Nach Tod von Cory Monteith Lea Michele hat sich "wieder etwas mehr im Griff"

Lea Michele ist auf dem besten Weg, wieder volle Kontrolle über ihr Leben zu haben Foto: Todd Williamson/Invision/AP

Es sind viele Monate vergangen seit dem Tod von "Glee"-Star Cory Monteith. Zeit, die seine damalige Freundin Lea Michele genutzt hat, um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Ganz überwunden hat sie den Schmerz aber scheinbar noch nicht.

Über ein halbes Jahr ist seit dem tragischen Tod von "Glee"-Star Cory Monteith nun vergangen, scheinbar genug Zeit für seine damalige Freundin Lea Michele (27), sich wieder "etwas mehr im Griff zu haben". In einem Interview mit der britischen "Glamour" sprach die Schauspielerin noch einmal über die wahrscheinlich schwerste Zeit in ihrem Leben und eröffnete, was sie und Monteith für ihre gemeinsame Zukunft geplant gehabt hatten. "Wir haben über viele Dinge gesprochen. Wir sprachen über Kinder und wie wir aussehen würden, wenn wir älter werden und wer von uns dick sein würde und wie wir schlank bleiben könnten", sagte die 27-Jährige. "Wir sprachen darüber, wo wir hingehen und was wir tun wollten."

Den beiden blieb jedoch keine Zeit, ihre Pläne in die Tat umzusetzen. Am 13. Juli des vergangenen Jahres war Monteith im Alter von nur 31 Jahren tot in seinem Hotelzimmer in Vancouver aufgefunden worden, die Obduktion ergab eine Überdosis an Heroin und Alkohol im Blut. Die beiden waren zwei Jahre lang ein Paar gewesen. "Am Anfang ist es hart, weil man physisch und mental so geschockt und kaputt ist", erklärt Michele. Irgendwann werde man des körperlichen Leidens jedoch müde, so habe sie mit Yoga begonnen und das habe ihr geholfen. "Schrittweise zieht der Verstand mit dem Körper gleich", lautet ihr Fazit.

Sie habe jetzt diese "unbeschriebene Leinwand" vor sich, die zeige "was mein Leben sein könnte". Zwar habe das auch etwas Trauriges, aber eben auch etwas Gutes, "weil ich diese leere Leinwand nehmen werde und etwas Schönes daraus machen werde".

Auch eine neue Liebe will die hübsche US-Amerikanerin nicht kategorisch ausschließen, überstürzen wird sie aber nichts. "Ich war unter einem Cory-Monteith-Bann... Es wird Zeit brauchen, meinen Verstand umzugewöhnen und das will ich derzeit wirklich nicht tun", gibt sie zu verstehen. Es sei wichtig, sich zunächst wieder zu 100 Prozent "ok zu fühlen", bevor sie an eine neue Beziehung denken kann, fügt jedoch hinzu: "Aber die Leute müssen verstehen, dass ich nicht für immer alleine sein kann. Cory würde das nicht wollen."

 

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