Nächster Rundumschlag von 1860-Investor Ismaik: "Es ist ein dreckiges Spiel"

, aktualisiert am 24.11.2016 - 20:49 Uhr
Präsident Peter Cassalette und Hasan Ismaik bei der denkwürdigen Pressekonferenz nach dem Aus von Trainer Kosta Runjaic. Foto: sampics/Augenklick

1860-Investor Hasan Ismaik hat mit einer neuerlichen Botschaft auf Facebook zum nächsten Rundumschlag ausgeholt. Der Jordanier vermutet hinter der Berichterstattung der Medien eine Verschwörung gegen sich und die Sechzger. „Ich werde mit allen Mitteln dagegen vorgehen"

 

München -  Hasan Ismaik hat in einer Botschaft an die Fans des TSV 1860 zum erneuten Rundumschlag ausgeholt. Der Jordanier kritisierte am Donnerstagabend via Facebook die Berichterstattung der Medien über seine spektakuläre Pressekonferenz vom Dienstag, als er an der Seite von Präsident Peter Cassalette die Entlassung von Ex-Trainer Kosta Runjaic erklärte. „Hunderte Fans haben mir in den letzten Stunden geschrieben und mich aufgefordert, dass ich mich von der despektierlichen, unverschämten und verlogenen Berichterstattung in den regionalen und überregionalen Medien nicht aus der Spur bringen lassen soll. Das macht mich stolz“, schreibt Ismaik.

Hinter dem großen Medienecho vermutet der Hauptgesellschafter der Sechzger, der die PK zu einer bizarren Machtdemonstration genutzt hatte, eine Verschwörung: "Es ist ein dreckiges Spiel zwischen Medien und Hintermännern, das ich längst durchschaut habe. Sie versuchen Euch über ihre Plattform zu manipulieren und uns Fans in der Stadt, in Bayern und ganz Deutschland lächerlich zu machen. Der TSV 1860 ist zum Spielball von dunklen Interessen geworden.“ Er werde auch deshalb von 1860-Reportern attackiert, weil er nicht mehr mit ihnen spreche. Das werde laut Ismaik auch so bleiben: „Ich werde diesen charakterlosen Menschen nie mehr ein Interview geben.“

Im Verein gebe es Leute, „die Korruption und Plünderung unterstützen“, poltert der Geldgeber – und warnt seine Gegner:: „Ich werde mit allen Mitteln dagegen vorgehen.“ Den Vorwurf diverser Medien, er würde die 50+1-Regel missachten, weist er vehement zurück: „Das Gegenteil ist der Fall.“ Mit ihrer „Lügenkampagne“ brächten die Medien den Aufsichtsratsvorsitzenden „jeden Tag noch näher an 1860 als weg davon.“ In einer „Klarstellung“ hatte der Zweitliga-Klub am Nachmittag bereits versucht, die Geschehnisse am Dienstag ins rechte Licht zu rücken.

Die Anhänger der Giesinger dagegen, mit denen sich Ismaik seit geraumer Zeit öffentlich identifiziert, hätten den Löwen in ihm geweckt: „Ich bin erst glücklich, wenn ihr es seid. Das ist meine Lebensaufgabe, weil ich weiß, wie ihr seit Jahren leidet. Der Spott der Medien ist mein Antrieb. Ich verspreche Euch: Ich werde bis zu meinem letzten Atemzug für den TSV 1860 kämpfen, um alle Machenschaften in diesem großartigen Verein aufzudecken.“

 

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