Oberlandesgericht Rolls Royce rammt Rolls Royce – Staat soll zahlen

Ein Rolls Royce 200EX. In München wird vor dem Oberlandesgericht entschieden, wer für den Schaden eines Rolls Royce-Fahrers aufkommen muss. Weil der Unfallverursacher nicht greifbar ist, soll der Staat blechen. (Symbolbild) Foto: dpa

Muss der Freistaat dafür blechen, dass ein indischer Rolls Royce-Fahrer eine andere Nobelkarosse gerammt hat?

 

München - Die Kollision zwischen zwei Rolls Royce vor einem Luxushotel beschäftigt am Donnerstag ab 14.15 Uhr das Oberlandesgericht München. Zahlen soll der Freistaat Bayern, fordert der geschädigte Nobelwagenbesitzer.

Denn der Unfallverursacher, ein indischer Geschäftsmann mit Wohnsitz Dubai, ist nicht mehr greifbar, und sein Rolls Royce vom Typ Phantom war nicht versichert. Das hatte die Polizei bei Aufnahme des Zusammenstoßes nicht eigens nachgeprüft. Deshalb hafte der Staat nach dem Amtshaftungsprinzip für den Schaden. 

 

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