag, 30. September, als Redner beim Gründer-Festival Bits & Pretzels erwartet. Der 37-Jährige tritt damit quasi in die Fußstapfen von Stefan Raab ("TV Total"), der im vergangenen Jahr bei dem Event in München über seine Karriere-Anfänge gesprochen hatte. Wie im Vorjahr werden rund 5.000 Besucher zu den drei Festival-Tagen erwartet. 

Bits & Pretzels war vor einigen Jahren mit rund 1.400 Teilnehmern gestartet und hatte danach zunehmend Interessenten angelockt. Erfolgreiche Gründer berichten bei der Veranstaltung über ihre Erfahrungen, präsentieren ihre Ideen und können mit Investoren in Kontakt kommen.

+++ Gedenken an Opfer des Oktoberfest-Attentates +++

Zum 38. Jahrestag des rechtsextremen Oktoberfestattentats haben am Mittwochmorgen Angehörige der Opfer, Betroffene und Vertreter der Münchner Stadtgesellschaft am Haupteingang des Festgeländes an das Verbrechen erinnert.

Eine Bombe aus 1,39 Kilo TNT riss am 26. September 1980 zwölf Volksfestbesucher in den Tod, mehr als 200 wurden verletzt. Zudem starb der Attentäter Gundolf Köhler, ehemals Anhänger der rechtsextremen Wehrsportgruppe Hoffmann. Bis heute sind die genauen Hintergründe unklar. Seit Dezember 2014 ermittelt die Bundesanwaltschaft neu. Vermutet wird, dass Köhler die Tat nicht allein verübte, sondern Komplizen hatte. 

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) sprach bei dem Gedenken ein Grußwort. Er hatte schon m vergangenen Jahr auf weitere Aufklärung in dem Fall gepocht. Seit Anfang September erinnert in München neben dem Mahnmal am Oktoberfesteingang auch eine Gedenktafel am Rathaus an den schwersten rechtsradikalen Terroranschlag in der Geschichte der Bundesrepublik.

+++ Großer Preisvergleich - Wiesn vs. Frühlingsfest +++

Wer auf die Wiesn geht, packt besser ein paar Scheine mehr in den Geldbeutel – das ist kein Geheimnis. Aber wie viel teurer ist das Oktoberfest im Gegensatz zum Frühlingsfest? Und fahren die Fahrgeschäfte auf einem der Volksfeste länger? Die AZ hat auf beiden Volksfesten Preise verglichen und Fahrzeiten gestoppt. Hier gibt's die Ergebnisse.

+++ Wiesn-Tag 5: Kurioses Fundstück - Horn sucht Besitzer +++

Ausgerechnet an einem Schnapsstand wurde das Musikinstrument gefunden. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Das Horn ist nun auf der Wiesn-Wache und sucht seinen rechtmäßigen Besitzer. Die Beamten schreiben aber vorsorglich: "Eigentumsnachweis bei der Abholung nicht vergessen!" Sonst könnt ja jeder kommen....

+++ Petiton fordert Mindestlohn-Maß +++

Eine Maß soll nicht mehr als einen Mindest-Stundenlohn kosten, diese Idee liegt einer Petition zu Grunde, die gerade gestartet ist. Worum es genau geht, lesen Sie hier.  

+++ Kuriose Einsätze der Wiesn-Sanis +++

Nicht nur die Polizei, auch die Sanitäter haben auf der Wiesn viel zu tun. So mancher Einsatz ist dabei so richtig kurios. Was das medizinische Team auf dem Oktoberfest bisher erlebt hat, lesen Sie hier. 

+++ Wiesn-Faupax ums Fleischpflanzerl +++

Hendl, Haxn, Ochsnfetzn – die bayerischen Klassiker unter den Oktoberfest-Gerichten sind gscheid fleischig. Wer Lust auf eine Fleischpflanzerl-Semmel hat, bekommt natürlich auch eine auf dem Oktoberfest. An einem Stand auf der Oiden Wiesn müsste er dann aber streng genommen eine "Frikadelle" bestellen – so zumindest steht's auf dem Schild, das für Wirbel sorgt. Hier geht's zur ganzen Geschichte. 

+++ Josef Schmid fordert OB Reiter heraus +++

Es ist sein letztes Oktoberfest als Wiesnchef. Aber wenn man Bürgermeister Josef Schmid so zuschaut beim Rundgang über die Wiesn, schaut er kein bisschen wehmütig aus. Denn für die Wiesn 2019 hat sich schon eine neue Funktion gefunden: "Nächstes Jahr zapfe ich an!", verrät er der AZ. "Und zwar zeitgleich mit dem Oberbürgermeister um Punkt 12 Uhr am ersten Wiesnsamstag. In der Fischer Vroni!" Das könnte spannend werden, beim Frühlingsfest hat ers schon einmal mit einem Schlag geschafft. Die ganze Geschichte lesen Sie hier. 

+++ Wiesn-Blaulicht vom Dienstag +++

Es ist ein schlimmer Trend, der sich hier abzeichnet, seit Wiesn-Beginn sind bereits elf Frauen Opfer sexueller Gewalt geworden. Sechs Frauen erstatteten am Wochenende Anzeige bei der Polizei wegen sexueller Übergriffe. Dreimal hatten Männer unters Dirndl fotografiert. Eine Schwedin (24) wurde im Löwenbräuzelt von einem Mann begrapscht, während sie ein zweiter Täter festhielt. Ein 27-Jähriger zerriss am Sonntag im Hackerzelt einer 20-Jährigen das Dirndl. Anschließend begrapschte er eine weitere 20-Jährige. Er wurde gefasst.

Eine Reinigungsfrau (48) in der Ochsenbraterei hat am Montagabend eine Touristin aus Brasilien vor einem Vergewaltiger gerettet. Eine Studentin aus Finnland ist im Vollrausch von einem Münchner (25) am Samstagabend missbraucht worden. Die Polizei ermittelt wegen Vergewaltigung. 

Weil ein Mann am Montagabend im Hofbräuzelt eine Diplomkauffrau aus Neubiberg begrapscht hatte, kippte sie dem Täter ihre Maß über den Kopf. Er schlug ihr daraufhin mit einem Krug ins Gesicht und flüchtete.

