Nach Übernahme Verhandlungen stocken: Funkstille bei Müller-Brot

Die neuen Investoren Evi Müller und Franz Höflinger führen zur Zeit keine Verhandlungen mehr mit Ex-Besitzer Klaus-Dieter Ostendorf

 

NEUFAHRN - Reden? Dafür haben Evi Müller und Franz Höflinger gerade keine Zeit. Sie haben 150 Müller-Brot-Filialen übernommen, und die müssen sie am Laufen halten. Der Umsatz steigt langsam an. Um wie viel genau, ist aber unbekannt. „Es geht gut aufwärts“, sagt ihr Sprecher Torsten Fricke dazu nur.

Ihre Backwaren beziehen Müller und Höflinger von Lieferanten aus der Region – keinesfalls aus dem Ausland, wie Fricke betont.

Dabei wollten die neuen Investoren nach eigener Aussage wieder selber backen, und zwar in der noch immer gesperrten Zentralbäckerei in Neufahrn. Noch immer warten rund 600 Mitarbeiter auf ihre Wiedereinstellung.

Doch das kann dauern. Die bei weitem größte Backstraße im Werk gehört dem Ex-Besitzer Klaus-Dieter Ostendorf. Beide Parteien sprechen aber nicht darüber. Ein schriftliches Angebot von Evi Müller und Franz Höflinger für das Werk gibt es auch fünf Wochen nach dem Teil-Kauf der Firma nicht: Funkstille bei Müller-Brot.

Bisher haben sie nur die EDV von Ostendorf übernommen – für die Buchhaltung der Filialen.

 

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