Nach Erdbeben-Katastrophe Deutsche Nepal-Urlauberinnen Leonie und Nina weiter vermisst

Leonie und Nina Kathmandu machten am 23. April ein Selfie in Kathmandu. Einen Tag später reisten sie in das Lantang-Tal. Nach den starken Erdbeben in Nepal gelten sie als vermisst. Foto: Anja Elsner/dpa

Noch immer bangen die Familien der beiden verschollenen Nepal-Urlauberinnen um das Leben der beiden. Die Eltern von Leonie und Nina müssen über Facebook nach ihren Töchtern suchen - vom Auswärtigen Amt bekommen sie keinerlei Informationen.

 

Lehrte - Die Familien zweier verschollener Nepal-Urlauberinnen bangen noch immer um die beiden jungen Frauen. Die 20-jährige Leonie und ihre Freundin Nina wollten zu einer Wanderung ins Langtang-Tal, das vom Erdbeben stark betroffen ist. Über Facebook und Twitter verfolgen die Eltern die aktuellen Nachrichten - dort gebe es "gelegentlich handgeschriebene, abfotografierte Listen", sagte Leonies Mutter Anja Elsner am Freitag in Lehrte bei Hannover. Vom Auswärtigen Amt dagegen kämen keine Informationen - nur, dass die beiden nicht gefunden worden seien.

Die Zahl der vermissten Deutschen nach dem verheerenden Erdbeben bewegt sich nach Angaben aus dem Auswärtigen Amt im höheren zweistelligen Bereich. Bestätigt ist bislang nur der Tod eines Professors aus Göttingen, der bei einer Exkursion im Himalaya ums Leben gekommen war. Elsner sagte, sie habe das Bild der beiden Mädchen inzwischen auch an eine Zeitung in Nepal gesandt.

 

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