Dass die Zahlen ansteigen, wurde vorab erwartet, seit der Verschärfung des Strafrechts vor zwei Jahren "werden diese Delikte deutlich härter geahndet", sagt Oberstaatsanwältin Anne Leiding zur AZ. Zudem würden mehr Übergriffe angezeigt.  

Alle weiteren Meldungen finden Sie hier im Wiesn-Blaulicht.  

+++ Das Herzkasperlzelt bleibt länger stehen +++

Wenn am 8. Oktober die Wiesn abgebaut wird, die Fahrgeschäfte verschwinden und die Zelte vom Gerippe zum Nichts werden, bleibt das Herzkasperlzelt auf der Oiden Wiesn stehen - und zwar noch einen ganzen Monat. Der Grund ist ein ganz besonderer Jahrestag, der im Herzkasperl gefeiert wird.  

+++ Wiesn-Bedienung brilliert bei Jauch +++

Haben sie am Montagabend ferngesehen? Falls nicht, haben Sie verpasst, wie sich die Münchner Wiesn-Bedienung Michaela Maier hervorragend geschlagen hat. Obwohl sie die Antwort wusste, langte es am Ende knapp nicht für die Million, doch selbst der Moderator war von ihrem Auftritt beeindruckt. Bier gab's auch, auch wenn es etwas lack aussah.  

+++ Promi-Alarm im Armbrustschützen und mehr +++

+++ Nicht nur bei Regine Sixt, auch sonst waren auf der Wiesn die Promis los: Zum Beispiel war Sängerin Sarah Lombardi zum ersten Mal auf der Wiesn. Fashionista, Model, Spielerfrau, Influencerin und Unternehmerin – Cathy Hummels hat zusammen mit Angermaier rund 30 Gäste zu einem Wiesn-Bummel eingeladen. Darunter viele bekannte Gesichter und Promi-Freundinnen.

Und im Winzerer Fähndl trafen sich am Montag die Legenden des FC Bayern München. Mit dabei unter anderem Giovane Elber, Ivica Olic und Christian Nerlinger.

In der Schießhalle des Armbrustschützenzeltes zum Beispiel hatte BMW am Montag schon zum traditionellen Armbrustschießen geladen. Über 200 Gäste waren da, darunter etwa Francis Fulton-Smith, Michaela May, Janina Hartwig, John Jürgens, Charlotte Knobloch und Lilly Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein - aber auch ein neues Promi-Liebespaar zeigte sich erstmals. Hier gibt's die Bilder 

 

+++ Wiesn-Tag 4: Heute ist Familientag +++

Heute lohnt sich die Wiesn vor allem für Familien: Am Dienstag ist Familientag auf dem Oktoberfest, viele Fahrgeschäfte sind billiger und auch das ein oder andere kulinarische Schmankerl gibt's heute zum reduzierten Preis. Das Wetter spielt wohl ebenfalls mit. Zwar ist es mit rund 15 Grad eher frisch, dafür bleibt es aber trocken.

Damit der Wiesn-Besuch mit den Lieben auch richtig Spaß macht, haben wir hier  die wichtigsten Tipps und Angebote zusammengefasst. Oder haben sie gewusst, dass es ein Stillzimmer und einen Kinderwagenparkplatz gibt? Hier gibt's alle Infos. 

+++ Die Grand Dame lädt wieder zur Damen-Wiesn +++

Wenn über 1.000 Frauen im Zelt feiern, dann hat Regine Sixt wieder eingeladen. So war es auch Montag, die Mietwagenkönigin hatte ins Schützenzelt geladen. Es kamen (unter anderem): Uschi Glas, Eva O'Neill, Desiree Nick, Alessandra Geissel, Uschi Ackermann, Monica Ivancan, Dagmar Wöhrl, Nicole Belstler-Boettcher, Ella Kamps mit Mann Heiner, Verena Kerth, Patricia Riekel, Fürstin Nadja Anna zu Schaumburg-Lippe, Angelika Zwerenz, Simone Ballack, Birgit Muth (kam mit ihrem Freund Joseph Vilsmaier), Rosi Schipflinger (DIe singende Wirtin von der Bichlalm in Kitzbühel), Gitta Saxx, Sabine Piller, Giulia Siegel, Lola Paltinger, Kriemhild Siegel, Franziska Knuppe-Möstl, Anna Maria Kaufmann, Sandra Abt, Ella Kamps (kam mit ihrem Mann Heiner Kamps), Margit Tönnies, Ute Ohoven, Stephanie Gräfin Bruges von Pfuel, Ophelia Blaimer, Gräfin Sandra Bernadotte, Marie-Jeanette Ferch (kam mit Mann Heino Ferch), Karin Stoiber mit Tochter Constanze Hausmann, Nicola Tiggeler, Dunja Siegel, Claudia Effenberg mit Tochter Lucia Strunz, Erbprinzessin Sarah von Isenburg, Aldi-Witwe Babette Albrecht, Susanne Porsche, Marion Kiechle, Shawne Borer-Fielding, ...

Die Bilder gibt's hier:

+++ Achtung, U-Bahn-Engpass am Dienstag +++

Planen Sie einen Wiesn-Besuch am Dienstag? Dann sollten Sie dran denken, dass es morgen eng werden wird. Die MVG warnt vor Überlastung nicht nur auf der klassischen Wiesn-Linie U4/U5, sondern auch bei der U3/U6. Der Grund: Fußball. 

Der FC Bayern empfängt am Dienstagabend den FC Augsburg zum Bundesliga-Heimspiel (Anstoß ist um 20.30 Uhr, wir begleiten die Partie im Liveticker). Deshalb treffen zehntausende Oktoberfest-Besucher, Fußballfans und die obligatorischen Fahrgäste auf dem Weg in den Feierabend zur besten Hauptverkehrszeit in der U-Bahn aufeinander. Hier gibt's den ganzen Bericht. 

+++ Auch die Bundespolizei und Feuerwehr hatten zu tun +++

Einsätze mit Wiesn-Bezug finden zur Oktoberfestzeit natürlich auch außerhalb der Wiesn-Wache statt. Eine solche meldet etwa die Feuerwehr aus der Türkenstraße: Hier schreckte ein Rauchmelder die Nachbarn aus dem Schlaf. Als die Feuerwehr eintraf, war eine Wohnung schon völlig verraucht, die zwei Bewohner schliefen trotzdem und wurden gerettet. Sie waren auf dem Heimweg von der Wiesn in den Regen gekommen und hatten ihre Hosen trocknen wollen.  

