Oktoberfest 2014 Die AZ-Tipps zur Wiesn: Teil 1

Klar, manche Tipps werden Wiesn-Profis bereits kennen – aber vielleicht ist auch etwas für Sie dabei. Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

1 Frühstücken geht auch auf Wiesn. Einfach mal ab 9 Uhr im Café Kaiserschmarrn, Bodos Cafézelt und im Café Mohrenkopf die diversen Leckereien ausprobieren.

2 Beim Steckerlfischgrill an der rechten Seite der Fischer Vroni bei zapfigem Wetter die kalten Zehen und Hände aufwärmen. Gratis!

3 Vom Hauptbahnhof zur Wiesn lieber fahren statt laufen? Am südlichen Ausgang ist ein Radltaxistand.

4 Den besten Ausblick über die Wiesn bietet neben dem Riesenrad der Paulskirchenturm. Geöffnet ist in der Regel werktags 14-21 Uhr und am Wochenende von 12.15-20 Uhr. Eintritt 3 Euro. Zu Gottesdienstzeiten ist allerdings geschlossen. Der Aufstieg ist steil, also bitte nur nüchtern nach oben!

5 Das Café Mohrenkopf – das älteste Cafézelt der Wiesn – ist eine beliebter Treff für Singles, die keine Lust auf Lärm und Gedränge in den großen Bierzelten haben.

6 Back to the 60s: Mit dem Karusell Calypso auf der Oidn Wiesn ist das möglich.

7 Feinste Live-Blasmusik gibt’s nicht nur in den Zelten. Dazu Karusell fahren geht mit der historischen Krinoline. Wussten Sie, dass der Erfinder ein Banker war?

8 Besonders gut flirten lässt es sich im Gang vor der Hausbox des Schützenfestzelts. Münchens Jeunesse Dorée bandelt hier allabendlich an.

9 Einfach angeben, man müsse noch Bier und Hendlmarken für die Firma kaufen. So hat sich schon manche Zelttür geöffnet.

10 Das Familienplatzl in der Schaustellerstrasse sorgt für Harmonie: Die Eltern sitzen bequem beim Ratschen und die Kinder fahren Karussell.

11 Wo geh’ ma jetzt noch hin? Für Fußfaule direkt hinter der Bavaria gelegen: Die Afterwiesnparty in der Alten Kongresshalle. Wer sich deutlich vor Schankschluss ab 21 Uhr dorthin bewegt, muss später nicht ewig Schlange stehen. Der Eintritt beträgt 10 Euro.

Die fünf besten Wiesn-Zelte 2014

12 Für Einheimische natürlich kein Geheimtipp, für Gäste aber durchaus: Zammrutschn und nicht unnötig gleich mehrere Plätze besetzen.

13 Zur Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln empfehlen sich die Haltestellen Goetheplatz und besonders der U-Bahnhof Poccistraße. Hier ist weniger los und das Festgelände lässt sich mit ein paar Schritten mehr wesentlich entspannter erreichen.

14 Wer an der Theresienwiese aussteigt, muss sich während der gesamten Wiesnzeit auf großes Gedränge einstellen. Beim hinteren Aufgang ist der Ansturm noch moderater.

15 Ein gutes Wildgulasch gibt es in den Wildstuben.

16 Der Flohzirkus ist nicht nur was für kleine Wiesnbesucher. Wer vorne sitzt, sieht am meisten. Es gibt sie wirklich!

17 Behindertengerecht sind die Fahrgeschäfte leider nicht: Rollstuhlfahrern bleibt aber immerhin das Riesenrad.

18 Für beste Stimmung nach dem Wiesnbesuch ist das sonst beschauliche Café am Beethovenplatz einen Besuch wert. Unweit des Festgeländes in der Goethestraße 51 gelegen.

19 In aller Ruhe Hendl oder Fischsemmel essen: Am östlichen Rand der Theresienwiese gibt es Holztische.

20 Dirndl zu eng und Lederhose zu weit? Kein Problem, schöne Trachtenmoden lassen sich auch kurzfristig noch leihen. Hera’s Kostümverleih, werktags 9-12 & 14-18.30 Uhr, Samstag nach Vereinbarung, Buttermelcherstraße 2a oder Kostümverleih Breuer, Hohenzollernstraße 22a, Montag bis Freitag 9.30-18 Uhr und Samstag 10-13 Uhr.

21 Beim Heimer gibt es tagsüber keine Musik. Man kann sich prima unterhalten und entspannt sein Hendl essen.

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22 Alternativ zu den Riesenzelten auch mal kleinere besuchen. Beim Glöckle Wirt ist die Stimmung besonders zünftig.

