Neuer Bayern-Trainer Wie Niko Kovac von der WM-Blamage profitiert

Niko Kovac übernimmt ab 2. Juli den FC Bayern. Foto: imago/Sven Simon

Die deutsche Nationalmannschaft blamiert sich bei der WM mit dem Vorrunden-Aus. Doch der FC Bayern mit dem neuen Trainer Niko Kovac profitiert.

München - Ein Sprichwort besagt: "Wo Schatten ist, da ist auch Licht." 

Diese Worte stehen sinnbildlich für die Situation des FC Bayern. Nach dem überraschenden und enttäuschenden Vorrunden-Aus der deutschen Nationalmannschaft, gespickt mit acht Profis des Rekordmeisters, sind die Befürchtungen groß, dass diese den Super-GAU mit in die Vorbereitung mit dem neuen Bayern-Trainer Niko Kovac schleppen.

Nationalspieler kehren zur USA-Reise zu Bayern zurück

Dennoch könnten die Vorraussetzungen für den Kroaten bei seinem Start in München, trotz WM, kaum besser sein. Neben den acht DFB-Spielern kehrt auch Stürmer-Star Robert Lewandowski nach dem Vorrunden-Aus mit Polen, früher als gedacht in die Saisonvorbereitung zurück. 

Mit Ausnahme von James, Thiago und Corentin Tolisso, die mit ihren Nationalteams noch bei der WM im Einsatz sind, steht Kovac mit Beginn der USA-Reise (ab 23. Juli) der gesamte Kader bereits zur Verfügung. Anders als nach vergangen Großereignissen, wo ein Großteil der Spieler erst kurz vor Bundesliga-Saisonstart zurück gekehrt ist, kann diesmal schon einen Monat vor dem Bundesliga-Start an taktischen Abläufen und Details gearbeitet werden. Kovac' Spielidee kann schneller implementiert werden.

Bayern ohne Stotterstart nach WM?

Nach der USA-Reise absolvieren die Münchner noch ein Trainingslager am Tegernsee (ab 2. August), bevor am 12. August mit dem Supercup gegen Pokalsieger Eintracht Frankfurt die Saison so richtig los geht.

Die Konkurrenz in der Bundesliga kann also kaum auf einen Stotterstart des Meisters wegen der WM-Belastung hoffen, wie bei vergangenen Großereignissen. Am Ende könnte der deutsche Fußball doch wieder der strahlende Sieger sein - durch die Erfolge des FC Bayern unter dem neuen Trainer.

 

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