Neue Hinweise im Mordfall Inge Wittersheim Hatte es der Täter auf das Vermögen der Witwe abgesehen?

Tatort Corneliusstraße. Wer hat Inge Wittersheim umgebracht? Foto: AZ/Gregor Feindt/Polizei

Bargeld aus der Wohnung der Rentnerin ist verschwunden - doch ihr Vermögen hatte die 69-Jährige sicher auf der Bank deponiert.

 

Glockenbachviertel - Die Ermittlungen im Mordfall Inge Wittersheim kommen nur mühsam voran. Am Montag meldeten sich zwei weitere Zeugen, die Hinweise gaben. Eine heiße Spur, die zum Täter führt, haben die Fahnder noch nicht.

Offenbar fiel die 69-Jährige einem Raubmord zum Opfer. Die Polizei fand in der Wohnung mehrere Sparbücher, aber keinen einzigen Euro in bar.

Inge Wittersheim war wohlhabend. Kurz vor dem Krebstod ihres Mannes im Juni 2011 gewann das Paar 100000 Euro in der Lotterie. Das Geld legte sie sicher auf der Bank an. Sollte es der Mörder tatsächlich auf den Lotteriegewinn abgesehen haben, wäre er nicht an das Geld herangekommen.

Größere Summen bewahrte die rothaarige Rentnerin nämlich nicht in ihrer Wohnung in der Corneliusstraße auf, sagen Freunde. Kurz nach dem Tod ihres Mannes hatte jemand in ihre Wohnung eingebrochen und sämtlichen Goldschmuck gestohlen. Der Fall ist bis heute nicht geklärt.

Inge Wittersheim wurde zuletzt am 2. Oktober lebend gesehen. Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise 089-29100.

 

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