Neujahrs-Pläne durchziehen So halten die guten Vorsätze bis in den Frühling

Zigaretten, Smartphones, ... - diese und andere Laster wollen viele ablegen Foto: shutterstock.com/O.PASH

Gute Vorsätze gehören zu Silvester wie der Sekt oder die Zigarre. Doch was wird nach dem Neujahrsmorgen aus den gefassten Beschlüssen? Oftmals haben die guten Vorsätze leider die Angewohnheit sich in Rauch aufzulösen, aber geht das nicht auch besser?

 

Das Jahr 2019 ist erst einige Wochen alt, doch schon zeichnet sich ab, was von den guten Vorsätzen zum Jahreswechsel übriggeblieben ist. Abnehmen, mehr Sport treiben, weniger vor dem Fernseher oder dem Smartphone festhängen - überhaupt den inneren Schweinehund niederringen, um dann das Leben bewusster und gesünder wahrnehmen zu können, das gehört zu den Klassikern.

Überraschend ist, dass das gute alte "Ich höre auf zu rauchen" nicht mehr auf den vordersten Plätzen der Liste landet. Laut einer Umfrage von Forsa für die DAK landet der Vorsatz, von den Glimmstängeln loszukommen mit elf Prozent der Befragten gerade mal auf Platz 11. Ganz vorne rangieren hingegen "Stress vermeiden/abbauen" (62%), "mehr Zeit für die Familie/Freunde" (60%) sowie "mehr bewegen/Sport" (57%).

Weniger Raucher, mehr Dampfer

Was vermutlich auch daran liegt, dass ohnehin immer weniger Menschen rauchen; zuletzt waren es laut Statistischem Bundesamt lediglich 22,4 Prozent der deutschen Bevölkerung. Außerdem steigen immer mehr Raucher auf E-Zigaretten um. In einer Umfrage des "Dampfer-Magazins" innocigs.com gaben entsprechend auch 62% der rund 5.600 Befragten an, mit Hilfe der E-Zigarette rauchfrei geworden zu sein. Schließlich gaben auch 83% an, dass sie das Dampfen für weniger schädlich als das Rauchen halten - wenn auch nicht für komplett unbedenklich.

Was auch immer die Motivation hinter den guten Vorsätzen ist: Durchhaltevermögen ist gefragt, um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Dazu gehört auch, sich das Ziel in erreichbare Etappen einzuteilen, wie die DAK empfiehlt: Wichtig sind demnach ein konkretes Ziel für einen konkreten Zeitraum, sich die schönsten Ergebnisse auszumalen, sich vorab zu überlegen, welche Hindernisse eintreten könnten und festzulegen, wie man darauf reagieren möchte.

Zwei Hilfsmittel: Motivation - und ein Stufenplan

So ausgerüstet und mit der nötigen Motivation, kann man auch erstaunlich lange an den guten Vorsätzen festhalten. Immerhin 53% der von der DAK Befragten hielten drei Monate oder länger an ihren guten Vorsätzen fest. Jeweils 3% waren es hingegen, die schon nach einigen Stunden, einigen Tagen oder maximal einer Woche aufgegeben haben, weitere 12% hielten maximal einen Monat durch.

Wer sich also von seinem Laster verabschieden möchte, braucht die nötige Motivation, Durchhaltevermögen und am besten einen Stufenplan. Wenn sich jetzt im Freundes- oder Bekanntenkreis auch noch ein Gleichgesinnter findet, mit dem man gemeinsam Sport treibt, gesünder ist oder weniger raucht, steht dem Erfolgserlebnis kaum noch etwas im Wege.

 

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