NBA Pleitenserie der Mavericks hält in Portland an

Die Dallas Mavericks haben ihre Auswärts-Tournee in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA bei den Portland Trail Blazers mit 96:104 mit einer weiteren Enttäuschung beendet.

 

Portland - Nach den beiden Niederlagen gegen Titelverteidiger Los Angeles Lakers und die Golden State Warriors verloren die Texaner das dritte Spiel in Serie. Dirk Nowitzki, der für Dallas auf 16 Punkte kam, äußerte sich enttäuscht über die Talfahrt auf dem Weg in die Postseason. Doch wirklich beunruhigt ist der Würzburger, der mit seiner Mannschaft noch immer auf einem sicheren dritten Rang in der Western-Conference steht, nicht: "Es wäre schlimmer, wenn dies wirklich die Playoffs wären."

Zu Beginn des Schlussviertels sah es für die Texaner, die nach jetzigem Stand der Dinge auch in der ersten Playoff-Runde auf die Trail Blazers treffen würden, sogar nach einem Debakel aus. Bis auf 95:74 waren die Gastgeber davongezogen, ehe sich Nowitzki und Co. zusammenrissen und noch ein wenig Ergebniskosmetik betrieben. Bester Werfer bei den Gästen war Shawn Marion mit 19 Punkten, bei den Hausherren kam Gerald Wallace ebenfalls auf 19 Zähler. Den "Mavs" waren die Strapazen von sechs Auswärtspartien am Stück deutlich anzumerken. Vor allem der 38 Jahre alte Spielmacher Jason Kidd konnte das Spiel seines Teams zu keiner Zeit lenken und blieb zudem bei sechs Versuchen aus dem Feld ohne Korberfolg.

"Heute Abend hatten wir einfach keinen Extraschub. Die Warriors haben jeden kritischen Ball bekommen, jeden wichtigen Rebound, sie haben mehr als wir gekämpft", sagte Jason Terry, der nur auf vier Punkte kam. "Wir müssen jetzt nach Hause fahren und uns wieder sammeln." Fünf Spiele hat Dallas noch, um vor dem Playoff-Start am 16. April wieder Kraft zu tanken. Auch die Trail Blazers spuckten nach dem Triumph keine lauten Töne. "Die Playoffs sind ein ganz anderes Niveau. Nur weil wir sie jetzt zweimal geschlagen haben, wird es kein einfaches Ding", sagte Powerforward LaMarcus Aldridge.

 

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