Nach Kundgebung in Dortmund Angriff mit Feuerlöschern: Ermittlungen gegen Rechtsextreme

Teilnehmer einer rechtsextremen Kundgebung in Dortmund haben Polizisten und Gegendemonstranten mit mehreren Feuerlöschern angegriffen und sie mit Pulver besprüht.

 

Dortmund - Nach einem Angriff mit mehreren Feuerlöschern wurden acht Männer vorläufig festgenommen, nach Feststellung der Identität aber wieder entlassen, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Die Beamten ermitteln gegen sie wegen des Anfangsverdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung und Landfriedensbruchs. Unter den Tatverdächtigen ist auch ein Mitglied des Dortmunder Stadtrats, der laut Polizei Vorstandsmitglied der Partei "Die Rechte" ist.

Angriff auf Polizisten und Gegendemonstranten

Die Männer haben nach Polizeiangaben am Mittwochabend bei der Abreise nach der Kundgebung aus einem Kleinbus heraus Polizisten und Gegendemonstranten mit einer Flasche beworfen, dann mit mehreren Feuerlöschern angegriffen und mit Pulver aus den Geräten besprüht. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. Bei der rechtsextremen Kundgebung auf dem Dortmunder Sonnenplatz waren nach Polizeiangaben 25 Menschen. Ihnen standen rund 150 Gegendemonstranten gegenüber.

Zuvor hatte es am Mittwoch eine rechtsextreme Kundgebung mit 60 Menschen auf dem Dortmunder Nordmarkt gegeben. Auch hier kam es zu einer spontanen Gegendemo mit etwa 250 Menschen. Hier wurde ein Gegendemonstrant festgenommen, weil er Teilnehmer der rechtsextremen Demo mit Pferdemist beworfen hatte.

 

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