Niklas Stark vom 1. FC Nürnberg 18-Jähriger debütiert beim Club

Mike Frantz wünscht dem Bundesliga-Debütanten Niklas Stark (links) unmittelbar vor dessen Einwechslung alles Gute. Foto: Christian Dotterweich

Vor 28.675 Augenpaaren hatte Niklas Stark am Samstag in Sinsheim seine Feuertaufe im Haifischbecken Bundesliga. Club-Coach Wiesinger brachte den A-Jugendlichen nach der Halbzeit für Markus Feulner.

Sinsheim – Die Aufregung stand ihm ins Gesicht geschrieben. Beim Stand von 0:2 gegen seinen Club brachte Michael Wiesinger völlig überraschend nach der Halbzeit den erst 18-jährigen Niklas Stark für Markus Feulner, der weder verletzt, noch angeschlagen oder Gelb-Rot-gefährdet war.

Als Mike Frantz den Jüngling unmittelbar vor seinem Debüt-Einsatz abklatschte, wusste noch niemand, dass ausgerechnet Stark für den Anschlusstreffer sorgen würde: Mutig stürzte sich der junge Abwehrspieler in der 57. Minute nach einem Kiyotake-Freistoß im Strafraum in den Ball, TSG-Keeper Catseels räumte Stark rigoros weg. Den fälligen Strafstoß verwandelte Timmy Simons sicher zum 1:2.

Das sagt Club-Kapitän Raphael Schäfer über Niklas Stark: Ich hätte gerne mit ihm getauscht und wäre als 18-Jähriger in mein erstes Bundesligaspiel gegangen. Niklas hat sehr ordentlich gespielt und fast schon abgebrüht, dafür, dass er fast gar nicht mit uns trainiert hatte in der Woche, weil er sich auf seine Schule konzentriert musste. Man hat es schon im Trainingslager gesehen, dass er einer ist, der, wenn er bodenständig bleibt und weiter an sich arbeitet, eine Zukunft beim Club hat.

Das sagt Club-Trainer Michael Wiesinger über Niklas Stark: Niklas ist ein Spieler, den wir natürlich im Visier haben. Er war in der U19 abgestellt, weil wir wissen, dass die Mannschaft lange im Abstiegskampf war. Er hat diese Woche mittrainiert, weil wir auf dieser Position wenige Alternativen hatten. Dass er Qualität hat, hat er schon im Trainingslager angedeutet.

 

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