Oberlandesgericht München Hausbesitzer legt Streit um niedrige Miete bei

Das Mehrfamilienhaus an der Schleißheimer Straße 61: Die neuen Besitzer verklagten die frühere Hausverwaltung auf über 350.000 Euro Schadensersatz, weil sie in den Jahren zu wenig Miete verlangt haben. Die Klage wurde zurückgenommen. Foto: Gregor Feindt

Streit um niedrige Miete in München vor dem Oberlandesgericht. Die neuen Hausbesitzer geben auf und ziehen ihre Klage auf Schadensersatz zurück.

Maxvorstadt - Ein Rechtsstreit um angeblich zu maßvolle Mieten in dem Mietshaus an der Schleißheimer Straße 61München ist beigelegt. Die Käufer eines Mietshauses mit vergleichsweise günstigen Mieten zogen ihre Berufung zurück, wie das Oberlandesgericht München am Dienstag mitteilte (Az: 21 U 3022/13).

Sie hatten den Hausverwalter verklagt und ihm vorgeworfen, zulässige Erhöhungen für die 19 Wohnungen und zwei Geschäfte pflichtwidrig unterlassen zu haben. Die neuen Besitzer wollten Schadenersatz in Höhe von 346210 Euro und 74 Cent. In erster Instanz waren sie unterlegen.

 

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