Nachfolger von Runjaic? Das sagt Trainer Veh über die 1860-Offerte

Will seine auf ein Jahr angelegt Auszeit nicht für ein Engagement bei den Löwen unterbrechen: Trainer Armin Veh. Foto: GES/Augenklick

Verschiedene Medien hatten darüber spekuliert, dass 1860-Investor Hasan Ismaik mit Armin Veh als Trainer und Horst Heldt als Sportdirektor die ganz große Lösung anpeile. Was Veh dazu sagt.

 

München - Der TSV 1860 ist weiter auf Trainersuche. Denn der von verschiedenen Medien zum Wunschkandidaten ausgerufene Armin Veh hat dem "Kicker" am Samstag bestätigt, dass er nach seinem Aus beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt nicht daran denke, sein auf ein Jahr angelegtes Sabbatical zu unterbrechen.

Bis ein Nachfolger für den am Dienstag beurlaubten Kosta Runjaic gefunden ist, halten sich die Löwen mit ihrer bereits erprobten Interimslösung Daniel Bierofka über Wasser: Der U21-Coach steht am Sonntag im Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig (13.30 Uhr, im AZ-Liveticker) an der Seitenlinie. "Biero" benötigt aber in Ermangelung einer Fußballlehrerlizenz die Unterstützung eines weiteren Trainers. Im letzten Heimspiel vor der Winterpause wird daher entweder Bierofkas Assistent die Zügel übernehmen - oder womöglich ein neuer Cheftrainer übernehmen. 1860-Investor Hasan Ismaik hatte am Dienstag angekündigt, aus einem Kandidatenkreis aus "deutschen und internationalen" Trainern einen neuen Coach finden zu wollen.

Veh und Heldt angeblich neues starkes Duo

Informationen von "Münchner Merkur" und "tz" zufolge sollen die Löwen an der großen Lösung gebastelt haben - mit Meistercoach Armin Veh als Trainer und Horst Heldt als Sportdirektor.

Das Duo kennt sich aus gemeinsamen Stuttgarter Zeiten. Als der VfB 2007 letztmals deutscher Meister wurde, war Veh (55) Coach und Heldt (46) Sportchef.

Der frühere Schalker Manager Heldt - er spielte einst selbst für die Sechzger - hatte dem Klub bereits im vergangenen Sommer abgesagt. Außerdem beschäftigen die Löwen derzeit noch Thomas Eichin als Sportdirektor. Eichin hat zwar noch einen Vertrag bis 2018, ist aber bei Geldgeber Ismaik in Misskredit geraten und in seinen Kompetenzen beschnitten worden.

 

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