Die Bundespolizei musste bei einer Prügelei eingreifen, die sich im Gedränge am S-Bahnhof Hackerbrücke entwickelt hatte.  

+++ Wiesn-Blaulicht vom Montag - alle Meldungen der Polizei +++

Auch am Montag gibt es natürlich wieder allerlei Meldungen frisch von der Wiesn-Wache der Münchner Polizei. 

So schnappten spanische Taschendiebfahnder einen Mann, der eine auf der Bank tanzende Frau bestehlen wollte. Ein 25-Jähriger versuchte allen Ernstes mit einem Butterfly-Messer in der Tasche aufs Oktoberfest-Gelände zu gelangen. Wiesn-Besucher erwischten außerdem einen Mann, der einer Frau unter den Rock fotografierte - daraufhin gab's eine Prügelei. Alle Meldungen finden sie hier im ausführlichen Wiesn-Blaulicht.  

+++ Doppelter Promi-Alarm im Käfer +++

Natürlich durften auch die (vermeintlichen) Promis auf der Wiesn nicht fehlen. In Käfers Wiesn-Schänke feierte am Sonntag erst ProSieben/Sat1 seine Wiesn mit Gästen wie Boris Becker, Sabia Boulahrouz und Ex-Verteidigunsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Später am Abend stieg dann wieder der traditionelle Almauftrieb. Besonders ins Auge stach Ex-GNTM-Gewinnerin Barbara Meier, die für den Abend bei Käfer mit einem besonders edlen Designer-Dirndl ausstaffiert wurde - der Wert des Gewandes - satte 42.600 Euro.

Die Bilder davon gibt's hier: 

+++ Feuerwehr bestätigt - Sturm verlief glimpflich +++ 

Tatsächlich bestätigt auch die Münchner Feuerwehr - die Landeshauptstadt und damit auch die Wiesn sind im Sturmtief Fabienne vergleichsweise glimpflich davon gekommen. Das Festeglände hatte sich wegen des starken Regens schon ziemlich geleert, die Festleitung hatte die Besucher per Durchsage, Katwarn-App und sozialer Netzwerke vor dem Aufenthalt im Freien gewarnt.    

Ein paar Besucher wurden trotzdem ganz schön naß.

+++ Wiesn-Tag 3: Ein Montag, als wäre nichts gewesen +++

Am Tag nach dem heftigen Unwetter ist die Wiesn schon wieder gut gefüllt. Bei zwar kühlen Temperaturen aber trockenen Verhältnissen sind viele Münchner und Touristen zur Mittagswiesen unterwegs. "Keine Schäden vom lauen Lüftchen gestern Nacht", meldet Wiesn-Reporterin Jasmin Menrad und schickt dieses Bild aus der Fischer-Vroni. 

Die Mittagswiesn war am Montag gut besucht.

+++ Unwetterwarnung für die Theresienwiese +++

Die Festleitung hat mitgeteilt, dass eine Unwetterwarnung für die Theresienwiese vorliegt. Sturmtief "Fabienne" bewegt sich derzeit Richtung Süd-Osten und trifft dabei auch auf die Wiesn. Die Besucher werden mittels Lautsprecherdurchsagen auf die Warnung hingewiesen. Die Unwetterwarnung gilt bis Mitternacht.

+++ "Bella Ciao" als Oktoberfest-Version +++

Der Song wird auch als Kandidat für den diesjährigen Wiesn-Hit gehandelt. Vielleicht ja in der Version, die Netflix jetzt pünktlich zum Oktoberfest drehen ließ. Die selbsternannte "Oktoberfestband Happy Bavarians" spielt den Song ganz alpenländisch mit Alphorn, Ziehharmonika und Schuhblattler-Einlage. Das klingt ungewohnt, aber nicht unbedingt schlecht. Machen Sie sich selbst ein Bild:

+++ 800.000 Besucher am ersten Wiesn-Wochenende +++

Am ersten Wiesnwochenende kamen nach Schätzungen der Festleitung 200.000 Besucher mehr als 2017. Bei gutem Wetter feierten zusammen mit den Münchnern viele Touristen aus dem Ausland, etwa aus Australien, Neuseeland, Asien, den USA, der Schweiz und sehr viele aus Italien, wie die Festleitung am Sonntag mitteilte.

Festwirte, Marktkaufleute und Schausteller sprachen von einem "starken Auftak"». Sie seien mit den Umsätzen zufrieden. "Ich freue mich über einen hervorragenden Wiesnstart, der Lust auf mehr macht", sagte Wiesnchef Josef Schmid.

Die Gäste kamen mit Appetit und verspeisten 13 Ochsen - zwei mehr als im Vorjahr. Hunderttausende Liter Bier rannen durch die Kehlen. Wirtesprecher Peter Inselkammer registrierte einen "gesteigerten Durst" bei den Gästen. Auch in den Festzelten war der Andrang stärker als im Vorjahr, an den Eingängen bildeten sich am Abend teils lange Schlangen.

+++ Wind bläst Zäune um +++

Das mit dem Wetter ist an diesem Sonntag so eine Sache. Erst regnet's jetzt herrscht wieder strahlender Sonnenschein. Man kann sich kaum vorstellen, dass es am Abend sogar richtig stürmen soll. Wobei, gerade hat es am Rande der Theresienwiese den Zaun umgeweht. Die Wiesn-Pressestelle bestätigt, dass die Festleitung derzeit berät, wie sie auf die Sturmwarnung für den Sonntagabend reagieren wird. Bitte seid in der Zwischenzeit vorsichtig und lasst Euch nicht von irgendetwas erschlagen.

+++ Wiesnblaulicht vom Sonntag +++

Kaum war die Wiesn eröffnet ging's auch schon los mit den Einsätzen für die Polizei. Schlägerei mit dem Weißbierglas, Taschendiebe und leider auch sexuelle Belästigung - was am ersten Tag so alles passiert ist, lesen Sie in unserem ausführlichen Wiesnblaulicht.

+++ Gemütliche Mittagswiesn +++

Die Wiesn am frühen Mittag zu besuchen ist ja der Geheimtipp derer, die den Trubel am Abend eher ablehnen. Tagsüber kann man gemütlich Mittagessen, bummeln und schauen. Heute zum Beispiel füllt es sich recht langsam, wie das Foto von Twitter-User Dorin Popa (@NiceBastard) zeigt. 

