Nach Gespräch mit FCB-Trainer Guardiola-Berater: "Ich weiß nicht, was Pep vorhat"

Wohin des Weges, Herr Guardiola? Nicht einmal sein Berater weiß, wie sich der Bayern-Trainer entscheidet. Foto: firo Sportphoto/Christian Kaspar

Der Besuch des Bruders und Beraters von Bayern-Trainer Pep Guardiola in der vergangenen Woche machte Hoffnung auf eine schnelle Lösung in der Vertragsfrage. Jetzt berichtet der Berater, er wisse selbst nicht was Pep vorhat - aber wovon dessen Entscheidung abhängt.

 

München - So wortlos, wie sich Bayern-Trainer Pep Guardiola auf Fragen nach seiner Zukunft gibt, war keine besondere Bewegung in Sachen Vertrag zu erwarten. Zum Championsleague-Spiel der Roten gegen Arsenal London am vergangenen Mittwoch kündigten sich aber entscheidende Personen an: Pere Guardiola und Josep Maria Orobitg.

Pep Guardiola wird von seinem Bruder Pere sowie von Orobitg beraten. Schon wurde spekuliert: Geht es jetzt doch ganz schnell? Der auslaufende Vertrag ist auch eine Woche danach noch ein solcher. Über mögliche Gespräche berichtete Guardiola-Berater Orobitg der "tz": "Wir haben uns in den vergangenen Tagen intensiv ausgetauscht."

Doch sonderlich schlauer ist auch der Pep-Berater danach nicht, was die Zukunft seines Schützlings angeht: "Nicht einmal ich weiß, was Pep jetzt vorhat. Letzten Endes trifft er jetzt die Entscheidung selbst. Er ist in solchen Dingen sehr eigen."

Nach Auskunft des Beraters ist eine Entscheidung pro oder contra Vertragsverlängerung bei den Bayern offenbar noch nicht gefallen. "Die Entscheidung wird ganz und gar von seinen Eindrücken abhängen. Fest steht: Sein gesamtes Umfeld wird die Entscheidung akzeptieren, egal wie sie ausfällt", sagt Orotbitg.

Der Guardiola-Berater äußerte nach den Gesprächen mit dem Bayern-Trainer Hoffungsvolles für die Bayern-Fans. "Pep ist sehr glücklich in München. Die Stadt ist wunderschön, seine Familie fühlt sich wohl, und der FC Bayern nimmt auch immer mehr sein Gesicht an", so Orobitg im Gespräch mit der "tz".

 

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