Niederlage für den Skirennläufer Bode Miller verliert Sorgerecht für seinen Sohn

Der erfolgsverwöhnte Ski-Superstar Bode Miller hat eine herbe Niederlage einstecken müssen. Am Montag musste er seinen Sohn Samuel an dessen Mutter übergeben. Ein New Yorker Gericht hatte im Sorgerechtsstreit um den Jungen für Sara McKenna entschieden.

 

Am Montagmorgen (Ortszeit) übergaben Bode (36) und Morgan Miller den neun Monate alten Sohn des bis dato erfolgreichsten US-Skirennläufers an dessen leibliche Mutter, das Model Sara McKenna (27). Das meldet "nydailynews.com". Ein New Yorker Gericht hatte im Sorgerechtsstreit der beiden die Entscheidung eines kalifornischen Gerichts vom Juni gekippt. Im Frühsommer war der kleine Samuel, den die Millers in Nathaniel umgetauft hatten, noch dem Profisportler, der auch eine fünfjährige Tochter aus einer früheren Beziehung hat, und seiner Ehefrau zugesprochen worden.

Der Junge soll bei einer kurzen, aber heftigen Affäre entstanden sein. Wenige Monate danach, Anfang Oktober 2012, hatte Miller seine Freundin, die Beachvolleyball-Spielerin Morgan Beck geheiratet. Bode und Morgan Miller hatten ein eigenes, noch ungeborenes Kind Anfang des Jahres verloren. Umso wichtiger ist für die beiden dann natürlich der kleine Junge. Und so werden sich die Millers und McKenna schon Anfang Dezember erneut vor Gericht sehen. Denn sportlich und privat heißt Bodes großes Ziel: die Olympischen Spiele in Sotschi. Dort will er demnach nicht nur wieder mehrfach Gold holen, er möchte auch, dass sein Sohn mit auf den Fotos ist.

2013 endet damit für den beliebten und früher für seine Feierfreude bekannten US-Star so dramatisch, wie es begonnen hatte. Schrecklicher Höhepunkt des Jahres war der unerwartete Tod seines Bruders Chelone im April. Der 29-jährige war an einem Schlaganfall gestorben.

 

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