Österreichischer Nationalspieler Alaba will einen Platz im Bayern-Mittelfeld

Trainer Pep Guardiola (rechts) setzt David Alaba vorwiegend in der Verteidigung ein. Foto: Rauchensteiner/augenklick

David Alaba gilt als einer der besten Linksverteidiger der Welt. Dass ihm diese Position aber nicht so lieb ist, betonte er bereits in der Vergangenheit. Nun erneuerte er seine Ambitionen, eine Position weiter vorne spielen zu wollen.

 

München - Mit seiner Aufstellung als Linksverteidiger ist David Alaba nicht so ganz zufrieden, wie er bereits in der Vergangenheit betonte. In der aktuellen Saison setzt ihn Trainer Pep Guardiola gar in der Innenverteidigung ein. Nun stellt der 23-Jährige nochmal klar: "Meine Lieblingsposition ist im Mittelfeld."

Als David Alaba als 19-Jähriger vor vier Jahren von seiner Leihe bei der TSG Hoffenheim zurückkehrte, war für ihn kein Platz im Mittelfeld des FC Bayern. Bei der TSG und im österreichischen Nationalteam hat er sich auf dieser Position bewiesen. Daraufhin erhielt Alaba auch erste Einsätze im zentralen Mittelfeld der Münchener. Dauerhaft aber erspielte er sich seinen unangefochtenen Platz auf der Linksverteidiger-Position.

Trotz Zweifel: Alaba verlängerte bis 2018

Dass ihm eine Position weiter vorne lieber ist, ließ der Österreicher bereits vor seiner Vertragsverlängerung im Dezember 2013 verlauten. Was er mit den Verantwortlichen daraufhin besprach, ist nicht bekannt. "Es ist allen bewusst, dass ich mich als Mittelfeldspieler sehe", sagt Alaba nun.

Jedenfalls scheint ihn die Perspektive als Verteidiger nicht vor einer Vertragsverlängerung bis 2018 abgeschreckt zu haben.

"In erster Linie ist es mein Anspruch, so viele Spiele wie möglich zu machen, auch wenn ich mich in Zukunft weiter vorne sehe", erklärt Alaba seine Ziele. Bisher hat der Österreicher alle der zwölf Pflichtspiele der aktuellen Saison für die Bayern absolviert.

Ob er jedoch in naher Zukunft als Ribéry- oder Robben-Ersatz eingesetzt wird, ist angesichts der starken Leistungen der Neuzugänge Douglas Costa und Kingsley Coman fraglich. Auch im zentralen Mittelfeld gibt es nach der Vidal-Verpflichtung vorerst keinen Bedarf.

 

8 Kommentare