AZ-Kommentar Maxi Schafroth ist neuer Fastenprediger: Abwarten

AZ-Lokalredakteurin Jasmin Menrad.
, aktualisiert am 17.11.2018 - 09:17 Uhr
Er ist der neue Fastenprediger auf dem Nockherberg: Maximilian Schafroth. Foto: Petra Schramek

Der Nockherberg hat einen neuen Fastenprediger: Maximilian Schafroth. Alteingesessene dürften ihn kritisch sehen. Abwarten, rät Redakteurin Jasmin Menrad.

 

München - Er ist jung, er ist Allgäuer, er ist der neue Fastenprediger. Dass Maximilian Schafroth 2019 auf dem Nockherberg derblecken wird, dürften einige alteingesessene Bayern durchaus kritisch sehen. Abwarten, liebe Leut'! Als Kabarettist hat der Maxi gute Arbeit abgeliefert, er versteht den Politikzirkus genauso wie die Kunst der Parodie, und musikalisch ist der Mann auch.

Man ahnt's: Die Zeiten des klassischen Bruder Barnabas sind vorbei. Die Kinseherin hatte ihn schon mit ihrer Figur der Mama Bavaria stillgelegt. Jetzt folgt ihr einer auf die Nockherberg-Bühne, der zu jung und zu wild für die Mönchs-Figur ist.

Lassen Sie Schafroth wild sein, Herr Steinfatt

Dass die Zuschauer vor dem Fernseher die Salvatorprobe trotzdem noch als Salvatorprobe erkennen, darauf wird Paulaner-Chef Andreas Steinfatt schon achten – er liest die Rede ja immer vorher. Aber nicht zu kritisch, Herr Steinfatt: Lassen Sie den Maxi Schafroth ruhig jung, wild und scharfzüngig sein. Darin erkennen wir Zuschauer uns auch wieder – und die Politiker müssen's eh abkönnen.

 

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