Nach Fan-Ärger in Würzburg Mölders rechtfertigt sich: "Ich wurde beleidigt"

Rechtfertigt sich nach seiner Auseinandersetzung mit den Würzburger Fans: 1860-Stürmer Sascha Mölders. Foto: dpa

1860-Torjäger Sascha Mölders hat sich nach dem Achtelfinal-Einzug des TSV 1860 im DFB-Pokal bei den Würzburger Kickers du seiner Auseinandersetzung mit den gegnerischen Fans zu Wort gemeldet. "Ich juble für den Verein in dem ich spiele, auch wenn mich ein ganzes Stadion dafür auspfeift"

 

München - Sascha Mölders ist ein Unikat. "Man kann ein Spiel auch mal dreckig über Kampf gewinnen! Hauptsache weiter", schrieb er nach dem 4:3 im Elfmeterschießen am Mittwoch auf Facebook. Mölders ist ein Fußball-Malocher aus dem Pott mit einer ganz besonderen Verbindung zu jenem Verein, bei dem er unter Vertrag steht - für diesen haut er nicht nur auf dem Platz alles raus, sondern vertritt ihn genauso leidenschaftlich daneben. Oder dahinter. Nach seinem Elfmetertreffer in Würzburg war der 31-jährige 1860-Angreifer in die Kurve hinter das Tor gelaufen, um seinen Jubel herauszuschreien. Dumm nur: Dort standen die Würzburgfans und fühlten sich provoziert.

Die Geschehnisse wollte Mölders nicht auf sich sitzen lassen. "Ich wurde hinter dem Tor aus der Würzburg Kurve von A-Z beleidigt als ich nach meinem Tor gejubelt habe. Die FCA Fans meinen das stehe mir nicht zu nachdem sie mich jahrelang angefeuert haben", schrieb der Torjäger weiter. Der Hintergrund: Mölders' Ex-Klub und die Würzburger pflegen eine Fan-Freundschaft, unter den Zuschauern in der Flyeralarm-Arena weilten auch Anhänger des FCA.

Mölders rechtfertigt sich für seinen Torjubel: "Ich juble für den Verein in dem ich spiele, auch wenn mich ein ganzes Stadion dafür auspfeift!" Die Ausnahmestellung seines Ex-Vereins Augsburg, in dessen Nähe er sich mit seiner Familie niedergelassen hat, formuliert er so: "FCA ist FCA für mich" - zu den Kickers habe er allerdings keine Verbundenheit: "Mit Würzburg habe ich NICHTS zu tun."

 
 

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