NEIN heißt NEIN Slutwalk: Weltweite Demo gegen Seximus

Beim Slutwalk wird in München und vielen anderen Städten gegen sexuelle Unterdrückung demonstriert: Hier die Bilder vom Sendlinger Tor. Foto: Daniel von Loeper

Frauen-Offensive gegen Sexismus. Beim Slutwalk demonstrieren Frauen lautstark gegen sexuelle Gewalt und Unterdrückung. Die Bilder vom Sendlinger Tor.

 

München - Anhänger der Protestbewegung „Slutwalk“ gingen am Samstag in München für mehr sexuelle Selbstbestimmung auf die Straße. Zugleich wollen die Demonstranten auf Vergewaltigungsmythen aufmerksam machen, wie die Veranstalter im Vorfeld erklärten. Vergewaltigungen seien nicht mit zu kurzen Röcken oder zu viel Alkohol zu entschuldigen. „Nicht das Opfer ist schuld am Übergriff, sondern der Täter“, betonte Marthe Glonner vom Organisationsteam.

Die Veranstaltung fand bereits zum dritten Mal in München statt, Männer wie Frauen nahmen an der Aktion teil.

Die Protestbewegung „Slutwalk“ entstand 2011 in Toronto nach einer Äußerung eines kanadischen Polizeibeamten. Dieser hatte proklamiert: „Frauen sollten sich nicht wie Schlampen anziehen, wenn sie nicht zu Opfern werden wollen.“

 

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