Nach Skandalspiel von 1860 Randale von Ingolstadt: 14 Verdächtige identifiziert

Tatort Ingolstadt: Der Löwen-Fanblock beim Spiel letzten Freitag in Ingolstadt. Foto: Rauchensteiner/AK

Die Schande von Ingolstadt wird von Polizei und vom TSV 1860 München aufgearbeitet. Jetzt wurden die ersten Tatverdächtigen identifiziert. Was ihnen vorgeworfen wird.

München - Bereits unmittelbar nach dem Skandalspiel von Ingolstadt hatte die Bundespolizei München verlauten lassen, dass schon bald die ersten Täter identifiziert sein sollen. Seit Montag läuft nun die Auswertung der Videoaufnahmen. Sowohl von den Vorgängen aus dem Regionalzug, wo ein ganzer Waggon von Fans des TSV 1860 zerstört worden sein soll, als auch von der Ankunft des Zuges am Münchner Hauptbahnof, wo Fans und Polizei aneinander geraten waren.

Am Freitagmorgen teilte die Polizei mit, dass die Auswertung nun erste Ergebnisse hervorgebracht hat und bereits 14 Tatverdächtige identifiziert seien. In einer Mitteilung heißt es: "Bei den Straftaten handelt es sich um verschiedene Formen von Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung. Zwölf Verdächtigen konnten Taten im Zug bzw. am Bahnsteig in Petershausen zugeordnet werden, zwei weiteren Taten am Starnberger Flügelbahnhof in München."

Damit sind die Ermittlungen aber noch nicht abgeschlossen. In Absprache mit der Staatanwaltschaft sollen nun Strafverfahren eingeleitet werden.

 

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