Nachrichteninhalte bleiben tabu WhatsApp will Handynummern an Facebook weitergeben

Viele User werden diese Nachricht mit Besorgnis aufnehmen: Facebook will künftig auch auf Nutzer-Daten von WhatsApp zurückgreifen - unter anderem auf Handynummern.

 

Schon seit knapp zwei Jahren gehört WhatsApp zu Facebook. Nun tritt tatsächlich etwas ein, was so einige der eine Milliarde Nutzer der Messenger-App seit längerem befürchtet hatten: Der Social-Media-Riese Facebook will bald erstmals auf Daten der WhatsApp-User zurückgreifen, wie am Donnerstag bekannt wurde. Betroffen ist den Angaben zufolge vor allem die Handynummer. Wer künftig WhatsApp weiter nutzen will, muss damit leben, dass der Dienst die genutzte Nummer an seinen Mutterkonzern weiterreicht.

Der Weitergabe anderer Daten an Facebook können die WhatsApp-User nach der Annahme der neuen Nutzungsbedingungen noch 30 Tage lang widersprechen. Das gilt zum Beispiel für Informationen über die Nutzungshäufigkeit. Dienen soll der Datentransfer unter anderem dazu, Facebook-Nutzern besser abgestimmte Werbung anzuzeigen.

Zugleich versuchte WhatsApp seine Nutzer zu beruhigen. So sollen Nachrichteninhalte dank "Ende-zu-Ende-Verschlüsselung" weiterhin außer von Sender und Empfänger von niemandem ausgelesen werden können. Außerdem sei es "im Moment" nicht angedacht, weitere Infos wie Profilfotos oder Statusmitteilungen von WhatsApp auf Facebook verfügbar zu machen.

 

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