Nach Havarien Schiffsstau auf Rhein löst sich auf

Der Schiffsstau auf dem Rhein hat sich in der Nacht zum Samstag aufgelöst. Das teilte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am frühen Samstagmorgen in Mainz mit.

 

Bingen/Mainz - Drei auf Grund gelaufene Binnenschiffe hatten vorübergehend für eine Sperrung und einen langen Stau gesorgt. Etwa 80 Schiffe waren nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Bingen von dem Stau betroffen. Bereits am Freitagabend war der Verkehr wieder freigegeben worden, die wartenden Binnenschiffer kamen langsam wieder in Fahrt.

Am Donnerstagabend gegen 19.30 Uhr war der Kies-Frachter "Alma" in der Nähe der Loreley an einen Felsen gestoßen und leckgeschlagen, kurz darauf war bei Trechtingshausen im Kreis Mainz-Bingen die "Pieter Senior" aufgelaufen. Die Wasserstraße zwischen Bingen und St. Goar wurde gesperrt. Am Freitag setzte schließlich bei Boppard ein mit Ethanol beladener Tanker auf, der wegen der Rheinsperrung gewartet hatte und aus der Fahrrinne getrieben war. Menschen wurden bei den Unfällen nicht verletzt.

Am 13. Januar war der Säuretanker "Waldhof" bei St. Goarshausen in der Nähe der Loreley gekentert. Mindestens ein Mensch kam dabei ums Leben. Ein weiteres Besatzungsmitglied wird nach wie vor vermisst.

 

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