Oktoberfest 2014 "Marstall" - Das neue Wiesn-Zelt mit Quadriga und Bavaria auf dem Dach

So schaut das neue Wiesnzelt aus: herzig und eher extravagant in der Farbgestaltung. Von der Form her erinnert’s an den Vorgänger. Foto: Able Gastronomie

4300 Plätze, 50 Köche, 200 Bedienungen – und Tofu-Pflanzerl für Veganer. Die abendzeitung hat alle wichtigen Zahlen und Fakten rund ums neue "Marstall" für Sie zusammengetragen!

 

Wann ist das Marstall geöffnet?

Montag bis Freitag von 10 bis 23 Uhr; Samstag/Sonntag und am 3. Oktober: 9 bis 23 Uhr.

Wo genau steht es?

Auf dem ehemaligen Hippodrom-Standplatz, direkt am Oktoberfest-Haupteingang an der Wirtsbudenstraße.

Wie viele Plätze gibt es?

Insgesamt 4300. Darunter 3200 Innenplätze im Erdgeschoss und Obergeschoss. 880 im Biergarten, der mit Heizstrahlern ausgestattet ist (davon 260 Plätze überdacht). An der Bar gibt’s 230 Stehplätze.

Wie schaut das Zelt aus?

Lichtdurchflutet, mit drei großen Herzfenstern an der Vorderfassade, in die der Künstler Maximilian Fliessbach, genannt „Marsilius“, Jugendstil-Elemente eingebaut hat. Die Grundfarben innen: Pink, Orange und Tannengrün. An den Längsseiten gibt’s helle Fensterbänder. Ein großes Bogenfenster an der Westseite führt zum Raucherbalkon. Auf einem zwei Meter hohen Sockel steht ein Musikkarussell (7,5 Meter hoch, Durchmesser sieben Meter) mit acht Karussellpferdchen. Auf dem Dach wird – als eine Art „Krone“ des Festzelts – in der ersten Septemberwoche eine Quadriga mit vier Pferden montiert (die stehen für die vier Mitglieder der Wirtefamilie), gelenkt von der Bavaria.

Wie viele Mitarbeiter arbeiten da?

Rund 200 im Service, 50 in der Küche, 25 an der Schänke und 50 im Security-Bereich. Es gibt einen hauseigenen Sanitäts-Dienst für eine Erstversorgung von Patienten im Notfall.

Wer macht die Musik?

Drei Bands spielen im Marstall auf: Die „Marstaller Tanzlmusi“ (die am Vormittag zünftige Blasmusik macht). „Die Oberbayern“ bringt Siegfried Able aus der Kalbskuchl mit. Dazu fetzt auch noch die „Münchner Zwietracht“, die seit 20 Jahren Wiesn-Erfahrung hat.

Was steht auf der Speisekarte?

Neben den Wiesn-Klassikern wie Hendl, Ente und Schweinsbraten serviert Küchenchef Rupert Kayer auch Schmankerl wie Backerl vom Milchkalb oder Kalbspfanderl. Auch Bio-Liebhaber, Vegetarier und Veganer finden Specials (Bio-Käseteigtascherl, Holzfäller-Tofu-Pflanzerl mit Kartoffelgemüse-Salat und Estragon-Senf, Vogerlsalat mit Mostbirnendressing und gebratenen Pfifferlingen). Sogar glutenfreie Gerichte gibt’s (wie Tatar von der Lechtaler Lachsforelle). Von Montag bis Freitag (11 - 17 Uhr) kostet das Tagesgericht 11,50 Euro (wie Ragout vom Milchkalb mit Steinchampignons). Die übrigen Preise stehen erst kurz vorm Wiesnstart fest.

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Welches Bier wird ausgeschenkt?

Spaten – wie schon in der Kalbskuchl. Die Maß kostet 9,95 Euro. Ausgeschenkt wird an drei Schänken aus einem Großtank.

Wie familienfreundlich ist das neue Wiesnfestzelt?

An den Eingängen stehen zehn Marstall-Hostessen, um Familien mit Kinderwagen geräumige Plätze zuzuweisen. Im Erdgeschoss und im ersten Stock gibts je einen Wickeltisch. Für die Kleinen werden Kinderteller serviert, für Senioren auch Seniorenteller (mit Nudelscheiterhaufen, Rostbratwürsteln, usw.)

Und wer darf rein?

Eine bunte Mischung aus „Münchnern, Familien, Geschäftsleuten, Touristen und Prominenten“, sagt Wirt Siegfried Able: „Das Marstall soll ein Münchner Wiesnzelt für Jedermann werden.“

 

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