Nach Eklat in Aubing Schwein beschriftet: "Diese Aktion ist inakzeptabel"

Das Grill-Schwein von hinten. Foto: privat

SPD-Stadtrat Josef Assal beschriftet ein Schwein mit allem, was ihm nicht passt, und röstet es öffentlich über dem Feuer. Was der Münchner SPD-Chef zu der geschmacklosen Aktion sagt...

 

Aubing - Nach dem Wirbel um das bemalte Spanferkel des Stadtrats und BA-Chefs Josef Assal (SPD) hat sich jetzt der Münchner SPD-Vorsitzende Hans-Ulrich Pfaffmann zu Wort gemeldet. "Ich finde diese Aktion inakzeptabel. Sie überschreitet eindeutig die Grenzen des politischen Anstands“, so Pfaffmann.

Er habe in einem längeren Telefongespräch mit dem Kollegen Assal klar gemacht, dass diese Aktion nicht im Sinne der SPD München sein könne. Und dass sich die Münchner SPD davon klar distanziere.

Pfaffmann hat Josef Assal darum gebeten, solche Aktionen in Zukunft zu unterlassen. Der habe sich in seiner politischen Arbeit große Verdienste erworben. Als Stadtrat und Berzirksausschussvorsitzender des Stadtteils Neuaubing habe Assal mit großer Empathie und Sachverstand die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vertreten.

Pfaffmann: "Dies rechtfertigt jedoch nicht solche persönlichen und beleidigenden Angriffe." Und deshalb entschuldigt sich der Münchner SPD-Vorsitzende stellvertretend für Josef Assal bei den betroffenen Personen.

 

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