Nach Höjbjerg-Leihe vom FC Bayern Für 18 Millionen: Shaqiri-Wechsel laut italienischen Medien perfekt

Zwei Spieler die den FC Bayern in der Winterpause verlassen - Während Höjbjerg (r.) verliehen wird, steht bei Shaqiri scheinbar ein Wechsel nach Italien bevor. Foto: AZ-Montage | dpa

Vor dem Start ins Trainingslager nach Katar sind beim FC Bayern zwei Personalentscheidungen gefallen: Während Höjbjerg verliehen wird, soll Xherdan Shaqiri nach Italien verkauft werden.

 

München - Pierre-Emil Höjbjerg ist schon weg, Xherdan Shaqiri auf dem Sprung: Vor dem Start ins Trainingslager in Katar flüchten bei Bayern München wie erwartet zwei Profis vor dem enormen Konkurrenzkampf. Ob Shaqiri am Freitagvormittag beim Abflug nach Doha noch mit an Bord sein wird, ist unwahrscheinlich. Am Donnerstagmittag fehlte der Schweizer Nationalspieler schon beim Training.

Italienische Medien berichteten, dass ein Wechsel von Shaqiri vom deutschen Fußball-Rekordmeister zu Inter Mailand perfekt sein soll. Inter soll nun bereit sein, Shaqiri sofort für rund 18 Millionen Euro zu verpflichten. Zunächst war von einem Leihgeschäft bis Sommer mit anschließender Kaufoption die Rede gewesen.

Der 23-Jährige war 2012 für zwölf Millionen Euro vom FC Basel nach München gewechselt, setzte sich dort aber nie richtig durch. Immer wieder hatte sich Shaqiri über seine Reservistenrolle beklagt. Beim Trainingsauftakt der Bayern am Mittwoch stand der Mittelfeldspieler noch auf dem Platz.

Höjbjerg fehlte da bereits. Der 19 Jahre alte Däne wird bis Sommer zum FC Augsburg verliehen. Sein Berater Sören Lerby bestätigte via Sport Bild den Deal. "Das halbe Jahr wird ihm gut tun. Er kann dort Spielpraxis sammeln, dann sehen wir weiter", sagte Lerby.

Im Starensemble des FC Bayern hat das Talent aktuell keine Perspektive gesehen. Zu stark und zu groß ist die Konkurrenz im Mittelfeld. In der Rückrunde wird der Kampf um die Plätze bei den Bayern sogar noch härter als in der Hinrunde, als teilweise bis zu zehn Spieler ausgefallen waren.

Doch schon beim Start am Mittwoch hatten sich die verletzten Holger Badstuber, Medhi Benatia und Ersatztorhüter Tom Starke zurückgemeldet. Bastian Schweinsteiger, Claudio Pizarro und Pepe Reina waren schon vor Weihnachten zurückgekehrt.

Zudem steht David Alaba kurz vor seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining. Mit Kapitän Philipp Lahm (Bruch am oberen Sprunggelenk) rechnet Trainer Pep Guardiola Ende Februar. Thiago (Innenband) und Javi Martinez (Kreuzband) könnten im März wieder integriert werden.

Spätestens dann hat Guardiola die Qual der Wahl. Viele seiner renommierten und hoch bezahlten Nationalspieler werden sich auf der Bank oder gar auf der Tribüne wiederfinden. Auf persönliche Befindlichkeiten wird Guardiola aber keine Rücksicht nehmen, um das große Ziel Triple nicht zu gefährden.

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In Katar, wo die Bayern sich bereits zum fünften Mal auf die Rückrunde vorbereiten, sollen die Grundlagen für die kommenden Aufgaben, gerade in der Champions League, gelegt werden. "Die entscheidenden Spiele kommen erst noch, speziell in der Champions League. Deswegen müssen wir wachsam bleiben", hatte Sportvorstand Matthias Sammer zuletzt betont.

Die Bayern starten am 30. Januar gleich mit dem Duell beim Zweiten VfL Wolfsburg in die Rückrunde. Am 17. Februar steht das Achtelfinal-Hinspiel in der Königsklasse bei Schachtjor Donezk an. Im DFB-Pokal-Achtelfinale geht es Anfang März gegen den Zweitligisten Eintracht Braunschweig.

 

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