Nach Remis in Frankfurt Pressestimmen: "Bayern holen sich ein blaues Auge"

Wieder kein Sieg: Für den FC Bayern reichte es gegen Eintracht Frankfurt nur zu einem 2:2-Unentschieden. Was die nationale und internationale Presse dazu schreibt... Foto: dpa

"Ancelotti kann nicht mehr gewinnen", "Geburtstagsgeschenk für Niko Kovac", ein schmerzhaftes "blaues Auge": Das 2:2 des FC Bayern bei Eintracht Frankfurt bietet auch den Medien reichlich Stoff.

 

München - Diese Wunde mag nicht jedem auf den ersten Blick erkennbar sein. Der deutsche Meister führt die Tabelle der Fußball-Bundesliga weiter an. Und in der Champions League hat er schon an diesem Mittwoch im Heimspiel gegen PSV Eindhoven die Chance, eine Antwort auf die 0:1-Niederlage bei Atlético Madrid zu geben. Doch das 2:2 des FC Bayern München am Samstag bei Eintracht Frankfurt zeigt auch: Irgendetwas stimmt nicht bei diesen Bayern. Der Leistungsabfall im Vergleich zur Ära Guardiola ist markant.

Für Ancelotti ist dies die erste Bewährungsprobe seiner noch jungen Münchener Zeit. Der erfahrene Italiener verstand es am Samstag, die ersten Diskussionen über seine Arbeit nicht noch größer werden zu lassen, als sie schon sind. Rummenigge habe Recht mit seiner Kritik, sagte der 57-Jährige und kündigte Konsequenzen an. "Die Einstellung meiner Spieler war falsch, sie hat mir nicht gefallen. Das habe ich zu ändern", meinte er. Etwas vage, diese Aussage, aber im Kern das, was Rummenigge nach einem derart laxen Auftritt hören wollte.

Wie die Presse auf die "Mini-Krise" des FC Bayern reagiert, lesen Sie in der obenstehenden Bilderstrecke.

 

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