Neue AZ-Serie: Inlineskating in München So rollen Sie richtig

Die neue Kleine Olympiahalle verteuerte sich von 16,9 auf 30,8 Millionen. Insgesamte Sanierungskosten fürden Park: 233,43 Millionen. Foto: imago

Ab sofort beginnt die neue AZ-Serie: Skaten in und um München. Hier lesen Sie alles, was Sie über Inliner wissen müssen – vom Kauf über Kurse bis zu den Roll-Veranstaltungen in der Stadt.

 

Die Sonne scheint, der Himmel ist blau und die Rollen rauschen über den Asphalt. Was für Rollen? Die Rollen der Inlineskater, die im Sommer in und um München herum beste Bedingungen vorfinden. Grund genug, um auf der Freizeitsportseite eine fünfteilige Inline-Serie zu starten, auf der angesagte Strecken vorgestellt werden. Doch bevor es losgeht, hier noch ein paar Tipps und Tricks für Anfänger und fortgeschrittene Inlineskater:

Woher kommt der Begriff „Inlineskaten”?
Inlineskaten ist wie Eisschnelllaufen, nur auf Asphalt. Und statt einer Kufe befinden sich unter einem Skateschuh meist vier Rollen. Diese sind in einer Reihe (englisch: „in line”) angeordnet. Nicht wie bei klassischen Rollschuhen, da befinden sie sich paarweise nebeneinander. Inlineskaten entstand vor 30 Jahren in den USA und bewegt seit den 1990er Jahren auch viele deutsche Freizeitsportler.

Worauf sollte man beim Kauf achten? Es gibt Fitnessboots (für Freizeitsportler), Aggressiveskates (für Freestyler, die auf Tricks und Sprünge stehen) oder Speedskates (für Inliner, die an Rennen teilnehmen). So oder so – eine gute Passform des Skates ist aufgrund des erhöhten Stands sehr wichtig. Genauso wie eine Schutzausrüstung: Neben einem Helm sind das Knie-, Ellbogen- und Handgelenk-Protektoren. Gesamtkosten: ab 180 Euro.

Wo kann ich Inlineskaten lernen? Ein sehr beliebter Treffpunkt bei Inlineskatern ist im Sommer der Ostpark. Das gut ausgebaute Wegenetz mit leichten Hügeln und übersichtlichen Kurven lädt zum Rollen ein. Auch die Eisschnelllaufbahn im Ostpark ist ein Anziehungspunkt. Dort bietet der Skate-Verein „Skate Munich” (www.skatemunich.de) Technikkurse und Fahrkurse an.

Was gibt es in München für Inlineskate-Events?
Der Klassiker ist ganz klar die „Blade Night”, die jeden Montag durch Münchens Straßen zieht – noch bis Mitte September! Es gibt drei Strecken: Nord, West und Ost - jeweils mit langer und kurzer Wegführung. Sowie die neun Kilometer lange Family-Strecke. Start- und Zielpunkt ist das Gasthaus „Am Bavariapark” an der Theresienhöhe. Bei schlechtem Wetter wird die „Blade Night” allerdings abgesagt. Aktuelle Informationen gibt es am Veranstaltungstag jeweils ab 17 Uhr unter ww.aok-bladenight.de

Was gibt es für Disziplinen? Das normale Inlineskaten über Straßen, Radwege und durch Parks bewegt die Masse. Wem das nicht genug ist, der kann beim Aggressiveskaten in speziellen Funparks (wie beim Snowboarden oder Skateboarden) über Kicker (Rampen) springen sowie an Rails (Geländern) oder in einer Halfpipe verschiedenste Tricks zelebrieren. Speedskater kämpfen um Bestzeiten – bei Sprint- oder Marathonläufen. Inlinehockey, Inlinekunstlauf und auch Nordic-Skating (Langlaufen auf Rollen) sind ebenfalls beliebt.

Darf man alkoholisiert Inlineskaten?
Als Inlineskater ist man ein „sportlicher Fußgänger”, wie die Polizei in München das nennt. Somit ist der Skater also nicht direkt am Straßenverkehr beteiligt, wie etwa ein Radfahrer. Eine Promillegrenze für Inlineskater gibt es demzufolge nicht. Wenn sich jedoch ein Inliner auf seinen Rollen auffällig bewegt und außerdem in Besitz eines Führerscheins ist, kann die Polizei das an die Fahrerlaubnisbehörde weitergeben und es könnte dennoch zu einer MPU, zum so genannten Depperltest) kommen.

 

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