Nachfolger von Kovac Hütter wird neuer Eintracht-Trainer

, aktualisiert am 16.05.2018 - 20:17 Uhr
Nachfolger von Niko Kovac als Trainer der Frankfurter Eintracht: Adi Hütter. Foto: EPA/PETER SCHNEIDER

Adi Hütter tritt bei Eintracht Frankfurt in die Fußstapfen des zum FC Bayern abwandernden Niko Kovac und soll die Hessen noch näher an die Bundesliga-Spitze heranführen.

Frankfurt/Main - Adi Hütter wird neuer Trainer des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Der Österreicher, frisch gebackener Schweizer Meister mit Young Boys Bern, erhält bei den Hessen einen Vertrag bis 2021.

Das bestätigte der Pokalfinalist, der am Samstag im Endspiel in Berlin auf Rekordsieger FC Bayern (20 Uhr/ARD und Sky sowie im AZ-Liveticker) trifft, am Mittwoch. Hütter tritt die Nachfolge von Niko Kovac an. Der Kroate betreut ab der kommenden Saison die Bayern.

"Adi ist ein echter Fußballfachmann, der diesen Sport durch und durch lebt. Seine Vita ist beeindruckend, denn er hat nachhaltig bei mehreren Klubs bewiesen, dass er mit harter Arbeit auch aus geringen Möglichkeiten das Optimum herausholen kann. Er passt daher perfekt zu unserem Klub", sagte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic. Die Eintracht zahlt laut "Bild"-Informationen eine Ablöse in Höhe von 800.000 Euro für Hütter.

Hütter coacht Eintracht: "Ein Traum"

"Adi war immer unser Wunschkandidat, und unsere konstruktiven Gespräche sind letztendlich zu einem guten Ergebnis gekommen. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit", führte Bobic aus.

Hütter selbst erklärte: "Mit dem Wechsel zu Eintracht Frankfurt geht für mich ein Traum in Erfüllung. Als Spieler blieb mir die Bundesliga verwehrt, obwohl ich einmal ein Angebot hatte. Als Trainer hatte ich bereits das eine oder andere Angebot aus der Bundesliga ausgeschlagen. Aber nun freue ich mich umso mehr darauf, in der Liga des Weltmeisters tätig sein zu können."

Der 48 Jahre alte Hütter hatte die Young Boys in seiner dritten Saison zum ersten Meistertitel in der Schweiz seit 32 Jahren geführt. Am 27. Mai kann Hütter mit einem Sieg im Pokalfinale gegen den FC Zürich sogar das Double holen. Erst danach werde er offiziell vorgestellt, teilte die Eintracht mit. 

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