Ihr Brandbrief auf Facebook Helene Fischer wütend: Nun bricht sie ihr Schweigen zum Echo

"Unangemessen und beschämend" - Helene Fischer teilt nach dem Echo-Skandal aus. Quelle: Unbekannt

Es ist eine Premiere für Helene Fischer: Zum ersten Mal nutzt sie die große Facebook-Bühne, um politisch Flagge zu bekennen. Der Schlagerstar ist wütend!

Nun sah sich der Schlagerstar offenbar doch genötigt, etwas zur Antisemitismus-Debatte nach der diesjährigen Echo-Verleihung zu sagen. In einer Wutrede richtet Helene Fischer auf Facebook deutliche Worte an Fans, Medien und ihre Kritiker. 

"Ich möchte mich heute mit diesem Post an euch wenden und zum ersten Mal die sozialen Medien dafür nutzen, um mein angebliches 'Schweigen zu brechen' und um ein paar Dinge ein für alle Mal klar zu stellen", schreibt Helene am Donnerstagabend. Eigentlich sei es ja nicht ihre Art, sich auf diese Weise öffentlich zu äußern, "nur weil es für einige Medien im Moment offenbar fast kein anderes Thema zu geben scheint. Es ärgert mich sehr, dass dieses Thema in dieser Form mit meinem Namen verknüpft wird."

Oft genug sei ihr in den letzten Jahren alles Mögliche unterstellt worden - reagiert hat sie bislang nicht. "Ich musste mir ein wirklich dickes Fell zulegen", gesteht der Schlagerstar. Doch bei diesem Thema könne sie nicht länger schweigen, auch weil sie ein Vorbild für jüngere Generationen sei. 

"Diejenigen, die mich bei meinen Konzerten besuchen, mich vielleicht auch abseits der Bühne getroffen haben, wissen, wie viel mir der liebevolle und respektvolle Umgang mit Menschen bedeutet", schreibt Helene Fischer. Auch mit ihrer Musik habe sie deutlich gemacht, wie wichtig ihr Werte wie Menschlichkeit, Toleranz, Respekt und Gewaltfreiheit sind - "ganz gleich, woran man glaubt, woher man stammt, welche Hautfarbe man hat oder wen man liebt. "

Helene Fischer über Echo-Auftritt: "unangemessen und beschämend"

Dann greift die Schlager-Queen gegenüber Kollegah und Farid Bang zu ungewohnt scharfen Worten: "Ich möchte euch sagen, wie unangemessen und beschämend ich es fand, die beiden bei der Preisverleihung auf der Bühne in dieser Art 'performen' zu sehen." Das ganze habe sie als bedrückend empfunden. 

"Nicht nur, dass man ihren gewaltverherrlichenden, antisemitischen, homophoben und frauenverachtenden Texten ein Podium geboten hat … auch die Bedeutung des ECHO ist somit komplett in den Hintergrund geraten und von den Negativ-Berichten überlagert worden." Statt Hass setzt Helene auf Liebe - und beendet mit eben solch liebvollen Worten die Wutrede.

 

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