+++ Trachtler ziehen durch die Stadt - Einschränkungen bei der MVG +++

Gerade ist der große Trachten- und Schützenzug gestartet. Wie jedes Jahr ziehen gut 9.000 Trachtler, Schützen, Fahnenschwinger, Jäger und Mitglieder von Musikkapellen und Spielmannszügen durch München zum Oktoberfest. Und kaum zu glauben, gerade rechtzeitiig kam die Sonne raus. 

Aus dem Anlass weist die MVG darauf hin, dass es bis etwa 13.30 Uhr Einschränkungen bei den Tramlinien 16, 17, 18, 19, 27, 28 und 37 sowie bei den Buslinien X98, 58, 68, 100 und 132 geben wird. 

+++ Unwetter angekündigt +++

Das war ein unschönes Erwachen am Sonntagmorgen: Es regnet, es ist kalt. Nach dem sonnigen Start gestern, ist heute zum ersten Wiesn-Sonntag nicht gerade Oktoberfest-Wetter. Und der Blick in den Wetterbericht macht wenig Hoffnung: Der Regen soll bleiben, am Abend soll es noch dazu stürmisch werden. Über den Süden und die Mitte Deutschlands zieht laut Vorhersage ab dem frühen Sonntagabend Sturmtief Fabienne hinweg, gerade im Süden soll es zu schweren Böen kommen. 

Wetterexperte Jörg Kachelmann empfiehlt sogar die Wiesn vorzeitig zu schließen - wenn die Prognose so bleibt. Wir behalten das Wetter natürlich im Auge. 

Die Stadt beobachtete die Situation ebenfalls. "Wir müssen abwarten", sagt die Sprecherin. 

+++ 23. September: Wiesn-Tag zwei - Ab heute hier im News-Blog +++

Nachdem wir dem Anstich und dem ersten Wiesn-Tag einen eigenen Ticker gewidmet haben, geht es ab heute hier im News-Blog weiter. Hier finden Sie den ganzen Tag über die besten Neuigkeiten, Geschichten und Bilder vom Oktoberfest. Unsere Reporter sind bei Wind & Wetter auf der Theresienwiese unterwegs.   

+++ Das war der ertse Wiesn-Tag: Der Liveticker zum Nachlesen +++

Das war ein schöner Start, das Wetter hat gehalten, die Stimmung auch. Die AZ hat den ersten Wiesn Tag im Liveticker begleitet. Den finden Sie hier noch einmal in seiner ganzen Pracht zum Nachlesen.

Hier gibt's außerdem die besten Bilder von Tag 1: 


22. September: Scheidung bei Pongratz

+++ Kurz vorm Oktoberfest zieht Peter Pongratz mit seiner Neuen zusammen und Arabella reicht die Scheidung ein. Es geht um Millionen – und die Frage: Wie läuft das im Winzerer Fähndl? Der Paulaner-Chef springt ein. Hier gibt's die Exklusiv-Geschichte.

22. September: Video – How to Wiesn

+++ Auf dem Münchner Oktoberfest kann man so einiges falsch machen. Damit Ihnen das nicht passiert, haben wir hier ein Video-Wiesn-Tutorial für Zuagroaste und Touristen.

21. September: Der Ansturm kann kommen

+++ Nicht nur die Bahn, auch andere Stellen in München haben sich längst Wiesn-fertig gemacht. Zum Beispiel der Campingplatz in Thalkirchen, jedes Jahr eine wichtige Anlaufstelle für Wiesn-Touristen, die mit einem kleinen Geldbeutel anreisen. Twitter-Userin Thalkirchnerin (@Thalkirchen) hat hier ein paar tolle Fotos von der Ruhe vor dem Sturm gemacht:  

21. September: Der Wiesn-Lageplan

+++ Für alle, die schon einmal ihren morgigen Tag planen wollen: Auf der 42 Hektar großen Theresienwiese haben jede Menge Zelte, Würstl-Stände, Fahrgeschäfte, Geldautomaten und WC-Anlagen Platz. Damit Sie bei dem Bier und den vielen Attraktionen nicht den Überblick verlieren, finden Sie hier noch einmal den vollständigen Oktoberfest-Lageplan.    

21. September: Der Countdown läuft

+++ In weniger als 24 Stunden ist Anstich -  dann tobt wieder 16 Tage lang der Wiesn-Wahnsinn auf der Theresienwiese, und eigentlich in der ganzen Stadt. Aber München ist vorbereitet. Am U-Bahnhof Theresienwiese zum Beispiel - ultimatives Epizentrum des Wiesn-Gedränges - stehen schon längst die Trenngitter, um die Massen auf dem Bahnsteig in einigermaßen geregelte Bahnen zu lenken. 

So sieht es hier morgen um diese Zeit nicht mehr aus: 

Noch ist es leer am U-Bahnhof Theresienwiese. Die nächsten zwei Wochen wird das anders aussehen.

21. September: Airbnb-Boom während der Wiesn

+++ Tausende Münchner vermieten während der Wiesn ihre Wohnung oder ihr Zimmer über Airbnb. Diese Form der Übernachtungsmöglichkeit kommt deutlich günstiger daher als ein Aufenthalt im Hotel – ein wirkliches Schnäppchen ist sie aber trotzdem nicht. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

21. September: Tracht oder nicht? 

+++ In Tracht oder lieber nicht - diese Meinung spaltet die Münchner mehr und mehr. Nach einem Dirndl-und-Lederhosen-Boom in den letzten Jahren, auch und gerade unter Touristen und Zuagroasten, gibt es immer mehr Münchner, die (wieder) in "zivil" auf die Wiesn gehen. Schaut man sich Fotos aus den 60er oder 70er Jahren an, stellt man fest, dass damals kaum einer eine komplette Tracht zur Wiesn trug. Andere aber wollen auf ihr Dirndl nicht verzichten - schaut ja auch fesch aus und so reichlich sind die Anlässe es zu tragen auch nicht. Was meinen Sie?   

