Nach Kritik von Markus Blume Union der Mitte schreibt Brief an die CSU-Spitze

Der Münchner Stephan Bloch hat die Union der Mitte gegründet. Foto: dpa

Gegen den vielfach beklagten Rechtsruck der CSU hat der Münchner Stephan Bloch die Union der Mitte gegründet. Nun sucht er den Dialog mit der Parteispitze. 

München - Nachdem die CSU-Führung die neu gegründete, liberal-konservative Mitgliederinitiative "Union der Mitte" scharf attackiert hat, wehrt sich Gründer Stephan Bloch aus München nun in einem Brief gegen die Kritik von Generalsekretär Markus Blume.

Die "Union der Mitte" betreibe "Abspaltung und Sektierertum", so der Vorwurf Blumes (AZ berichtete). Die Initiative sei ein grober Verstoß gegen die Parteistatuten. Neue Vereinigungen innerhalb der CSU seien nur mit Zustimmung des Vorstands erlaubt. Bloch solle seine Aktivitäten unverzüglich einstellen. Gern könne er sich aber in einer der "satzungsmäßig legitimierten Gliederungen" einbringen.

Bloch weist die Vorwürfe wiederum von sich. In einem Brief an die Parteispitze bittet er nun um mehr Dialog.

Der 29-Jährige gründete die Initiative, die er als lockeren Zusammenschluss ohne Satzung oder Mitglieder sieht – aufgrund des eskalierenden Asylstreits zwischen CDU und CSU .

 

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