Nach Medienberichten Ryanair: Keine Meuterei genervter Passagiere

Die irische Billigflug-Gesellschaft Ryanair hat einen Aufruhr genervter Passagiere auf einem umgeleiteten Flug von Marokko nach Frankreich bestritten.

 

Dublin -  Entsprechende Berichte seien „nicht korrekt“. Eine Ryanair-Sprecherin erklärte am Dienstag in Dublin: „Es hat keine Meuterei gegeben.“

Der in Rabat gestartete Ryanair-Flieger musste in Madrid zwischenlanden, damit ein an Bord erkrankter Passagier ärztlich behandelt werden konnte. Aufgrund der Verzögerung konnte die Maschine dann nicht mehr rechtzeitig vor Inkrafttreten des Nachtflugverbots in Paris Beauvais landen und musste ins rund 400 Kilometer entfernte Nantes ausweichen.

Nach Berichten in französischen Medien unter Berufung auf Bodenpersonal des Flughafens in Nantes verloren einige Passagiere dort die Nerven. Sie hätten sich ungefragt am Bordbistro bedient, die Crew des Ryanair-Fliegers bedrängt und den sofortigen Weiterflug in Richtung Paris gefordert. Diese Darstellung bestätigte die Fluggesellschaft nicht. Die Passagiere hätten eine Hotel-Übernachtung bezahlt bekommen und seien am nächsten Morgen per Bus nach Paris Beauvais gebracht worden.

 

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