21. September: Alltag einer Wiesn-Bedienung

+++ Hunderte Liter Bier wird Angela Hopper Tag für Tag durchs Festzelt wuchten. Dabei 30, manchmal 40 Kilometer zurücklegen. Kellnern auf dem Münchner Oktoberfest ist ein Knochenjob. Medikamente liegen bereit, ebenso ein Vorrat weißer Schürzen. Seit Wochen absolviert Angela ein spezielles Fitnesstraining - auch Privatstunden im Maßkrugtragen hatte sie schon. Die 16 Tage im Festzelt Schottenhamel übersteht Angela mit schmerzenden Fußsohlen. Die Reportage über den Alltag einer Wiesn-Bedienung lesen Sie hier.  

21. September: Glupperl-Verbot für Bräurosl-Bedienungen

+++ Bedienungen in der Bräurosl dürfen nur ihren Namen als Anstecker tragen. Was die Antifa damit zu tun haben könnte. Hier geht's zum Bericht.

21. September: AZ stellt die Wiesn-Neuheiten vor

+++ Was gibt's zum Oktoberfest heuer Neues? Gleich zwei wilde, neue Fahrgeschäfte stehen auf der Wiesn und ein Almgarten mit albernem Namen. Wir haben uns schon mal umgeschaut.

21. September: Wiesn-Hotline für Müll, Urin und Erbrochenes

+++ Mit Schrecken blicken die Anwohner rund um die Theresienwiese dem Oktoberfest entgegen. Ihre Grundstücke werden oft verunreinigt. Aber es gibt Hilfe – hier lesen Sie mehr über die spezielle Wiesn-Hotline.

20. September: Wiesnfreie Zone - in diesen Kneipen ist Tracht nicht erwünscht

+++ Es sind wenige, aber es gibt sie: trachtenfreie Zonen während der Wiesn in München. In einigen Bars und Kneipen sind Gäste in Dirndl oder Lederhose nicht erwünscht. Die AZ erklärt wo und warum.

20. September: Promis feiern sich warm - für den guten Zweck

+++ Warm-up für die Wiesn: Die VIPs, darunter Designerin Claudia Effenberg, Schauspielerin Yasmina Filali, Model und DJ Gitta Saxx, Star-Sopranistin Anna Maria Kaufmann, Schlager-Duo Marianne & Michael und viele weitere durften schon am Dienstag Dirndl und Lederhosen aus dem Schrank holen.Beim Trachtenlunch zugunsten der McDonald's Kinderhilfe Stiftung bei Käfer spendendeten sie 16.000 Euro für kranke Kindern und deren Familien. Die Bilder vom Event.

20. September: Wiesn für Familien - Tipps für Eltern und Kinder

+++ Für viele Münchner ist die erste Erinnerung an die Wiesn eine Kindheitserinnerung: Der Geruch von gebrannten Mandeln und Steckerlfisch, die riesigen, bunten Fahrgeschäfte. Mittlerweile ist die Wiesn voller, und wer mit seinem Nachwuchs geht, sollte ein paar Dinge beachten, damit auch die Kleinsten Spaß haben. Für sie gibt es tolle Angebote! Wir haben die wichtigsten Tipps, Angebote und Regeln für Sie zusammengestellt – von der Stillecke bis zum Kinderwagenverbot.

20. September: Achterbahnprüfer im Porträt

+++ Schnelle Fahrgeschäfte wirbeln Menschen kopfüber durch die Luft, in Free-Fall-Türmen geht es aus fast hundert Meter Höhe rasant abwärts – ist das sicher? Bevor die Wiesn am Samstag startet, kommen die Prüfer. Wir haben ihnen bei der Arbeit über die Schulter geschaut.

20. September: Erster Wiesn-Tag im AZ-Liveticker

+++ Den ersten Wiesn-Tag (Samstag, 22. September) begleitet die AZ in einem gesonderten Liveticker. Von den frühen Morgenstunden bis in den späten Abend hinein finden Sie dort alle wichtigen Informationen zum Anstich und die Bilder aus den Zelten. Hier geht's zum Liveticker.

20. September: Bußgeldkatalog - Die Wiesn kann Sie teuer zu stehen kommen

+++ Bis zu 11,50 Euro für eine Maß: Die Wiesn ist ohnehin kein günstiges Vergnügen. Erst recht teuer kann es aber werden, wenn ihr euch gewisse Ausrutscher erlaubt. Der Bußgeldkatalog für's Oktoberfest 2018.

19. September: Foodwatch kritisiert Hygiene bei Brauerei

+++ Die Lebensmittel-Konrolleure von Foodwatch haben auch die sechs Münchner Brauereien überprüft und damit für das Oktoberfest relevante Ergenisse zusammengefasst: In der Augustiner-Brauerei wurde Schimmel gefunden. Mehr zu den Hygienekontrollen auf der Wiesn lesen Sie hier.

19. September: Sicherheitskonzept zur Wiesn vorgestellt

+++ Auf eine sichere Wiesn! Die Polizei München hat gemeinsam mit dem KVR das diesjährige Sicherheitskonzept für die Wiesn vorgestellt. Neu auf dem 185. Oktoberfest: Mehr Video-Überwachung, außerdem sind sogenannte "Super Recogniser" im Einsatz und die Polizei rechnet mit einem Anstieg bei den Sexualdelikten. Alles zum Sicherheitskonzept finden Sie hier. 

19. September: Wirtesprecher Christian Schottenhamel im Interview

+++ Countdown zum Oktoberfest: Am Samstag heißt es wieder "O'zapft is". Die Wetteraussichten für die Wiesn sind gut, die Besucheraussichten auch. Wirtesprecher Christian Schottenhamel freut sich auf den zweiwöchigen Wahnsinn und appelliert: "Lasst die Wiesn, wie sie ist!" – das gesamte Interview finden Sie hier.

19. September: Die Wiesn wird seniorenfreundlich

+++ Für viele Münchner ist die Wiesn zu teuer oder zu beschwerlich – das soll sich mit neuen Angeboten speziell für Ältere und einer Spendenaktion ändern. Hier können Sie mehr dazu lesen.

18. September: Der Wiesn High-Tech-Zaun kommt weg

+++ Der einst durchaus umstrittene spezielle Sicherheitszaun, der zu Füßen des "Kotzhügels" das Festgelände absperrte, wird wieder verschwinden. Dabei wurde der Zaun erst 2016 angeschafft, als wichtiger Teil des rundum erneuerten Sicherheitskonzeptes für das Oktoberfest. Die Stadt hatte den "Secu-Fence" für 64.000 Euro gekauft, nun wird er wieder veräußert. Warum und wie er ersetzt wird, lesen Sie hier. 

