Nürnberg und Ingolstadt im Test Trotz Mietpreisbremse: Wohnen in Bayern wird teurer

In den meisten bayerischen Städten ist von der Mietpreisbremse (seit August) keine Spur. So stiegen die durschnittlichen Mietpreise in Nürnberg und Ingolstadt um 3 Prozent. Foto: dpa/AZ

Die Mieten in München blieben im August stabil, in anderen bayerischen Städten stiegen sie allerdings an - und das trotz Mietpreisbremse.

 

München - Seit August gibt es die Mietpreisbremse in Bayern - wie hat sich das auf die Mietpreise in Bayern ausgewirkt? Laut einer Analyse des Immobilienportals immowelt.de wird das Wohnen in einigen Städten des Freistaats teurer. Im Test wurden zehn deutsche Städte untersucht, in denen die Mietpreisbremse wirkt. Darunter auch die bayerischen Städte München, Nürnberg und Ingolstadt.

München

Im August blieben die Mietpreise in der Landeshauptstadt stabil, sie sanken sogar um einen Prozent. So sank der durschnittliche Preis pro Quadratmeter (kalt) von Juni auf August um insgesamt 3 Prozent, von 15,90 Euro auf 15,50 Euro. Trotzdem ein schwacher Trost: München ist und bleibt die Stadt mit den teuersten Mieten in Deutschland. Da hilft auch die Mietpreisbremse nichts.

Nürnberg

Die Preise in Nürnberg stiegen im August um drei Prozent an. Während die Miete im Juli noch 8,60 Euro betrug, wurde der Durchschnittspreis im August auf insgesamt 8,90 Euro erhöht. Von Mietpreisbremse also keine Spur.

Ingolstadt

Das gleiche Spiel auch in Ingolstadt: Mietet man im Juni eine Ingolstädter Wohnung im Schnitt noch für 10,60 Euro pro Quadratmeter, musste man einen Monat später 10,90 Euro hinlegen. Wie in Nürnberg ein Mietpreisanstieg von drei Prozent.

 

1 Kommentar