Neuer "Glücksatlas" Studie: Bayern sind zufriedener als der Bundesdurchschnitt

Arbeit, Gesundheit und Haushaltseinkommen: In diesen Bereichen zeigen sich unter anderem auch die Münchner zufriedener als der Bundesdurchschnitt. Foto: imago/Ralph Peters

Die Menschen in Bayern gehören einer neuen Studie zufolge zu den glücklicheren in Deutschland. Die zufriedensten Deutschen findet man allerdings im hohen Norden.

Hamburg/München - Die Bayern sind laut einer Studie zufriedener als die Menschen im Bundesdurchschnitt. Innerhalb des Freistaats sind die Franken mit 7,26 Punkten auf einer Skala von 0 bis 10 etwas zufriedener als die Menschen in Südbayern (7,22 Punkte). Das geht aus dem neuen Glücksatlas hervor, den die Deutsche Post am Donnerstag in Hamburg vorstellte. Im deutschlandweiten Regionenvergleich landet Franken auf dem vierten, Bayern-Süd auf dem achten Platz.

Laut der Erhebung sind die Franken vor allem im Bereich "Wohnung und Freizeit" zufrieden (7,7 Punkte). Als Grund dafür werden niedrige Mieten vermutet: Letztere lägen in Franken unter dem Bundesdurchschnitt. In Südbayern hingegen seien die Mietkosten besonders hoch. Dies führe möglicherweise dazu, dass die Zufriedenheit mit der Wohn- und Freizeitsituation mit 7,5 Punkten etwas geringer bewertet wird als im Bundesdurchschnitt. In den Teilbereichen Arbeit, Gesundheit und Haushaltseinkommen zeigen sich die Bewohner im Süden des Freistaats überdurchschnittlich zufrieden.

In Schleswig-Holstein leben die glücklichsten Deutschen

Die seit Jahren zufriedensten Menschen in Deutschland, die Schleswig-Holsteiner, haben ihre Spitzenposition im aktuellen "Glücksatlas" sogar minimal ausgebaut. Während sich die Zufriedenheit bundesweit auf einer Skala von 0 bis 10 für dieses Jahr mit 7,05 Punkten "auf hohem Niveau" kaum verändert zeigt (2017: 7,07), preschen die Menschen im hohen Norden mit 7,44 Punkten (2017: 7,43) davon.

Zu den glücklichen Menschen zwischen Nord- und Ostsee im hohen Norden hat Hamburg mit 7,36 (7,28) Punkten weiter aufgeschlossen und seinen Vorsprung vor den Hessen (2018: 7,27 Punkte) und Franken ausgebaut, die jeweils einen Platz gutmachten.


Zum vergrößern bitte auf das Bild klicken. Grafik: dpa

 

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