18. September: Lufthansa im Wiesn-Modus

+++ Auch die Lufthansa freut sich auf die Wiesn: Wenige Tage vor dem Start tragen die Flugbegleiter zünftige Tracht, dazu gibt es frischgezapftes Bier im Flieger. Prost!

17. September: Deutsche Bahn rüstet für die Wiesn auf

+++ Deutlich mehr Züge, deutlich mehr Mitarbeiter: Die Deutsche Bahn (DB) ist für die Zeit während des Oktoberfests gerüstet. Zur Wiesn werden in München rund drei Millionen zusätzliche Fahrgäste erwartet. Hier gibt's die ganze Meldung.

17. September: Endspurt beim Wiesn-Aufbau - die aktuellen Bilder

16. September: Wiesn-Aufbau - jetzt kommt der Sperriegel

+++ Jetzt dauert’s also nicht mehr lange: Gut eine Woche vorm Wiesn-Anstich hat das städtische Baureferat damit begonnen, rund um die Theresienwiese den Mittleren Sperrring aufzubauen. Die Sperrriegel sollen den Bavariaring und die Theresienhöhe während des Oktoberfests verkehrsfrei halten. Für Lieferfahrzeuge wird es freilich Ausnahmen geben. Der Aufbau der Sperrings dauert diese Woche noch an. Vor allem von Dienstag bis Donnerstag wird es im Bereich der Theresienwiese deshalb immer wieder zu Sperrungen und damit einhergehenden Verkehrsbehinderungen kommen.

14. September: Sicher aufs Oktoberfest mit der Katwarn-App

+++ Normalerweise warnt die App Katwarn ihre Nutzer vor Unwettern, Katastrophen oder anderen Ernstfällen - für die Wiesn 2018 gibt's jetzt ein Extra-Abo für alle User. Wofür das gut ist, können Sie hier nachlesen!

14. September: Stadt lässt sich Begriff "Wiesn" schützen

+++ Gut eine Woche vor dem Start der Wiesn ist der Begriff nun als Marke für bestimmte Produkte in der EU geschützt. Die Stadt München ließ sich den Namen beim Intellectual Property Office der Europäischen Union (EUIPO) eintragen, dem Amt für geistiges Eigentum.

Die Eintragung sei für sechs Produktklassen erfolgt, teilte der Wiesnchef und zweite Bürgermeister Josef Schmid (CSU) am Freitag mit. Der Schutz betrifft demnach etwa Reinigungs- und Schleifmittel, Kopfhörer, Kameras, Schneiderarbeiten oder die Verpachtung von Lagereinheiten. "Dies ist aus meiner Sicht ein interessanter Schritt hin zum Schutz der Marke 'Wiesn'. Die Stadt wird den weiteren Verlauf und die Entscheidung der Ämter abwarten", sagte Schmid, der auch Wirtschaftsreferent ist. Die "Süddeutsche Zeitung" hatte zuerst darüber berichtet.

13. September: So viel kostet der Zeltaufbau - hätten Sie es gedacht? 

+++ 21 kleine Wiesnzelte gibt es und 16 große - deren Aufbau ist  - neben den Fahrgeschäften - immer das größte Stück Arbeit auf dem größten aller Volksfeste. Nicht nur, dass es eine Menge an Helfern braucht, das ganze kostet auch eine Stange Geld. Satte 100.000 bis 500.000 kostet der Aufbau eines kleine Zeltes, beim großen Zelt ist man mit unglaublichen 1,5 Millionen Euro dabei. Hätten Sie es gedacht? Wir haben uns alle gründlich verschätzt. 

12. September: Streit um Wiesn-Reservierungen eskaliert

+++ Wenn durch die Wiesn Freundschaften zu Bruch gehen: Zwei Ex-Geschäftspartner aus der Münchner Gastronomie haben ein lukratives Business mit Wiesn-Paketen inklusive Reservierung aufgezogen. Nun streiten sie sich vor Gericht ums Geld. Die Geschichte lesen Sie hier!

12. September: Das ist neu in den kleinen Wiesn-Zelten 

+++ Abseits des Riesen-Trubels in den großen Festzelten öffnen dieses Jahr auch wieder 21 kleine Wiesn-Wirte ihre Pforten. Was, neben der erstmaligen Möglichkeit, spontan zu reservieren, in den kleinen Wiesn-Zelten dieses Jahr so geboten ist, können Sie hier nachlesen!

12. September: Fesch - das Wiesn-Playmate 2018 

+++ Passend zum schönsten Fest der Welt hat der Playboy wieder sein Wiesn-Playmate gekürt. Das Haserl kommt aus Bayern und war schon im TV zu sehen. Die Bilder von Julia Prokopy gibt's hier zu sehen!

11. September: Ozapft is! Die Wiesn-Biere im Test

+++ Das Kräftemessen der Braumeister in München und die alljährliche Wiesnbierprobe: Die AZ war dabei und hat alle Erzeugnisse vorm Oktoberfest 2018 getestet. Das sind die Ergebnisse.

11. September: Fehler beim Wiesn-Aufbau - Achterbahn falsch aufgestellt

+++ Den Betreibern der Alpina Bahn ist beim Aufbau auf der Theresienwiese ein Fehler unterlaufen: Das insgesamt 600 Tonnen schwere Stahlungetüm ragte in Teilen schon in die Höhe, nun muss die Achterbahn abgebaut und wieder neu hochgezogen werden. Die ganze Geschichte finden Sie hier.

11. September: Prost! Brauerei-Bosse verkosten ihr Oktoberfest-Bier

+++ Bereits zehn Tage, bevor die erste Maß auf der Wiesn ausgeschenkt wird, haben die Braumeister von Augustiner, Paulaner, Hofbräu, Spaten, Hacker-Pschorr und Löwenbräu ihre diesjährigen Oktoberfestbiere verkostet. Wie zufrieden die Experten mit ihren Produkten sind, und worin sich die sechs Biere unterscheiden lesen Sie hier. 

