Nennt Heynckes bei Bayern als Beispiel Trend zu jungen Trainern: Magath springt Scholl zur Seite

Felix Magath ist einer Meinung mit Mehmet Scholl. Foto: dpa

In der Diskussion um den Trend zu jungen Bundesliga-Trainern springt Felix Magath Mehmet Scholl zur Seite. Dass der FC Bayern München Jupp Heynckes zurückgeholt hat, habe ihn daher nicht überrascht.

 

Berlin - Gut eine Woche nach seiner Rückkehr aus China hat sich Trainer Felix Magath kritisch zum aktuellen Trend in der Bundesliga geäußert, vorwiegend auf junge Trainer zu setzen. "Ich glaube nicht, dass die sportliche Entwicklung besser wird, wenn man nur noch junge Trainer von Nachwuchsmannschaften in der höchsten Spielklasse einsetzt", sagte der 64-Jährige in einem Interview der Welt am Sonntag.

Darum habe es ihn "überhaupt nicht überrascht", dass der FC Bayern München Jupp Heynckes zurückgeholt hat. "Meiner Meinung nach ist Erfahrung im Trainerberuf sehr wichtig. Ich kann mich nur wundern über die jüngste Entwicklung in der Bundesliga."

Damit bekräftigte der Meistertrainer von Bayern München (2005/2006) und des VfL Wolfsburg (2009) die Einschätzung von Ex-Nationalspieler Mehmet Scholl, der ebenfalls den aktuellen Trend für bedenklich hält.

Was er in Zukunft machen möchte, weiß Magath noch nicht. "Damit werde ich mich in nächster Zeit beschäftigen und mir in Ruhe Gedanken machen, wohin ich eigentlich will", sagte er. Magath, der mit dem FC Bayern und dem VfL Wolfsburg drei Meistertitel in der Bundesliga feierte, hatte seinen Trainervertrag beim chinesischen Erstliga-Club Shandong Luneng nicht verlängert. Er war im Sommer 2016 nach einer Station beim englischen FC Fulham nach China gewechselt.

 

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