Nach Massendemos beim Confed Cup Rogge verteidigt Ausgaben für Olympia und WM in Brasilien

Der Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) Jaques Rogge rechtfertigt die massiven öffentlichen Ausgaben in Brasilien für die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016 in Rio.

 

Düsseldorf – IOC-Präsident Jacques Rogge hat vor dem Hintergrund der Massendemonstrationen beim Confederations Cup die massiven öffentlichen Ausgaben in Brasilien für die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro verteidigt. „Sie haben einen langfristigen Nutzen für die kommenden Generationen“, sagte der scheidende Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am Mittwoch in einer Telefonkonferenz mit Medienvertretern.

Die Milliarden-Investitionen würden zu einer erheblichen Verbesserungen der Infrastruktur führen. „Die Ausgaben werden nicht allein für die zwei Wochen der Olympischen Spiele oder des Monats der Fußball-WM gemacht“, sagte Rogge.

Während des WM-Testlaufs im Juni war es in vielen brasilianischen Städten zu überwiegend friedlichen Kundgebungen gegen Misswirtschaft und Korruption gekommen. Dabei wurden auch die Investitionen für die Sportgroßereignisse von den Demonstranten kritisiert. Bei Ausschreitungen einiger Protestanten setzte die brasilianische Polizei Tränengas und Gummigeschosse ein.

 

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