Nach Mord an der Isar Verdächtiger im Fall Domenico L.: DNA-Test negativ

Der Italiener stirbt Ende Mai 2013 mit nur 31 Jahren. An dem Toten wurde DNA seines Mörders gefunden. Foto: privat/ Petra Schramek

Vor zwei Wochen nahm die Polizei einen Verdächtigen im Mordfall Domenico L. fest und erwirkte einen Speicheltest bei der Staatsanwaltschaft. Die DNA-Proben sind nun ausgewertet.

 

München – Nach dem Mord an einem jungen Italiener an der Münchner Isar tappen die Ermittler weiter im Dunkeln. Ein Mann, der vor rund zwei Wochen festgenommen wurde, nachdem er versucht hatte, einen anderen Mann zu erdrosseln, fällt nach Angaben der Staatsanwaltschaft vom Montag als Täter aus.

Ein Abgleich von DNA-Proben habe keine Übereinstimmung ergeben.

Ende Mai hatte ein Unbekannter an der Isar in der Münchner Innenstadt zunächst eine Frau angespuckt, die auf einem Fahrrad an ihm vorbeifuhr. Als der Verlobte der Frau den Mann zur Rede stellen wollte, tötete dieser ihn mit mehreren Messerstichen. Von dem Täter fehlt auch drei Monate nach der tödlichen Attacke jede Spur. Die Sonderkommission Cornelius, nach der Brücke benannt, über die der Täter flüchtete, hofft weiter auf Hinweise aus der Bevölkerung.

 

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