23 Es muss nicht immer Ausdruckstanz auf der Bierbank sein: Wie anmutig bewegen sich die echt traditionell aufgemaschelten Paare auf dem Tanzboden im Festzelt Tradition auf der Oidn Wiesn. Goaslschnoitzer, Schuhplattler und Volkstanz in Aktion. Wer will, macht mit. Eintritt 3 Euro.

24 Wer früher als Schankschluss um 22.30 Uhr das Festgelände verlässt, kommt stressfreier nach Hause. Die U-Bahn ist noch nicht überfüllt und es gibt noch Taxis.

25 Die Schweinshaxn von der Haxenbraterei Hochreiter ist richtig gut und eine hevorragende Unterlage für ausgedehnten Biergenuss.

26 SOS: Weiße Luftballons mit einem rotem Kreuz kennzeichnen die Standorte der Sanitätsstationen für die Besucher.

27 Konig Ludwig lässt grüßen: Die Augen der Bavaria lassen einzigartige Perspektiven auf das bunte Treiben auf dem Festgelände zu. Während der Wiesn ist von 9-20 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet normal 3,50 und ermäßigt 2,50 Euro.

28 Besonders feine Biobratwürste gibt’s bei der Wurstbraterei Oberlader.

Hier finden Sie alle Informationen zum Oktoberfest 2014

29 Fahrräder können bequem hinter der Bavaria abgestellt werden, dort findet sich immer noch ein freier Platz.

30 Ein ausgesprochen gemütlicher Biergartenplatz ist links neben dem Haupteingang am Augustiner – mit Wärmelampen und Kleiderhaken.

31 Gegen Wiesnschluss sind die Hendl an den Straßenverkaufsständen rund um die Zelte besonders preisgünstig.

32 Beim Breznkauf immer die Verkaufsstände vor den Zelten bevorzugen. Die sind meist knuspriger als in den Zelten.

33 Zurück in die Kindheit: Eine Fahrt mit der Münchner Zugspitzbahn. Am besten natürlich rückwärts!

34 Vorglühen mit einer Halben Oktoberfestbier im geeisten Steinkrug im Cafe Forum in der Corneliusstraße 2 zum Preis von 4,50 Euro.

35 Bayerische Japaner spuin auf im Herzkasperlzelt: Coconami, Sonntag 21. September, auf der historischen Wiesn ab 15 Uhr, Eintritt kostenlos.

36 Immer noch ein ungeschriebenes Gesetz: Wer freundlich ist und lächelt, bekommt wesentlich wahrscheinlicher seinen Wunsch von der Bedienung erfüllt.

37 Probieren Sie es mal im Augustiner, wenn alle Zelte voll sind. Im Mittelschiff gibt es Stehplätze!

38 In Geier’s Mandelküche sind die gebrannten Mandeln besonders gut.

39 Arnis Schnitzelsemmel neben dem Marstallzelt ist zu späterer Stunde auch noch geöffnet.

40 Die üblichen Zugabe-Rufe bringen beim Karusellfahren eher selten eine Extrarunde. Lieber laut „Stop!“ schreien.

Wiesn-Plan: Lageplan der Zelte zum Download

41 Massengedränge, rammelvolle Zelte: Den mittleren Wiesnsamstag wenn möglich auslassen.

42 Raucher haben es schwer auf der Wiesn. Im Augustinerzelt gibt’s aber gleich drei Bereiche zum Qualmen.

43 Zu viel Bier im Bauch? Eine Lachsersatzsemmel von der Fischer Vroni saugt alles auf wie ein Schwamm.

44 Gratis gibt’s die unfreiwillig komischen Versuche der Besucher im Tobboggan. Unfälle am laufenden Band. Einfach davor stellen und mitlachen.

45 Unbedingt die Schokofrüchte neben dem Weinzelt probieren. Mit extra dickem Schokoguss. Natürlich dunkel!

46 Die Maß im Stehen: Vor der Kapelle im Hofbräuzelt ist das ausnahmsweise möglich. Wer die erhöhte Lautstärke nicht so gut verträgt, sollte sich Oropax mitnehmen.

47 Feine Dampfnudeln gibt’s beim Käfer.

48 Die besten Ochsensemmeln gibt’s am Seiteneingang der Ochsenbraterei. Geheimtipp für Oktoberfestdauergäste: Mit einer extra Portion Meerrettichsoß beugt der Kenner dem Wiesn-Virus präventiv vor. Kostenpunkt 5 Euro.

49 In den Steinkrügen im Festzelt Tradition auf der Oidn Wiesn schmeckt das Augustiner Oktoberfestbier besonders gut.

50 Sauber und selten viel Andrang: Die Toiletten am Bavariaring.

Hier geht's zu Teil zwei unserer Wiesn-Tipps.

 

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