31. August: Oans, zwoa, zvui? Alkoholpegel mit dem Promillerechner schätzen

+++ Auf der Wiesn gibt's gutes Bier - und auch so manch anderes alkoholisches Getränk macht den Besuch auf dem Oktoberfest zum feuchtfröhlichen Erlebnis. Heimfahren sollte man zwar ohnehin nie selber, wenn man getrunken hat - manchmal ist es aber doch hilfreich abschätzen zu können, wie hoch der Promillepegel nach dem Alkoholgenuss ungefähr ist und wie lange es dauert, bis dieser wieder abgebaut ist. Mit unserem Promille-Rechner geht's. Hier entlang!

31. August: Welches Dirndl, welche Bluse? Der Oktoberfest-Trachten-Knigge

+++ Wir haben uns bei Münchner Designer und Stylisten umgehört, was dieses Jahr auf dem Oktoberfest bei der Tracht (Dirndl/Lederhosn) angesagt ist. Den ganzen Text finden Sie hier.

30. August: Stadt München stellt neuen Wiesn-Maßkrug vor

+++ Am Donnerstag hat die Stadt den offiziellen Maßkrug für das Oktoberfest 2018 vorgestellt. Präsentiert wurde der Krug auf dem Wiesn-Gelände. Hier geht's zur Meldung.

28. August: Sicherheit auf dem Oktoberfest - Polizei-Superhirne scannen Wiesn

+++ Erstmals setzt die Münchner Polizei ihre Super-Recogniser für mehr Sicherheit auf dem Oktoberfest ein. Wer das ist, und was sie können, lesen Sie hier!

22. August: Untervermietungen zur Wiesn-Zeit - ist das erlaubt?

+++ Wiesn-Zeit ist Touristen-Hochsasion in München. Und die wollen irgendwo unterkommen. So mancher Münchner überlegt sich da, seine Wohnung oder ein Zimmer unterzuvermieten und damit Geld zu verdienen. Aber Achtung, es gibt rechtliche Vorgaben. Was erlaubt ist und was nicht, können Sie hier nachlesen.

22. August: Wiesn-Aufbau - Rundgang auf dem Oktoberfest-Gelände

+++ Noch einen Monat bis zum Oktoberfest, auf der Baustelle laufen die Aufbauarbeiten auf Hochtouren: Die AZ hat in die Zelte geschaut und die Wiesn-Kantine besucht. Die aktuellen Bilder von der Theresienwiese finden Sie hier!

16. August: Oktoberfest 2018 - wo finde ich was? 

+++ Der Wiesn-Aufbau läuft, wer mag, kann sich also schon einmal einen Überblick verschaffen, wo er heuer was finden wird. Nicht nur die großen und kleinen Festzelte, die Cafézelte, die Standl und auch die Fahrgeschäfte haben längst ihr Fleckerl Wiesn zugeteilt bekommen. Auf dem Übersichtsplan der Stadt  ist alles haarklein verzeichnet.  

Lageplan Oktoberfest Wiesn Zelte 2018
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14. August: Oktoberfest 2018 - alle Infos zu allen Festzelten

+++ Augustiner, Bräurosl oder Käfer. Marstall, Schottenhamel oder Ochsenbraterei - geht's um die Festzelte hat jeder Münchner seinen Favoriten. Wo ist die Musik am besten, wo das Essen, wo trifft man die lustigsten Leute. Dabei gibt es jenseits von essen und Trinken interessante Dinge zu erfahren. Etwa dass das Hofbräuzelt das größte der großen Festzelte ist, mit über 10.000 Plätzen insgesamt. Außerdem ist es das einzige mit Stehplätzen im Innenraum. Die Hopfenreben, mit denen jedes Jahr der Himmel dekoriert wird, wiegen übrigens zwölf Zentner. Oder das Armbrustschützenzelt, dessen Äußeres einem Voralpenhaus nachempfunden ist. Wussten Sie, dass es hier wirkich eine Schießstätte gibt und jedes Jahr während der Wiesn die Deutschen Meisterschaften im Armbrustschießen stattfinden? Alle wichtigen Infos zu den Oktoberfestzelten haben wir hier zusammengetragen.   

13. August: Das Oktoberfest-Sicherheitskonzept 2018

+++ Wie schaut es heuer aus mit dem Sicherheitskonzept? Man setzt auf Bewährtes. Es wird wieder einen Zaun geben, ebenso ein Taschen- und Rucksackverbot. Außerdem eine Beschallungsanlage. Zeitweise kann die Wiesn gesperrt werden, aber wer reserviert hat, kommt immer rein. Reservieren können bei einigen Zelten 24 Stunden vorher auch Spontane – ohne Mindestverzehr und auch einzelne Plätze statt ganzer Tische.    

10. August: Gratis-Trinkwasser auf dem Oktoberfest 2018?

+++ Wenn am 22. September das 185. Oktoberfest seine Pforten öffnet, wird man nicht nur für die Maß Bier, sondern auch für Mineralwasser richtig tief in die Tasche greifen müssen. Zwischen 7 und 11,60 Euro (!) wird ein Liter Wasser dann kosten. Eigentlich müsste das nicht so sein, meinten die Grünen – und forderten im Sinne einer familienfreundlichen Wiesn schon im Dezember 2017 die Einführung einer gratis Wasserbar der Stadtwerke. Am Familienplatzl auf der Wiesn könnten die Münchner dann kostenlos ihre Trinkflaschen auffüllen, so die Idee. Bei einigen Events in München gibt's das schon, etwa auf dem Tollwood oder beim CSD. Fürs Oktoberfest allerdings winken die Stadtwerke ab. Warum und was aus der Idee geworden ist, lesen Sie hier.  

9. August: Bierpreis auf dem Oktoberfest 2018

+++ Jedes jahr wieder DAS Aufregerthema Nummer Eins, der Bierpreis  auf der Wiesn: Der Streit um die Preisgestaltung der Wirte schwelt schon länger, Wiesn-Chef und Bürgermeister Josef Schmid hat 2017 – erfolglos – versucht, eine Bierpreisbremse durchzusetzen und den Maßpreis bei 10,70 Euro für drei Jahre einzufrieren. Doch stattdesse kam, was er befürchtet hat: Die Wirte drehen heuer an der Preisschraube – und machen die Stadt dafür alleinverantwortlich. Die gestiegenen Sicherheitskosten hatte das Rathaus 2017 über eine Umsatzpacht auf die Wirte umgelegt.

Und so schauen die Preise aus: Die teuerste Maß heuer kostet 11,50 Euro, ein Rekord-Preis. Die Günstigste 11,10 Euro. Alle Preise aus allen Zelten finden Sie hier in der Übersicht.   

