Nach Spott über Pep Guardiola Kalle gegen Zlatan: "Grob unsportliches Verhalten!"

Karl-Heinz Rummenigge warnt Zlatan Ibrahimovic, sich nicht mehr abfällig über Bayern-Trainer Pep Guardiola zu äußern. Notfalls könnte auch der Europäische Fußball-Verband Uefa eingreifen.

 

München - Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsboss des FC Bayern, hat Zlatan Ibrahimovic (Paris St. Germain) mit markigen Worten davor gewarnt, weiter verbal gegen Bayern-Trainer Pep Guardiola zu schießen.

"Die Dummheit gehört zur Persönlichkeitserfahrung eines jeden Menschen", sagte Rummenigge am Dienstagmorgen vor dem Abflug des FC-Bayern-Trosses zum Champions-League-Spiel bei Manchester City. "Ich würde ihm empfehlen, die Kirche im Dorf zu lassen. Er ist vorbestraft bei der Uefa."

"Das ist ein grob unsportliches Verhalten, dass er sich da erlaubt hat." Er würde Ibrahimovic nicht empfehlen, so weiter zu machen, "sonst könnte die Uefa möglicherweise mal darüber nachdenken", ihn zu bestrafen.

Rummenigge spielte dabei auf eine Sperre Ibrahimovics in der vergangenen Champions-League-Saison an, die damals nach einem Platzverweis gegen Valencia von zwei auf ein Spiel Sperre reduziert wurde.

Ibrahimovic hatte Guardiola, mit dem er einst eine Saison lang beim FC Barcelona zusammengearbeitet hatte, zuletzt in einem Interview mit dem "Spiegel" zum wiederholten Male verbal attackiert. "Er ist feige und hat keine Eier", hatte der schwedische Stürmer in Diensten von PSG da unter anderem gesagt.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte darauf schon via "Bild" entgegnet: "Wir sind total anderer Meinung als Zlatan Ibrahimovic. Wir sind total zufrieden mit Pep Guardiola. Ich halte Ibrahimovic für eine gekränkte Primadonna, die den Weggang von Barcelona nicht verkraftet hat. Kein Verein ist mit ihm glücklich geworden."

Bei "Sport Bild Plus" sagte Hoeneß: "Er will nur davon ablenken, dass er in vielen Vereinen gescheitert ist. Er kam jeweils als Heilsbringer und ging als Problembär."

 

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