Neuer ARD-Krimi Franken-"Tatort" will keine Klischees bedienen

Künftig für die Spurensicherung im Einsatz: Kabarettist Frank-Markus Barwasser Foto: ZDF

Für alle Fans der Kunstfigur "Erwin Pelzig" dürfte es ungewohnt sein, Frank-Markus Barwasser als Chef der Spurensicherung im künftigen Franken-"Tatort" zu sehen. Der Kabarettist will sein Alter Ego hinter sich lassen.

 

München - Kabarettist Frank-Markus Barwasser (53) wird beim Franken-"Tatort" künftig die Rolle des Leiters der Spurensicherung übernehmen. Seine Kunstfigur "Erwin Pelzig" will er dafür außen vor lassen. "Es ist ganz angenehm, nach 20 Jahren Pelzig auch mal eine andere Figur zu spielen. Ich werde sehr darauf achten, dass er in der neuen Rolle nicht durchscheint", sagte Barwasser dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Zwar wolle er auch im "Tatort" fränkisch reden, allerdings weniger derb als beim Kabarett. Überhaupt sollen die Krimis "keine derb-rustikalen Franken-Klischees" bedienen. "Unsere Leichen liegen nicht alle in den Weinbergen, und die Kommissare stampfen nicht mit Bocksbeutel unterm Arm durch die Gegend." Zudem sollen die Filme eine humoristischen Unterton haben. "Wir werden nicht Trübsal blasen. Ich persönlich kann mit Krimis nichts anfangen, die einen so deprimieren, dass man um 21.45 Uhr am liebsten das nächste S-Bahn-Gleis aufsuchen möchte."

Neben Barwasser werden die "Kommissare" Fabian Hinrichs (39) und Dagmar Manzel (55) künftig in Franken auf Mörderjagd gehen. Ein Ausstrahlungstermin steht noch nicht fest. Die Dreharbeiten beginnen 2014.

 

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