Neues Buch: Becker über Meyer-Wölden Boris: "Ich wollte heiraten, Sandy das Rampenlicht"

Boris Becker: So feiert die Tennis-Legende auf dem Oktoberfest 2013 mit seiner Familie. Die Bilder... Foto: API

Boris Becker - in seinem Buch "Das Leben ist kein Spiel" beschreibt er nicht nur die Scheidungs-Schlacht mit Barbara. Der Ex-Tennis-Star berichtet auch, warum seine Beziehung zu Sandy Meyer-Wölden scheiterte. 

 

Berlin - Fast zehn Jahre nach seiner ersten Autobiografie "Augenblick, verweile doch" veröffentlicht Ex-Tennis-Star Boris Becker (45) ein weiteres Buch mit Erinnerungen. Auch in "Das Leben ist kein Spiel" wird es wieder persönlich, es verspricht unter anderem die Aufarbeitung der Scheidung von Barbara Becker (46) und der Affäre mit Angela Ermakowa. Auch die Kurzzeit-Verlobung mit Alessandra Meyer-Wölden (heute Alessandra Pocher, 30) darf nicht fehlen. Becker ist sich dabei sicher: Ihr ging es nur um den Platz im Rampenlicht.

Becker lernt die Tochter seines 1997 verstorbenen Managers Axel Meyer-Wölden kennen, als sie noch ein Kind war. Er pflegte seinerzeit einen engen Kontakt zu ihren Eltern: "Es fühlte sich an, als gehörte ich zur Familie", erinnert sich Becker in einem Vorab-Auszug in der "Bild"-Zeitung. Jahre später, nach der Trennung von Sharlely Kerssenberg habe es dann im Juni 2008 zwischen Sandy und ihm gefunkt. "Alles fühlte sich richtig an", erklärt der Sportler. Dementsprechend geht alles schnell, die beiden werden zum Traumpaar der Medien, schaffen es aber trotzdem, die Verlobung zunächst geheim zu halten. Auch die Familie informiert Becker erst hinterher: "Irgendwie hatte ich wohl eine Vorahnung, dass sie meine Beziehung mit ihr nicht gutheißen würde."

Zu recht, Sohn Noah zeigt sich "reserviert und nüchtern", Ex-Frau Barbara ist entsetzt: "Wie kannst du nur? Du kennst Sandy, seit sie ein kleines Mädchen ist. Das ist wirklich das Letzte, Boris." Für den ist natürlich klar: Barbara ist nur eifersüchtig. Doch auch in der neuen Beziehung ist schnell der Wurm drin: "Bei der Verlobungsfeier gingen die Probleme los." Sandy besteht auf einer großen Feier und genießt die damit verbundene Aufmerksamkeit. "Ich hatte den Eindruck, dass ihr die Inszenierung dieses Festes fast wichtiger war als die Verlobung selbst", meint Becker.

Danach folgt ein Tiefschlag auf den anderen: Becker muss auf einem Turnier sein Frühstück selber machen, und für die Tennis-Welt scheint sich die Verlobte auch nicht mehr zu interessieren. Dafür versucht sie, Becker zum Teil ihrer eigenen öffentlichen Auftritte zu machen. "Allem Anschein nach genoss sie ihre neue Popularität als Becker-Verlobte in vollen Zügen," erklärt der Tennisspieler. Für den Verlobten bleibt die Küche meistens kalt, und auch Zärtlichkeiten kommen laut Becker zu kurz. "All das trug dazu bei, dass das Märchen von Boris Becker und Sandy Meyer-Wölden schon bald Geschichte war", heißt es in Beckers Fazit zu dieser Beziehung.

 

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