Niklas Süle im AZ-Interview Verteidiger des FC Bayern: "Heynckes brennt auf das Maximale"

Schüler und Mentor: Niklas Süle (li.) und Jupp Heynckes beim FC Bayern. Foto: imago/Sven Simon

Niklas Süle spricht im exklusiven AZ-Interview über seine erste Saison beim FC Bayern, sein Verhältnis zu Trainer Jupp Heynckes sowie über seine Konkurrenten Mats Hummels und Jérôme Boateng.

 

München - Vor der Saison kommt Niklas Süle mit vermeintlich überschaubaren Einsatzchancen von 1899 Hoffenheim zum FC Bayern. Doch der 22-Jährige setzte sich bei den Münchnern im Expresstempo sowohl in der Bundesliga als auch der Champions League durch. 

Rat von Jupp Heynckes

Die AZ sprach mit dem Nationalspieler. Über Hilfestellung und Rat von Coach Jupp Heynckes. Über Ansagen von Arjen Robben. Und über das Zusammenspiel mit zwei Weltmeistern in der Innenverteidigung.

Niklas Süle:

...über seine erste Saison beim FC Bayern: "Hätte mir vorher jemand gesagt, dass ich so viel spiele und der Trainer mir so sehr vertraut, hätte ich es wahrscheinlich nicht geglaubt. Ich bin rundum glücklich. Mich interessiert nicht, was irgendwelche Skeptiker sagen. Dann wäre ich auch völlig falsch bei Bayern. Ich wollte es keinem anderen zeigen, nur mir."

...auf die Frage, ob er für immer bei Bayern bleiben will: "Das kann ich mir vorstellen. Es ist mein erstes Jahr hier, aber ich muss sagen, dass ich mich super eingefunden habe. Ich bin mehr als zufrieden, habe noch lange Vertrag. Ich kann mir momentan nichts anderes vorstellen als Bayern."

...über sein Verhältnis zu Jupp Heynckes: "Der Trainer hat zu mir gesagt: Niklas, Du bist 22, Nationalspieler, spielst bei Bayern. Aber das Schwierige ist, dieses Niveau über Jahre zu halten und noch mal einen draufzusetzen. Dieses Denken hat der Trainer immer gelebt. Er hat 2013 in seiner vermeintlich letzten Saison das Triple geholt. Und er ist jetzt genauso heiß, er brennt auf das Maximale. Seine Autorität ist einfach beeindruckend. Er hilft mir, noch besser zu werden."

...über Arjen Robben: "Wie Arjen Robben hier mit 34 Jahren jeden Tag am Maximum trainiert – das zieht dich einfach mit. Wenn du keinen guten Tag hast, sagt dir Robben auch mal Bescheid. Es ist faszinierend, zu sehen, wie er, der 2013 das goldene Tor zum Gewinn der Champions League geschossen hat, an sich arbeitet. Wie ein 18-Jähriger, der gerade zu den Profis gekommen ist. Fantastisch. Robben ist ein großes Vorbild für mich."

...über Mats Hummels und Jérôme Boateng: "Sie sind Weltmeister, haben über Jahre abgeliefert. Das ist ja das Schwierigste, vor allem als Abwehrspieler: So wenige Fehler zu machen wie die beiden in den vergangenen Jahren. Ich habe das Glück, dass ich mit 22 immer einen von beiden an meiner Seite habe. Da kann ich extrem viel lernen und besser werden. Das ist ein Privileg für mich."

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Lesen Sie das vollständige Interview mit Bayern-Verteidiger Niklas Süle in der Freitagsausgabe der Abendzeitung. Der Hesse spricht darin über Ambitionen im Wintersport, ein mögliches Meister-Tattoo und darüber, warum sich die Bayern-Fans besonders auf Serge Gnabry sowie Leon Goretzka freuen dürfen.

 

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