Nur eine Ordnungswidrigkeit Nichts gewusst? "Katzenmörder" kommt glimpflich davon

Das überlebende Kätzchen muss noch viel schlafen. Foto: Petra Schramek

Während das einzige überlebende Katzenjunge auf dem Wege der Besserung ist, wird der Mann, der den Holzstapel anzündete, wohl mit einer geringen Strafe davonkommen. Er will von den Tieren nichts gewusst haben. 

München – Der Mann, der für den Feuertod von zwei Babykatzen verantwortlich ist, wird wohl glimpflich davonkommen. Wie eine Polizeisprecherin zur AZ sagte, könne nicht bewiesen werden, dass er die Tiere mit Absicht tötete.

In seiner Vernehmung habe der Arbeiter ausgesagt, er habe nicht gewusst, dass in dem Holzstapel Katzenjunge lagen. Der Stapel entzündete sich an einer Zigarettenkippe, die der 57-Jährige weggeworfen hatte.

Überlebendes Kätzchen soll vermittelt werden

Wie berichtet, kamen zwei Tierbabys in den Flammen um. Das dritte erlitt schwere Brandverletzungen und eine Rauchvergiftung. Sein Schwanz musste amputiert werden.

Das Kätzchen wird in der der Chirurgischen und Gynäkologischen Tierklinik der LMU aufgepäppelt (hier nachlesen). Wenn es durchkommt, soll es in einigen Wochen an einen tierlieben Besitzer vermittelt werden. Interessenten gibt es bereits genug.

Gegen den Arbeiter wird nur noch wegen eines Verstoßes gegen die Verordnung zur Verhütung von Bränden ermittelt - eine Ordnungswidrigkeit.

 

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