Nach Schülerprotesten Recht auf Party: Abi-Noten früher bekanntgegeben

Die Schüler kennen ihre Ergebnisse dann schon vor den Ferien und können die entspannt genießen. Oder eben für die Nachprüfung lernen. Foto: dpa

Nach heftigem Protest zieht das bayerische Kultusministerium den Termin für die Bekanntgabe der Abi-Noten vor.

 

München - Das bayerische Kultusministerium hat nach Protesten von Schülern den Termin für die Bekanntgabe der Abiturnoten vorgezogen. Die Prüfungsnoten sollen nun am Freitag vor den Pfingstferien verkündet werden - und nicht mehr am Montag danach, teilte das Ministerium am Donnerstag auf Anfrage mit. Gegen den ursprünglichen Termin nach den Ferien hatten Schüler protestiert und eine Petition gestartet.

Mit der ursprünglich geplanten Bekanntgabe am 19. Juni werde den Abiturienten die "Möglichkeit genommen, ihr Abitur zu feiern", wie es traditionell am Freitag vor den Pfingstferien möglich ist, sagte der Mitinitiator der Unterschriftenaktion, Florian Bigelmaier, dem "Münchner Merkur" (Donnerstag).

25.000 Unterschriften fürs Feiern

Außerdem hätten die Schüler ihre Ferien so nicht genießen können. "Durch Angst vorm und Alpträumen über das Durchfallen kann sich der bayerische Abiturient 2017 kaum erholen", heißt es in der Petition, die bis zum Donnerstagnachmittag knapp 25.000 Menschen unterzeichnet hatten.

Das Ministerium hatte nun ein Einsehen und legte den 2. Juni als Bekanntgabetermin fest. So wissen die Schüler schon vor den Ferien, ob sie in eine Nachprüfung müssen oder nicht. Die Schulleiter sollten am Freitag über den Entschluss unterrichtet werden.

 

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