Nachrichtensendung wird überholt BR verpasst der "Rundschau" einen neuen Anstrich

Selfie mit den Kollegen im neuen "Rundschau"-Studio: Moderator Stefan Scheider mit Anouschka Horn (l-r), Sophie von Puttkamer, Till Nassif und Ursula Heller. Foto: dpa

Seit Jahrzehnten ist die "Rundschau" das Nachrichten-Aushängeschild des Bayerischen Fernsehens. Jetzt soll dort vieles anders werden.

 

München - Die Nachrichtensendungen im Bayerischen Fernsehen sollen moderner und digitaler werden. Zum 11. April bekommt die "Rundschau" ein neues Gesicht - inklusive neu designtem Studio und neuer Erkennungsmelodie. "Das "Rundschau"-Design war sehr in die Jahre gekommen", sagte "Rundschau"-Leiterin Anja Miller bei der Präsentation des neuen Studios am Dienstag in München. "Die neue Rundschau wird länger, moderner, engagierter."

Die Hauptausgabe der Nachrichtensendung soll von 18.30 bis 19.00 Uhr ausgestrahlt werden. Hauptmoderator Stefan Scheider bleibt der "Rundschau" erhalten. Er wird allerdings nicht mehr starr hinterm Pult stehen, sondern sich durch das Studio bewegen.

Altersdurchschnitt der "Rundschau"-Zuschauer bei 64 Jahren

Dazu kommt neben der Vorausgabe um 16.00 Uhr noch eine Nachtsendung im Internet sowie das "Rundschau-Magazin", das in Zukunft von Montag bis Freitag um 21.45 Uhr von den Moderatoren Anouschka Horn und Till Nassif präsentiert werden soll.

Die "Rundschau" gehört mit ihren vier Ausgaben pro Tag nach BR-Angaben seit Jahrzehnten zu den meistgesehenen und bekanntesten Marken des Bayerischen Fernsehens. Nach Senderangaben schalten im Schnitt 520 000 Zuschauer die Hauptausgabe ein, die derzeit noch um 18.45 Uhr zu sehen ist. Der Altersdurchschnitt liegt bei 64 Jahren. Ziel des Relaunches ist es nach Angaben Millers auch, ein jüngeres Publikum zu erreichen.

 

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