7. August: Bayernpartei will Weißbierausschank zu Kaffee und Kuchen 

+++ Was gab es heuer schon zur Wiesn? Eine interessante Deabtte rund ums Weißbier. Das wird auf der Wiesn nicht so reichlich ausgeschenkt - im Weinzelt, am Weißbierkarrussell oder im Weißbiergarten. Die Stadtratsfraktion der Bayernpartei schlägt jetzt vor, dass man zusätzlich auch den Cafézelten erlauben soll, Weißbier auszuschenken. Aber wollen die das Überhaupt? Ob der Vorschlag bei den betroffenen Wirten auf Interesse trifft, und ob er überhaupt umsetzbar wäre, lesen Sie hier im ausführlichen Artikel.

6. August 2018: Die Trachtentrends 2018

+++ Sind Sie schon eingekleidet? Falls nicht heißt es langsam loslegen. Erlaubt ist ja bekanntlich was gefällt und auch Tracht ist Mode. Kein Wunder also, dass sich auch Dirndl, Lederhosen, Janker und Jackerl jedes Jahr verändern. Wir haben auch heuer wieder nachgefragt und uns die aktuellen Trends in Sachen Trachten erklären lassen. Was bleibt heuer im Schrank, was geht noch? Wie schaut es aus mit Accessoires zu Lederhose und Dirndl? Was geht gar nicht und womit macht man eine besonders gute Figur?  

Designerin Sandra Abt vom Label "Alpenherz" gibt werttvolle Tipps. Dabei ist eines klar: Bling-bling-Glitzerdirnl sind auch in diesem Jahr out! Ebenso zu kurze Dirndl. Gefragt sind stattdessen klassiche Stoffe und Schnitte, bei den Farben darf es ruhig knallen. Auch Schuhe und Jacke wollen mit Bedacht ausgewählt sein und auch Männer können modisch richtig Akzente setzen. Eine alte Lederhose neu kombiniert? Perfekt!  Hier lesen Sie das ganze Interview mit der Designerin

"Weniger ist mehr", sagt auch Gabriele Hammerschick von Lodenfrey: "Die Blusen ein bisserl hochgeschlossener, die Röcke etwas länger." Natürlich bleibt es sexy, aber nicht mehr so offensiv. "Es wird weniger Haut gezeigt, aber mehr Eleganz." Sehr out sind schulterfreie Carmenblusen. "Die haben unter dem Dirndl nix verloren", sagt sie. 

Breaking News für alle Buam: Finger weg von karierten Hemden - vor allem in Rotweiß. Lodenfrey-Experte Johann Maurer erklärt's so: "Die rotweißen Karohemden wurden inflationär, sodass sie heute wie eine billige Verkleidung ausschauen. Also bloß nicht! 

Hier gibts die ausführlichen Empfehlungen der Trachten-Experten: 

 

5. August: das ist der Sammlerkrug der Wiesn-Wirte

+++ Jedes Jahr küren die Festwirte ihren Wiesn-Wirte-Krug. Auch heuer wurde schon ein Entwurf gefunden. Klassische Wiesn-Symbole wie Breze, Lebkuchenherz und Weißwürste und Riesenrad zieren das diesjährige Modell. Warum der Krug Kennern und Sammlern bekannt vorkommen dürfte, lesen Sie hier.   Der offizielle Krug der Stadt wird erst später vorgestellt. Er trägt das offizelle Wiesn-Logo.  

2. August 2018: Die Oide Wiesn soll länger geöffnet sein! 

+++ Die Oide Wiesn hat ihre ganz eigene Fangemeinde: Wem die große, "normale" Wiesn zu voll, zu laut und zu sehr Ballermann ist, der findet auf der Oiden Wiesn sein Revier. Auch wenn die oft sehr gut besucht ist, es geht einfach etwas gemütlicher und entspannter zu als auf der großen, machmal etwas schrillen, Schwester. 

Immerhin auch auf der Oiden Wiesn wird in gleich mehreren Festzelten gefeiert: Ganz traditionell im Festzelt Tradition oder in der "Schönheitskönigin". Etwas alternativer im Herzkasperlzelt. 

Der Wirt der Schönheitskönigin hat nun einen Vorschlag eingebracht, der die Fans freuen dürfte: Die Oide-Wiesn soll länger geöffnet sein. Hier ist schon um 22 Uhr Schluss, auf dem Oktoberfest nebenan erst eine Stunde später.  

Der Schönheitskönigin-Wirt fände eine Verlängerung nur fair: "Wir haben kleinere Zelte, aber ein kostspieliges Kulturprogramm." Ob er Erfolg hat mit der Idee, und was die Stadt zu dem Vorschlag sagt, lesen Sie hier. 

27. Juli 2018: Technik, Sicherheit, Attraktionen - das ist neu auf dem Oktoberfest 2018

+++ Ein bisserl kürzer, ein bisserl technischer, ein bisserl teurer: So lassen sich die Neuigkeiten rund um das Oktoberfest zusammenfassen, das am 22. September beginnt. Heuer dauert die Wiesn nur 16 Tage, doch an denen sollen die Besucherströme besser gelenkt werden. Dabei soll eine Neuerung helfen: Das Wiesnbarometer zum Füllstand (nicht Maß, sondern Menschen) läuft auf über 80 Infoscreens in Münchner S- und U-Bahnen. 
Außerdem hat die Stadt ihre Oktoberfest-App verbessert. Sie soll etwa auf "Indoor-Maps" der Wiesnzelte zeigen, wo die  Boxen oder die Toiletten sind. Auch Standl oder Fahrgeschäfte sind verzeichnet. 

Neu sind heuer außerdem einige Fahrgeschäfte und ein paar Klassiker kommen zurück. Den ganzen Übebrlick der Neuigkeiten, finden Sie hier. 

Wiesn-Aufbau: Das Oktoberfest 2018 nimmt Gestalt an

+++ Ganz München freut sich oder ächzt, je nach Verträglichkeit, über den Hitze-Sommer 2018: Die Bauarbeiter auf der Theresienwiese haben keine Wahl. Bei über 30 Grad werkeln sie am Oktoberfest-Aufbau - und das schon seit Juli. Immerhin am 22. September muss alles fertig sein. Und es schaut schon ganz gut aus. Hier gibt's die Bilder:   

 

 

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